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Fragen Symptome Behandlung

mindy

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
28 Feb. 2016
Beiträge
132
#1
Hallo!
Hat hier jemand Erfahrungen mit Ilomedin-Infusionen?
Ich habe eine Einweisung für eine stationäre Behandlung:
Die Unterkühlung im Unterschenkel ist einfach fies. Nun soll per Tropf eine Erweiterung der Blutgefäße gemacht werden, Ilomedin - Infusion. Da dies mächtig auf den Kreislauf gehen kann, bedürfe es der stationären Kontrolle.

Und danach könne man über Blockaden des Nervs (über die Wirbelsäule oder in der Leiste) sprechen. Das wäre in einem anderen Krankenhaus.

Bitte schreibt mir, ob Ihr Erfahrungen mit Ilomedin-Infusionen habt. Hat es geholfen?

Nerven-Blockaden wären evtl. später auch noch!
Vor allem interessieren mich aktuell also die Ilomedin-Infusionen! Termin ist schon bald!

Liebe Grüße
Mindy
 

mindy

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
28 Feb. 2016
Beiträge
132
#2
Hallo,

Wie ist es bei Euch mit Stangerbad?
Ich habe einmal beiEinstellung 20 bei beiden Beinen nichtsgespürt, hatte vorher gerade
Bedarfsmedikation.
Danach voll Schmerzen.

Dann einmal erst nichts gespürt, wieder beide Beine.

Dann nach ein paar Minuten starkes Ziehen durch den betroffenen Fuß.

Ich merke es regt Durchblutung an, aber trotzdem ist es wohl nichts für mich.

Hat hier jmd gute Erfahrungen mit Strombehandlung?

Bitte um Tipps und Erfahrungen.

LG
Mindy
 

Teddy

Aktiver Sponsor
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27 Juni 2007
Beiträge
764
Ort
Raum Stuttgart
#3
Hallo Mindy,

in der Reha habe ich Stangerbad verordnet bekommen, aber nach zwei Versuchen abgebrochen - es wühlte den Schmerz auf und verstärkte ihn. Außerdem fing mein Kreislauf an verrückt zu spielen und ich klappte fast zusammen.

Ich bin dann mit einem Tensgerät besser gefahren - kleine Klebepads können an Muskelstellen aufgelegt werden und dein schwacher Stromfluss kribbelt oder pulsiert durch. Die Stärke und Dauer kann individuell erfolgen. Bei mir ist es von Tag zu Tag unterschiedlich, womit ich mich wohler fühle. Mache es seit Jahren inzwischen habe ich gelernt, wie und wann ich mir helfen kann. Ich kann es rund um die Uhr anlegen und bin unabhängig von Wasser oder Bad.

Mein Tensgerät habe ich anfangs in der REha erstmal ausgeliehen bekommen und weil es positiv für mich war, wurde eines vom Facharzt verschrieben. Die Klebepads sind sehr haltbar, ich nutze einzelne mehrere Jahre schon.

LG Teddy
 

mindy

Erfahrenes Mitglied
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28 Feb. 2016
Beiträge
132
#4
Hallo Teddy,

In der stationären Schmerztherapie habe ich Tens-Behandlung nach Jenkner bekommen.

1. Mal => Temperatur +1 Grad hoch
2. Mal => Temperatur - 4 Grad runter
3. Mal => Temperatur - 5 Grad runter
Behandlung wurde als eher gegenläufig beendet

Hier irritiert mich, dass ich kein Kribbeln verspüre

Uups, rausgeflogen.

Merke kein kribbeln,
Habe ja mit dem Linken Bein durch Unfall schon lange neurologische Auffälligkeiten.
Jetzt bei Verstopfung wieder komplett kein Gefühl im ganzen Bein.

Und rechts jetzt CRPS.

Bei beiden merke ich im Stangerbad nichts.
Die Haut ist hinterher rot.

Letztes Mal sehr kurz gemacht auf kleiner Stufe, der Fuß wärmte hinterher nach.

Habe mit dem Prof. aus der stationären Schmerztherapietelefoniert, er sagt, man kann es probieren. Manchen hilft es. Langfristig gibt's keine bahnbrechenden Erfolge.
Kaputt machen könne man nichts.

Zu den Infusionen ist er ebenfalls skeptisch.

Da ich im Dezember zu schlechte Leberwerte hätte, begrüßt er die weitere Einstellung sehr.

Es sei sehr unsäglich bei mir gelaufen. Mehr wäre zu dem Zeitpunkt möglich gewesen.

Liebe Grüße,

Mindy
 

mindy

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
28 Feb. 2016
Beiträge
132
#5
Nachtrag zu vorhin

Ich habe unüberlegt geschrieben.

