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Arthrose Schmerzmittel

Rehaschreck

Erfahrenes Mitglied
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8 Juli 2012
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1,037
#25
Hallo Vetty,
herzlichen Dank für Deine profunde Erläuterung hier. Als Schmerzgeplagtes Wesen ohne hinreichenden medizinischen Hintergrund greift man natürlich beherzt zu, wenn eine Therapie nicht nur Linderung in Aussicht stellt, sondern sogar bewirkt. Künftig werde ich das Ganze kritisch hinterfragen. Gruß Rehaschreck
 
Registriert seit
26 Sep. 2016
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46
#26
Zunächst einmal möchte ich mich für die tollen Antworten bedanken. Ich muss jedoch gleichzeitig gestehen, dass ich nach wie vor verunsichert bin. Zum einen möchte man natürlich eine Linderung herbeiführen, doch zum anderen klang das mit der möglichen Infektion alles andere als spaßig. Auch die Tatsache, dass es nur eine temporäre Linderung bringt, macht mich nachdenklich. Wenn man jedoch Schmerzen hat, dann scheint eine Linderung für einige Monate natürlich wieder sehr verlockend.

Mein Orthopäde sagt natürlich " ja machen " doch ich bin nach wie vor unentschlossen. Von einer OP rät er mir jedoch ab. Derzeit nehme ich Novalgin gegen die Schmerzen und komme damit halbwegs über die Runden. Dennoch besteht die Gefahr einer Verschlechterung. Viele Grüße
 

Rehaschreck

Erfahrenes Mitglied
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#27
Hallo Markus,
das was Du beschreibst, ist das typische Dilemma von uns Arthrosepatienten. Meine Devise ist folgende: alles probieren um eine weitere OP hinauszuzögern. Gruß Rehaschreck
 
Registriert seit
26 Sep. 2016
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#28
Ja da hast du auf jeden Fall Recht. Gibt es denn irgendwelche Nebenwirkungen ? Ich hab mit derartigen Dingen null Erfahrungswerte. Mein Blutdruck ist leicht zu hoch doch dagegen nehme ich ein Medikament ( Candesartan ). Keine Ahnung ob das Medikament und die Substanz irgendwie aufeinander reagieren.
@ Rehaschreck : Was meinst du eigentlich mit dem Begriff " Prozedur ? " Die Injektion ? Ist die etwa auch noch schmerzhaft ?
 

Rehaschreck

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#29
Hallo Markus,
das ist ganz subjektiv und von Patient zu Patient sicher unterschiedlich. Ich empfinde es als schmerzhaft. Gruß Rehaschreck
 

Rehaschreck

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#30
Hallo Vetty,
ich bin nicht sicher, ob die Beantwortung Deiner PN geglückt ist. Daher nochmals auf diesem Wege ein Dankeschön an Dich. Gruß Rehaschreck
 

Rehaschreck

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#32
Hallo Markus,
ich bin im Allgemeinen gar nicht sonderlich schmerzempfindlich, aber speziell bei diesen Injektionen spielt mir die Psyche einen Streich. Mir bereitet nämlich schon der Gedanke an diese Prozedur erhebliches Unbehagen. Gruß Rehaschreck
 

Wolle53

Mitgliedschaft beendet
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#33
Hallo UO,

da ich in den vielen Jahren mehrfach verschiedene Schmerzmittel bekommen habe und ich kaum noch mehr wusste
nach der Einnahme der vielen Medikamente und Schmerztropfen ob ich Weiblein oder Männlein bin, versuchte ich es auf anraten einer
Freundin es mal mit einem bestimmten Pferdebalsam.

Und siehe da nach wenigen Anwendungen und Wochen besserte sich meine starken Schmerzen um ein vielfaches.

Nun nehme ich keinerlei Schmerzmittel mehr die soviel Nebenwirkungen haben und bin froh nicht mehr so starke Schmerzen zu haben,
dank dem Pferdebalsam.

