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1. Instanz gegen BG verloren! Hilfe!

tdy

Erfahrenes Mitglied
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#41
Hallo Ingeborg und Rolandi,
nach eingehender Rechtsberatung S 44 SGB funktioniert bei mir nicht lediglich Verschlimmerungsantrag.
Die Bg hat meinem behandelnden D- Arzt untersagt mir weiter die notwendige KG zu deren Lasten zu verordnen. Der D- Arzt sagt es wäre weiterhin notwendig aber er dürfe mir dies nicht mehr verschreiben er kopierte mir das Schreiben der Bg. Darf die Bg dies dem Arzt untersagen? Wie kann ich mich dagegen wehren? Da hieße auch hier wäre Kg bei verschlimmerung nicht möglich. Darf die BG das?
Lg. tdy
 

Rehaschreck

Erfahrenes Mitglied
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#42
Hallo tdy, Dir wird ja wirklich übel mitgespielt. Soweit ich weiß, kann man Rechtsmittel nur gegen Bescheide der BG einlegen. Das Schreiben an den D-Arzt ist kein Bescheid. Insofern würde ich bei der BG die Weiterbehandlung beantragen und hierüber einen Bescheid verlangen. Gegen diesen Bescheid könntest Du Rechtsmittel (zunächst Widerspruch, dann Klage usw.) einlegen. Viel Glück. Gruß Rehaschreck
 

Ingeborg!

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#43
Guten Morgen tdy!

Warum in Deinem Fall § 44 SGB X nicht anwendbar sein soll, kann ich nicht verstehen - ohne, dass ich Deinen Fall genau kenne. Sei's drum!

Wenn die BG weitere Behandlung/Therapie durch Fachärzte/Ärzte kostenseitig nicht (mehr) übernimmt, muss sie Dir darüber mit Nennung der Rechtsgründe einen Bescheid erteilen. Oder liegt's an der zurückgenommenen Klage, der Du jetzt lt. Rechtsberatung angeblich nicht mit dem o.a. Überprüfungsantrag beikommen kannst?

Hast Du denn einen Hinweis auf einen anderen Kostenträger - Krankenkasse - bekommen? Frage mal dort nach, ob die Kosten für die notwendige Behandlung übernommen werden.


Grüße von
Ingeborg!
 

tdy

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#44
Hallo Ingeborg,
VDK sagt das §44 SGB X bei mir nicht anwendbar wäre.

In der anderen Sache gab es keine Klagerücknahme. Das SG hat die KG nur bis zu einem bestimmten Zeitraum bewilligt wenn dies wieter darüber hinaus verschrieben wird muss ich das bei der Bg genehmigen lassen. Dadurch das die BG dem D- Arzt untersagt mir weiter KG zu verordnen verhindert diese das ich widerspruch gegen die Ablehnung einlegen kann. Die KG bekomme ich derzeit aufgrund des Unfalls über Krankenversicherung, mal sehen wie lange noch. wenn es dann nicht mehr geht, gibt es nur noch eine Arbeitsunfähigkeit beim D- Arzt.
Lg. tdy
 

tdy

Erfahrenes Mitglied
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#45
hallo an alle Erfahrene,
wie und wo kann ich mich dagegen wehren das die BG dem Arzt verbietet mir weitere KG zu verschreiben?
Die Bg hat mich nicht darüber informiert das sie dem Arzt das verbietet sondern der Arzt hat mir das Mitgeteilt und mir das schreiben der Bg kopiert. Ich glaub ich bin im falschen Film jetzt schreibt die Bg den Ärzten schon vor was diese verschreiben dürfen, echt der Hammer.
Sollte der Arzt nicht besser beurteilen können was für einen verunfallten notwendig ist? Es wäre echt toll wenn mir jemand sagen kann wo ich mich beschweren kann. Danke im voraus.
Lg. tdy
 
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54
#46
Hallo tdy,

mir geht es genauso, dass die BG seit ca. 2 Jahren damit anfängt meinen D-Arzt anzuschreiben und zu schikanieren, er soll aufhören mir Krankengymnastik, Anwendungen, Medikamente und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen auszustellen! Verletztengeld verweigert mir die BG seit diesem Jahr sowieso.