>> Zu den Infusionen ist er ebenfalls
skeptisch<<.
Schnell geschrieben. ImPrinzip hat er das gar nicht gesagt, er fragte nach, wie die Entwicklung ist, was die Symptome sind.

Ich meine Zustimmung gehört zu haben, als ich sagte, die Ärzte hätten nach konkreter Abwägung von den Elomedin-Infusionen abgesehen.

Ich habe nicht konkret nachgefragt, was er davon hält und ob er diese Form der Therapie schon befürwortet und durchgeführt hätte.

Ich glaube, das wird er auch nicht pauschal per Telefon oder E-Mail beantworten.

Dort habe ich aber den nächsten Ambulanz-Termin im März. Stationär wäre frühestens im Herbst/ Winter möglich.

Viele liebe Grüße

Hallo Leute,

Ich rutsche hier immer wieder aus dem Fenster, kann nicht scrollen.

Bitte

Tipps und Erfahrungen!

Was habt Ihr probiert,
Was ist hilfreich bei Kälte?

Ich probiere Gedankenreisen mit Indianern, die mit brennendem Pfeil und Bogen durch meinen Körper reiten.

Im Bein mit dem CRPS habe ich Widerstände.

Berge, Geröll in der Prärie. Lasse meiner Fantasie gerade freien Lauf!
Manchmal geht da was!

Körnerkissen etc. klappt null.
Linsenbad mit erwärmten Linsen hilft im Fuß, trotzdem ist die Kälte höher im Bein.

Bitte, wer hat Tipps?

Liebe Grüße
Mindy
 

mindy

Erfahrenes Mitglied
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28 Feb. 2016
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132
#6
Hallo Leute,

nun die nächste Frage:

Hat hier jemand Erfahrungen mit Kälte- oder Wärme- Behandlungen?

Die Ergotherapeutin fragte mich heute, wie das bei mir wäre.

Ich denke grundsätzlich habe ich Probleme bei Beeinflussung durch eine andere Temperatur.

Mein Bein ist häufig viel kälter als der restliche Körper.

Da ist bei Wärme:
Wasser/Körnerkissen/ Wärmflasche, das/ die deutlich wärmer als mein Bein ist, etwas, wo es hinterher nachpowert und das Bein immer mehr Wärme produziert und deutlich ins Glühen gerät.
Da habe ich bei Kälte aktuell keine Erfahrungen, seitdem ich Kälte im Bein habe.
Als der Fuß anfangs noch geglüht hat, habe ich öfter kurzzeitig gekühlt.

Mich würde interessieren, ob es Erfahrungen und/ oder Tipps bei CRPS zu Wärme-/ oder Kältebehandlung gibt.

Wer hat noch Tipps? Wie kann ich mit der aufsteigenden Kälte vom Fuß bis in das Gesäß umgehen?
Wer hat Tipps? Wer hat Erfahrungen beim Umgang mit dem CRPS beim „Tattern“, Tremor, Klonus oder wie auch immer Ihr es nennt?


Liebe Grüße
Mindy
 

derosa

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Niedersachsen
#7
Hallo Mindy,

bei CRPS kann man eigentlich nur alles ausprobieren und abwarten, wie es bei einem selber wirkt. Es gibt noch immer keine Standardmedikamente.

Allerdings solltest du von Bedarfsmedikationen absehen. Zuerst musst du so mit Schmerzmitteln eingestellt werden, dass eine dauerhafte Schmerzminderung entsteht. Den Schmerz einzudämmen ist das A und O bei der CRPS-Behandlung. CRPS lebt vom Schmerz.

Außerdem solltest du nicht gleich aufgeben, wenn eine Anwendung nicht auf Anhieb die Wirkung zeigt, die du erwartest. Ich habe bei mir selber festgestellt, dass ich anfangs viel zu hohe Erwartungen in einzelne Therapien gesetzt habe und dabei dann gar nicht gemerkt habe, dass sie überhaupt wirken. Leider muss man eine Menge Geduld aufbringen.

Viele Grüße
Derosa
 

mindy

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#8
Hallo Derosa,

ja, durch die extremen Leberwerte war die Stationäre Schmerztherapie in der Klinik im Nov./ Dez. '17 nicht ausgereizt.

Ich wurde mit m-long, 3x 10 mg täglich entlassen, bzw. plus bedarf akut. Eine Einstellung war das nicht. Da war die Zeit einfach um.

Ich kam überhaupt nicht hin. Vor lauter Schmerzen wurde ich jede Nacht wach und hielt es kaum aus.