LG Wolle
 

Rehaschreck

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1,037
#34
Hallo Wolle, nun aber " Butter bei die Fische ". Wie nennt sich denn das Zeug? Auf Nebenwirkungen sind wir nämlich alle nicht so furchtbar scharf. Gruß Rehaschreck
 

Joker

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#35
Hallo zusammen,

nachdem auch ich immer viel unter Nebenwirkungen von Schmerzmitteln gelitten habe, habe auch ich versucht "sanftere" Mittel auszuprobieren. Nach meinen Erfahrungen kann man keine Wirkung von heute auf morgen erwarten, aber dennoch konnte ich auf einen längeren Zeitraum betrachtet meine Schmerzmittel reduzieren. Ob die Wirkung lediglich an einem Placeboeeffekt liegt oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Aber lieber eine bessere Lebensqualität durch Placebo als Nebenwirkungen! Andererseits nehmen mittlerweile diverse Personen in meinem Umfeld das eine oder andere Mittelchen und sind zufrieden.

Zu den Mittelchen gehören

1. MSM (Methylsulfonylmethan): ein organischer Schwefel (Nahrungsergänzungsmittel)
MSM ist verwandt mit DMSO, welches hier im Forum auch schon von einigen CRPS-Patienten als wirksam beschrieben wurde.

Infoquellen, u.a.:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dimethylsulfon oder
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/msm-organischer-schwefel-gegen-arthrose-ia.html oder
http://www.orthoknowledge.eu/msm-ein-gutes-schmerzmittel/ oder
http://st-georg-pull.medithermklini.../10/MSM_Methyl-Sulfonyl-Methan_2016_06_09.pdf

2. Magnesiumöl ("transdermales Magnesium")

Magnesiumöl ist eigentlich kein Öl, es fühlt sich lediglich ölig an. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Magnesiumchlorid und Wasser. Es kann - in unterschiedlichen Konzentrationen - sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Nimmt man innerlich zuviel, kann es zum flotten Otto kommen. Äußerlich angewendet wüsste ich von keinen Nebenwirkungen, außer (anfangs) einem bitzeln auf der Haut.

Infoquellen, u.a.:
http://www.dr-minas.de/index.php/do...nloads/Informationen/Magnesiumchlorid_web.pdf oder
http://www.kriech-gsund.com/media/downloads/Magnesiumchlorid-zM.pdf oder
http://www.praxis-zur-rose.ch/magnesiumchlorid.pdf

Ob allerdings Magnesium durch die Haut aufgenommen werden kann, ist umstritten, s. http://edubily.xobor.de/t335f12-Magnesium-transdermal.html Dennoch hat es Fibromyalgie-Patienten in einer Studie geholfen:
http://www.dr-barbara-hendel.de/blog/transdermale-magnesiumanwendung-hilft-bei-fibromyalgie/

3. Vitamin D

Vitamin D ist wichtig für den Kalzium-Stoffwechsel und damit auch für die Kalzium-Einlagerung in den Knochen. In Deutschland ist es lediglich im Zeitraum von Anfang April bis Ende September möglich, Vitamin D über die Haut zu bilden, weshalb es je nach gemessenem Vitamin-D-Spiegel (Privatleistung) Sinn machen kann, zumindest im Winter zu substituieren.

Infoquellen, u.a.:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Vitamin_D
http://arthrose-journal.de/leben-mi...zen-und-beweglichkeit-von-adiposen-patienten/ oder
http://www.aerztezeitung.de/medizin...-unterschaetztes-problem-rheumapatienten.html
Portal zum Thema Vitamin D mit vielen Informationen:
http://www.vitamind.net


Wovon ich lediglich gehört habe:

4. Hagebuttenpulver, Info unter http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=2581

5. Kurkuma, Info unter http://www.biomedizin-blog.de/de/ku...und-entzuendungen-bei-arthrose-wp261-235.html

6. Glucosamin und Chondroitin, Info unter http://www.dr-minas.de/index.php/do...iles/Downloads/Informationen/ArthroseInfo.pdf

Dies sind alles keine schulmedizinisch erforschten Mittel, wenngleich es auch in einigen Bereichen sehr viele Studien gibt. Aber wie immer: alles entweder widersprüchlich oder endgültig noch keine Nachweise der Wirksamkeit erbracht.

Verantwortungsvoll angewendet, sollte es bei solchen "natürlichen" Mitteln keine Nebenwirkungen geben.

Wer kennt andere Stoffe, die bei Arthrose und/oder Schmerzen hilfreich sein könnten oder bereits waren?

Gruß
Joker