Mein D-Arzt lässt sich bislang davon noch nicht beeindrucken und stinkt gegen die BG an und verschreibt mir weiterhin munter alles seit 8,5 Jahren.

Da ich jetzt die Klage in der 1. Instanz verloren habe und ich in Berufung gehen muss, bin ich gespannt, wie mein D-Arzt sich nun weiterhin verhält. Die BG wird ihn mit Sicherheit nicht in Ruhe lassen.

Es ist nichts entschieden und die Instanzen nicht voll ausgeschöpft, außerdem hatte die BG meinen Arbeitsunfall voll anerkannt. Wie kann man dagegen vorgehen, dass der Arzt die langjährige Behandlung nicht plötzlich einfach so verweigert, nur weil die BG ihn schikaniert? Das würde mich auch einmal interessieren, ob es da bestimmte Vorgehensweisen gibt.

Liebe Grüße
Banzy123
 

tdy

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#47
Hallo rehaschreck,
das wāre evtl. Eine mőglichkeit. Danke, ich werde es versuchen.
lg.tdy
 

tdy

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#48
Hallo rehaschreck,
ich habe bei der Bg Weiterbehandlung beantragt.Man will mir keinen Bescheid erteilen. Die wissen genau warum. Jetzt bin ich mit meinem Latein so ziemlich am Ende. Ist es denn Rechtens das die Bg einem Arzt verbieten kann etwas zu verordnen. Ist es rechtens das die Bg mich hierüber nicht informiert. Der Arzt kopierte mir auf meinen Wunsch hin das Schreiben der Bg das ich vorher nicht zu Gesicht bekommen habe.Im prinzip versucht die Bg mich um mein Recht zu betrügen. Kommt hier eine Anzeige wegen Betrug in Betracht? Wer hat noch sonst noch eine Idee welche Möglichkeiten für mich sonst noch in Frage kommen? Wäre sehr hilfreich wenn mir jemand sonst noch einen Tip geben könnte. Danke.
Lg. tdy
 

Rehaschreck

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#49
Hallo tdy,
Deinen schriftlichen Antrag muss die BG bescheiden. Tut sie dies nicht, würde ich Untätigkeitsklage erheben, dann läuft alles übers Gericht. Um einen Bescheid kommt die BG nicht herum. Gruß Rehaschreck
 

tdy

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#50
Hallo Rehaschreck,
Danke. Ich hoffe du hast Recht. Habe die Bg nochmals angeschrieben und auf meinen Antrag einen Bescheid gefordert mit Fristsetzung. Mal sehen was kommt. Sollten die sich nicht melden bzw. einen Bescheid erteilen werde ich Untätigkeitsklage erheben.
Gezwungenermaßen läuft Parallel erneut Klage gegen Bg.
Lg. tdy
 

Rehaschreck

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#51
Hallo tdy, Dir muss natürlich klar sein, dass Die hier im Forum kein qualifizierter Rechtsrat erteilt werden kann, den findest Du nur beim Rechtsanwalt. Einen solchen würde ich Dir in obiger Angelegenheit auch dringend empfehlen. Gruß Rehaschreck
 

tdy

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355
#52
Hallo rehaschreck,
das ist mir schon klar das dies nur Tips sein können ohne jegliche Gewähr.
Aber ein Versuch ist das alle mal wert.
Lg. tdy
 

Ingeborg!

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#53
Hallo Forum, hallo tdy!

Ausschließlich eine Untätigkeitsklage anzusteuern reicht nicht (m.E.). Wenn die Verwaltung dann einen Bescheid erläßt und das Recht abermals auf der Strecke bleibt, kann man sich noch einmal lange Zeit durchwursteln.

Besser ist es, wenn man gleich eine Verpflichtungsklage anhängt.