Nun habe ich eine Zusammenstellung mehrerer Medikamente. Das m-long wurde gegen etwas grundsätzlich Stärkeres eingetauscht. Dann dazu ein Medikament gegen Nervenschmerzen. Zudem etwas gegen Entzündungen und Schmerzen.

Im Krankenhaus, in dem ich aktuell bin, wurde per MRT eine leichte Demineralisierung der Knochen, eine Sehnenscheidenentzündung und Entzündung der Kapseln der Gelenke festgestellt.

bin raus und komme im Fenster nicht mehr an die richtige Stelle.

Immer noch: Sehr häufig starke Zappelei. Hier wird es als Anzeichen für Überforderung des Fußes gesehen. Ich soll dann weiter runterfahren. Noch weniger Belastung drauf bringen.

Wer hat Tipps zum Umgang bei extremer Kälte im CRPS?

Wer hat Tipps, was machen zur Vorbeugung von „Tattern“, Tremor, Klonus oder wie man es nennen möchte.
Was machen, dabei, damit es schneller nachlässt?

Viele Grüße
Mindy
 

mindy

Erfahrenes Mitglied
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132
#9
Hallo Leute,

nun auf stärkere Schmerzmittel eingestellt.
Pregabalin wurde wieder ersatzlos am letzten Tag der multimodalen Schmerztherapie gestrichen. Leberwerte wieder zu hoch.

der Orthopäde schlug vor Alendronsäure nicht mehr wöchentlich 1x 70 mg, sondern 4x täglich 10 mg zu nehmen. Erstmal zwei Wochen testen.

Evtl doch über Nervenblockaden nachdenken.

Trotz hoher Dosis kein auftreten oder stehen auf dem Fuß möglich.

Flatterfuß bei etwas mehr Anforderung.
 

mindy

Erfahrenes Mitglied
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#11
Hallo Leute

ich habe jetzt oxicodon retard
Einstellung so, dass es mir im Krankenhaus ausreichend erschien.

Dort hatte ich täglich Schmerzpflaster mit 5% Lidocain und Salbe mit 4% Lidocain. Das habe ich jetzt nicht weiter verschrieben bekommen. Das Pregabalin wurde abgesetzt. Die Leberwerte sind wieder zu hoch. Nicht extrem, aber das bedarf einer Veränderung der Medikation. Mich hat es genervt, dass es erst am letzten Tag heraus kommt.

Aber ich habe grundsätzlich stärkere Medikamente als vorher. Ich kann endlich besser schlafen. Das ist so wichtig!!!

Ich bleibe bei dem Physiotherapeuten im KH, der mir dort gut gefallen hat.

Einmal hat mein Bein bei der Physio auf das Heftigste gezappelt ohne Ende. Der Physio legte ein Kissen darunter und versuchte, ob er es mit Gegendruck oder Festhalten zu einer Veränderung bringen könnte.

Es tat so unendlich weh! Ich habe ihm sehr deutlich gesagt dass er solch einen Versuch aber das erste und einzige Mal unternommen hätte. Er entschuldigte sich!

Dann sorgte er für eine weiche Unterlage und holte mir eine Restex- Tablette. Die erste Restex schlug überhaupt nicht an. Nach einer weiteren Stunde bekam ich noch eine Restex. Die zweite Restex wirkte erst nach einer 3/4 Stunde. Danach war ich komplett geschafft und durchgeschwitzt.

Der Arzt im Krankenhaus möchte
gerne, dass ich auch weiterhin Krankenhaus mit der Ergotherapie weiter mache manuelle. Aber ich komme mit der Ergotherapeutin nur mit extrem viel Konzentration auf die Therapeutin zurecht.

Mein Orthopäde meint, ich sollte zunächst Physio machen.
Falls ich Pplatz bei einer Gruppe im Bewegungsbad bekomme, schreibt er es mir gerne auf.

Ich suche also.
Die manuelle Lymphdrainage ist momentan nicht erforderlich. Der Fuß sieht gut aus.
 
Zuletzt bearbeitet:

mindy

Erfahrenes Mitglied
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Beiträge
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#12
Ich habe eine Schmerzreduzierung
erreicht.

Die Kälte ist etwas weniger und seltener.

Das „Tattern“ setzt bei kleinerer Beanspruchung sehr schnell ein. Oft ist es sehr stark.

Ich habe noch nicht heraus, wie ich es beeinflussen, mindern kann.

Im Krankenhaus wurde es als Zeichen für Überlastung bewertet. Ich soll möglichst darauf achten, dass das „Tattern“/ die Zappelei gar nicht erst ansetzt.


viele liebe Grüße
Mindy