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Deutsch - VA = VA - Deutsch

Kasandra

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Irgendwo im Nirgendwo
#1
Hallo,

Fakt, Überprüfung der Schwerbehinderteneigenschaft.

Facharzt schreibt, in den letzten 2,5 Jahren WESENTLICHE VERSCHLECHTERUNG! Natürlich auch fachlich begründet.

Bescheid vom VA:

KEINE WESENTLICHE Änderung eingetreten gemäß § 152 IX in Verbindung mit § 48 SGB X.

Deutsch Frau - Frau Deutsch
Deutsch Mann - Mann Deutsch

oder wie heißen die lustigen Bücher jetzt

VA - Deutsch - Deutsch VA?

Ach Leute, ich habe eigentlich keine Zeit und Nerven, denn dies schadet meiner Gesundheit weiter. Aber - ohne Klage wird es wohl wieder nicht gehen!

Schade, dass einen der Staat zusätzlich gesundheitlich noch weiter ruiniert.

Viele Grüße

Kasandra
 

elster999

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#2
Hallo Kassandra,
ich weiß nicht, was diese VA damit bezwecken wollen. Sie machen uns das Leben noch schwerer als es eh schon ist.
Wieso meinen die, schlauer zu sein als unsere Fachärzte? Die Schreiben uns doch sowas nicht auf, wenn es nicvt so wäre.
Ich bin selber ja auch noch im Klageverfahren. Schlimm, dass es ohne anscheinend gar nicht mehr geht:((

Bleib tapfer und kämpfe für dein Recht!!!

LG Ellen
 

Sekundant

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hier, gleich links von dir
Website
fallakte.12hp.de
#4
in anderem zusammenhang, an anderer stelle würde die festellung lauten:

der prüfling hat die aufgabe nicht verstanden.

ich habe hier - offen gesagt viel schlimmeres - seitenweise und schon in buchstärke vorliegen. vielleicht mal als solches abdrucken.


gruss

Sekundant
 

Kasandra

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#6
Hallo Elster,
hallo Oerni,

klar, weiter kämpfen.

Eine Anhörung meiner Person hat ja nie stattgefunden.

Weiterhin nur ein läppischer Bescheid. Schreit nach Akteneinsicht!

Auch weder durch Akteneinsicht wird einem der "bewertende Arzt" aufgezeigt noch benannt. Man weiß bei uns noch nicht mal aus welchem Fachgebiet der "bewertende Arzt" kommt.

Also muss es Hausmeister o. Gärtner sein - GRINS!

Denn nur, wer nicht korrekt arbeitet hat alles zu verstecken!!!

Das VA hätte ja im Grunde, wenn es Zweifel hätte an der Verschlechterung - mich zum GA einladen müssen.

Aber erstmal einen einfachen Bescheid raus schicken, die meisten reagieren nicht und nehmen es so hin.

Nein, mit mir nicht!

Viele Grüße

Kasandra
 

seenixe

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#7
Hallo Kasandra,
bei der Akteneinsicht darauf achten, dass Dir die vollständige Akte vorgelegt wird. Es gibt einen interenen Teil für die Begutachtung. Ich hatte kürzlich darüber berichtet.
Auch der Name, Fachrichtung usw. müssen Dir offengelegt werden.
Eigentlich wirst Du erst mit der Akteneinsicht für den Sachbearbeiter zur Person, vorher bist Du leider nur Aktenzeichen. Deshalb auch immer persönlich zur Akteneinsicht gehen.

Gruß von der Seenixe
 

HWS-Schaden

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Bei den Stadtmusikanten
#8
Hallo Kasandra, wirklich nervig.

Du weißt, wo und was du nachschlagen musst?
VersMedV
Begriff der wesentlichen Änderung.

7. Wesentliche Änderung der Verhältnisse

a)Eine wesentliche Änderung im Ausmaß der Schädigungsfolgen oder der Behinderung liegt nur vor, wenn der veränderte Gesundheitszustand mehr als sechs Monate angehalten hat oder voraussichtlich anhalten wird und die Änderung des GdS wenigstens 10 beträgt. Eine wesentliche Änderung ist auch gegeben, wenn die entscheidenden Voraussetzungen für weitere Leistungen im sozialen Entschädigungsrecht (z.B. Pflegezulage) oder für Nachteilsausgleiche für behinderte Menschen erfüllt werden oder entfallen sind.
b)Nach Ablauf der Heilungsbewährung ist auch bei gleichbleibenden Symptomen eine Neubewertung des GdS zulässig, weil der Ablauf der Heilungsbewährung eine wesentliche Änderung der Verhältnisse darstellt.
c)Bei Beurteilungen im sozialen Entschädigungsrecht ist bei einer Zunahme des Leidensumfangs zusätzlich zu prüfen, ob die Weiterentwicklung noch Folge einer Schädigung ist. Auch bei gleichbleibendem Erscheinungsbild kann eine wesentliche Änderung der gesundheitlichen Verhältnisse vorliegen, wenn sich die schädigungsbedingte Störung, die dem Erscheinungsbild zunächst zugrunde lag, gebessert oder ganz zurückgebildet hat, das Leidensbild jedoch aufgrund neuer Ursachen bestehen geblieben ist („Verschiebung der Wesensgrundlage”).
Fehler - beck-online