Hier erklärt es H. Masslau:
http://www.herbertmasslau.de/untaetigkeitsklage.html

Am Ende seiner Ausführungen schreibt er (Zitat):

Hauptsache erledigt

Im sozialgerichtlichen Verfahren gibt es Unterschiede zum meiner Meinung nach präziseren verwaltungsgerichtlichen Verfahren nach VwGO. So gilt im sozialgerichtlichen Verfahren die Untätigkeitsklage nach h.M. (=herrschende Meinung) als „echte“ (=reine) Untätigkeitsklage, die folglich mit Erlaß des Verwaltungsaktes, also dem Tätigwerden der Verwaltung, die Klage in Gänze erledigt. Gleichwohl kann die als Untätigkeitsklage begonnene Klage nach Erlaß des Verwaltungsaktes (Bescheid/Widerspruchsbescheid) im Falle einer negativen Entscheidung etwa als Verpflichtungsklage durch Klageänderungsantrag, dem das Gericht in der Regel wegen Sachdienlichkeit stattgeben wird, fortgesetzt werden. [Ich kenne allerdings aus eigener Anschauung ein Sozialgericht, dem man/frau schon mal die einschlägige Gesetzeskommentierung um die Ohren hauen muß. Nur Mut!]


Grüße von
Ingeborg!
 

cerebellum

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#54
hallo b,

bist du noch an einem anwalt für sozialrecht/ medizinrecht in hannover interessiert?

ich kenne eine bissigen der mich super vor gericht vertreten hat.....
 

Tommi0303

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#55
Hallo Ingeborg und Rolandi,
nach eingehender Rechtsberatung S 44 SGB funktioniert bei mir nicht lediglich Verschlimmerungsantrag.
Die Bg hat meinem behandelnden D- Arzt untersagt mir weiter die notwendige KG zu deren Lasten zu verordnen. Der D- Arzt sagt es wäre weiterhin notwendig aber er dürfe mir dies nicht mehr verschreiben er kopierte mir das Schreiben der Bg. Darf die Bg dies dem Arzt untersagen? Wie kann ich mich dagegen wehren? Da hieße auch hier wäre Kg bei verschlimmerung nicht möglich. Darf die BG das?
Lg. tdy
Ging mir ähnlich Wortlaut der BG "Sehr gegehrter Hr.Dr.... lassen Sie es möglich Erscheinen damit keine weiteren Pysioverordnungen notwendig sind"
Glücklicher Weise hatte er Ei... und hat mir gleich weiteres gegeben mit den Worten ich bin der Arzt und nicht irgendein Papiertiger am Schreibtisch.
Wenn der Arzt es für medizinisch für notwendig hält , gehe doch zu deinem Hausarzt hole dir da die Verordnung über deine Krankenkasse.
Diese kann dann ggf. Regressansprüche stellen.

Wichtig ist doch die Behandlung , cool ist das dein Arzt dir dieses Schreiben kopiert hat , zeigt wie die BG`s mit den Ärzten umspringen, die sie dir vorschreiben und unter Vertrag haben.
Hatte ne Schulterop re dabei muste ich umgelagert werden , anschließend hatte ich eine Gefühlsstörung links in den Fingern , obwohl selbst die operieren Ärzte eingeräumt haben das bei der OP Methode es durchaus passieren kann. Dies auch der BG mitteilten das ein eventueller dekompressionsschaden vorliegen könnte und zur Abklärung der Nerv freigelegt schnellstens freigelegt werden mus da sonst ggf. eine Dauerlähmung eintretten könnte.
Was macht die BG wir müssen erstmal klären die Zuständigkeit , obwohl die Ärzte gesagt haben ....
Hausarzt hat mir Krankenhausverordnung gegeben Krankenkasse hat OP zugestimmt.

Häufig kommt es halt drauf an auf wenn trifft, manchmal aus der Haut zufahren tut auch der Seele gut.

Krankenkasse ging auch nicht so einfach , hab die Befunde da gehabt die wollten auch erst klären wer zuständig ist jo nützt mir auch was wenn die Finger gelähmt sind weil man sich zu spät gekümmert hat.
Egal wer zuständig ob BG KK oder was bin versichert (Regressansprüche Sozialversicherungsträger untereinander)