Vom Versorgungsamt Hamburg fand ich zur "Bearbeitung von Neufeststellungsverfahren ..." dies http://www.va-hamburg.de/2017-02_Bearbeitung_NF_NU.pdf von 1/2017. Evtl. findest du sowas auch für dein BL, die VersMedV gilt dennoch bundesweit, ist nicht länderspezifisch.
(Vorsicht bei der Recherche und bei Anträgen auf Neufeststellung: Immer aufs Datum achten, es gab ca. 2005 (?) entscheidende Änderungen.)

Ich hoffe, da ist etwas Hilfreiches bei.

Akteneinsicht vor Ort beschleunigt es, aber du kannst dir i.d.R. die komplette Akte in Kopie auch zusenden lassen.
Vermutlich wirst du dafür eine Vorabrechnung begleichen müssen. Dieser Bürokratieakt (Rn-erstellung, Zusendung, Überweisung, Prüfung Zahlungseingang, Kopien, Zusendung) dauert seine Zeit extra und kostet evtl. mehr als die Vorort-Einsichtnahme.

Also WS einlegen - "... Eine Begründung wird nach Akteneinsicht und -prüfung nachgereicht."
Normalerweise (jdf hier im BL) wird dir dann eine Frist fürs Nachreichen der Begründung des WS genannt, ich glaub die Fristsetzung kommt in etwa mit Zusendung der Akte.

LG
 

Kasandra

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#9
Hallo HWS,

danke für Deine Antwort aber "7. Wesentliche Änderung der Verhältnisse" ist mir bekannt und wenn der Facharzt noch schreibt, dass die Veränderung seit 2,5 Jahren wesentlich schlechter geworden ist.....

Da erübrigt sich doch alles!!!

Nun kann ich Anfangen im SGB I,
§ 13 Aufklärung § 14 Beratung § 15 Auskunft

SGB X

§ 17 Besorgnis der Befangenheit


§ 21 Beweismittel
§ 25 Akteneinsicht durch Beteiligte

§ 29 Beglaubigung von Dokumenten § 30 Beglaubigung von Unterschriften

usw. usw. usw.

Viele Grüße

Kasandra
 

Kasandra

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#10
Hallo Seenixe,

Auch der Name, Fachrichtung usw. müssen Dir offengelegt werden
Das ist ein riesiges Problem. Das VA verweigert alles. Selbst div. Strafanzeigen wurden eingestellt!!!!

In der Akte befindet sich weder ein "Bewertungsauftrag" noch eine "Kostennote".!

Aber richtig spannend war, das im letzten Verfahren der SB vom VA einen Arzt gesagt hat, er soll eine Erkrankung um 10 höher setzen und der "Arzt" dieses dann einfach auf dem Dokument anerkannt hat und ausgewiesen hat. Natürlich war dies nicht relevant für den GdB. Das ist bereits ein Amtsmißbrauch. SB sagt und Arzt macht.

Jetzt geht es so richtig rund!!!!


Viele Grüße

Kasandra
 

elster999

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#11
Hallo Kassandra,
Ich habe in der Akteneinsicht entdeckt gehabt, dass ein Arzt für Unfallchirurgie alles u.a. auch die Psyche und Neurologie bewertet hat. Hab dann zwar auf GA der BG von Fachärzten verweisen können, was dem VA allerdings am A vorbeiging. Widerspruch würde trotzdem abgewiesen.
Was bringt es dir also, zu wissen, welcher "Dorfdoktor" böse ausgedrückt, da was geschrieben und bewertet hat? Wenn die meinen, deinen Fachärzten nicht glauben zu müssen, tun sie das aus voller Inbrunst. Egal was du schreibst oder denen Nachweist.
So leider meine bisherige Erfahrung.

Da kann dann auch ein Unfallchirurg feststellen, dass ich ja keine PTBS habe, auch wenn diese von der BG anerkannt und seit 3 Jahren behandelt wird. Und die Akten dazu eindeutig sind und vorliegen! Der Unfallchirurg von VA kann die Akten dann zwar lesen - persönlich kennt er mich ja nicht - und es trotzdem besser wissen. :(

Ich glaube inzwischen auch, dass es nicht nur mit Faulheit und nicht lesen wollen, Desinteresse oder so zu tun hat, sondern mit Anweisung von oben.
Mehr als X % vor allem der noch arbeitenden Bevölkerung können nicht SchB sein!

Traurig, aber wohl leider wahr :(

LG Ellen
 

Kasandra

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#12
Hallo Ellen,

genau so ist es: Anweisung von oben und der zweite Punkt ist, ein frustrierter SB will sich profilieren!

Beide Kriterien greifen. Hinzu kommt noch ein massier Amtsmißbrauch.

Ich habe ja auch sehr viel zu Dir / für Dich geschrieben. Nach Deinem aktuellen Stand sieht es für mich wie auch für viele andere aus, Du bist durch, halte Deine Klage aufrecht, bekomme alles schwarz auf weiß!

Und auch bei mir ist es so, ich habe einen Teil wirklich im Sack, runter geht es nicht mehr, aber wir benötigen Grundsatzurteile für uns und auch für andere Geschädigte.

UND ein Grundsatzurteil wirst Du und werde ich bekommen!

Viele Grüße

Kasandra
 

elster999

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#13
Hallo kassandra.
Das hoffe ich sehr! Mein RA hat jetzt ja das Gericht erstmal um Erklärung gebeten, warum ich bitteschön meinen Antrag!!! (Nicht klage!) zurückziehen soll und warum der übernahmeparagraph nicht greift und angewendet wird. Ist schon echt gruselig...
Leider hat man den Eindruck, dass auch die Richter auf dem Ohr der UO taub sind und eher dem VA zuhören. Das schürt den Gedanken der Anweisung von oben umso mehr!
LG Ellen
 

seenixe

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#14
Hallo,

auch dies ist nicht gerade verwunderlich. Das UO sieht er in der Regel ein Mal in seinem Leben, die Vertreter der permanenten Seite stehen alle Nase lang bei ihm im Gerichtssaal. Jedes Urteil verlangt einen wohlausformulierten Tenor, der auch einer Berufung standhalten muß, wenn man in seiner Karriere weiter kommen will.

Deshalb wird mit allen Mitteln versucht Vergleiche zu schließen oder Klagen sonst irgendwie nicht entscheidungsreif werden zu lassen.

Gruß von der Seenixe
 

Wolle53

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#15
Hallo Kasandra,

Ach Leute, ich habe eigentlich keine Zeit und Nerven, denn dies schadet meiner Gesundheit weiter. Aber - ohne Klage wird es wohl wieder nicht gehen!

Schade, dass einen der Staat zusätzlich gesundheitlich noch weiter ruiniert.

wie Recht du doch hast, die Gesundheit geht den Bach runter und die sitzen am längeren Hebel und haben alle Zeit der Welt.

Schade es wird nicht leichter für uns UO, alles Gute für dich wünscht

Wolle
 

ptpspmb

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#16
hallo Seenixe,

leider hast du da mehr als Recht!
Selbst wenn eindeutige GA vorliegen, wird von Gericht aus ein GA benannt, der das Gegenteil liefert!
Das ist alles voll und ganz in Ordnung!
Seltsam nur, dass immer die gleichen Pappheimer alias Tübingen genommen werden!
Es schreit zum Himmel, aber es läuft einfach weiter!
Oder hat hier im Forum schon einmal jemand einen GA Strafrechtlich angezeigt, weil dieser GA falsche Aussagen im Gutachten gemacht hat?
Wenn überhaupt, ja, was ist dann dabei rausgekommen?
Vor kurzem hat ein User hier geschrieben, wir müssen jede Woche einmal zur Polizei gehen und einen Anzeige machen, dann würde Bewegung rein kommen!
Es wird nur leider nicht gemacht!
Vielleicht habt ihr es im Radio gehört, der Richter im dem Fall mit dem 9 jährigen Jungen aus Staufen wurde von einem einem Verein angezeigt!
Na da bin ich aber mal gespannt wie das ausgeht!
Eigentlich kann man einen Richter ja nicht anzeigen!
Deutscher Kinderverein erstattet Anzeige gegen Richter und Behn – Verdacht der Rechtsbeugung - Deutschland - Badische Zeitung
 

oerni

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#17
Hallo Micha,

die Staatsanwaltschaft Augsburg hat von sich aus vor ca. 2 Jahren eine Ermittlung wegen Rechtsbeugung
gegen eine Richterin des SG Augsburg (R..f) und deren 2 Ehrenamtsrichter eingeleitet. (Az.: 200 Js 100234/16)
Seither ist absolut nichts geschehen, weger Einstellung, noch Untersuchung.

Ich hatte auch schon mal eine Anzeige gegen BG Arzt eingereicht, wurde kurz geprüft und dann eingestellt.

In Augsburg ist es nur interessant wenn es um "Größeres" geht wie z.b. Strauß, Schreiber, Schottdorf usw.
Augsburgs bekanntester Staatsanwalt geht in den Ruhestand
 

Kasandra

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#19
Hallo zusammen,

es geht bei mir um eine weitere "unfallunabhängige chronische Erkrankung".

Netterweise habe ich das VA zu einer Untersuchung aufgefordert. Dieser ist das VA nicht nachgekommen. Ohne Begründung!

Der erste Arzt zur Berechnung des GdBs wird nicht benannt. Aus der Akte geht weder ein Auftrag noch eine Kostennote hervor aus der sich auf den Arzt schließen lässt. Unterschrift nur "krakelig" ohne Klarschrift.

Anzeigen wurden im Interesse des VAs fallen gelassen. Ein Schelm wer böses dabei denkt!!!!

Intransparenz hoch 10000.

Warum scheut sich das VA Ross und Reiter zu nennen?

Warum ermittelt die Staatsanwaltschaft nicht?

Warum gibt das VA nicht mal wie von mir gefordert eine körperliche Untersuchung zur Feststellung in Auftrag?

Warum???.... ohne Ende!

Viele Grüße

Kasandra
 

Siegfried21

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#20
Hallo Kasandra,

ich hatte mich mal wieder....... hier geäußert:

Versorgungsämter: willkür-verschleppung-ausgebremst-benachteiligt!

Vor < 15 J. haben viel Antragsteller noch 70% und das G erhalten.

Heute würde so jemand noch 50 % GdB erhalten!

Wer früher 50 % GdB bekommen hatte würde heute nur noch bei 30 % landen.

Schon 2011 hatte der VDK bei uns in der Nähe das VA - Rottweil u. a. wegen diesen Gegebenheiten angezeigt, um
a bissel Staub auf zu wirbeln. Das VA versprach damals Besserung!

Ich habe gerade wiederum so eine Geschichte, wie von dir beschreiben auf meinem Tisch
bzw . das SG lässt jetzt grüßen.:oops::p


Facharzt schreibt, in den letzten 2,5 Jahren WESENTLICHE VERSCHLECHTERUNG! Natürlich auch fachlich begründet.
Bescheid vom VA:
KEINE WESENTLICHE Änderung eingetreten gemäß § 152 IX in Verbindung mit § 48 SGB X.
W. g. es gibt m. E. Anweisung von oben 30 % alles andere nur in Extremfällen!

Ein Problem vom ganzen sind viele vom VÄD (Prüfärzte VA)

Die Klufenmichel drehen-übersehen-würdigen nicht-biegen hin:mad:

Auch wenn sie müssen und Vorgaben haben, könnte man ggf. hier mal ansetzten!?

Zunächst zum SMD und VÄD:

Dort sind die Beratungsärzte Angestellte der RV bzw. der Versorgungsämter (meist beim Landesversorgungsamt). Die Qualifikation ist mehr schlecht als recht. Meist sind es Mediziner, die nur Teilzeit arbeiten wollen und können, Mütter nach der Familienphase, Mediziner, die sich das Risiko oder den Stress einer eigenen Praxis nicht antun oder die einfach zu schlecht für den freien Markt sind. Wer lange genug bei den SMD´s oder VÄD´s war - das behaupte ich - kann schlicht nicht mehr auf Patienten losgelassen werden.

Dass dies so ist, wissen mittlerweile die meisten Richter. Ich - und viele meiner Kollegen - haben die SMD-/VÄD-Stellungnahmen nur noch gelesen, um einen weiteren Beitrag für unser geplantes Buch: "Die gröbsten Lacher des SMD/VÄD" zu finden. Manchmal habe wir die Pamphlete nicht mal mehr an die Klägerseite rausgeschickt, wenn sie zu unverschämt
waren.

Dies, weil wir wissen, dass sich die Kläger darüber aufregen und dann noch mehr Angst haben. Nur manchmal habe ich etwas dazu geschrieben, um von der Beklagten schon vor der Verhandlung einen außergerichtlichen Vergleich zu bekommen. Dann war es immer hilfreich dem Sachbearbeiter konkret deutlich zu machen, dass ich auch gemerkt habe, dass das, was der SMD schreibt, Blödsinn ist. Wenn ich dazu keine Zeit hatte oder es mir einfach zu blöd war, habe ich die Akte nochmal an den Gutachter zur ergänzenden Stellungnahme geschickt, damit der dem SMD/VÄD die Meinung geigt. Außerdem: die Sachbearbeiter der Versicherer oder des Versorgungsamtes haben sich selbst oft geschämt für den Unsinn, der da in den Stellungnahmen stand.
Quelle Forum s. o.