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Ich möchte eine Private Unfallversicherung

Registriert seit
3 März 2015
Beiträge
1
#1
Hallo,
mir ist gestern etwas passiert was mich zum Nachdenken gebracht hat. Ich lief über die Ampel, es war grün natürlich, auf ein mal rast ein Irrer ich muss das einfach so sagen vor mir vorbei. Um ein Haar hätte er mich erwischt. Habe mich auf die erste Bank gesetzt und konnte noch eine halbe stunde nicht mehr aufstehen. Was wenn er mich angefahren hätte? Da habe ich beschlossen ich möchte eine Unfallversicherung.
Habe vor diesem Vorfall nie an so etwas gedacht. Ist jemand von euch Privat Unfallversichert, wieso habt ihr euch versichert? Wie weiß ich welche Unfallversicherung die beste ist?
LG
 

seenixe

Super-Moderator
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#2
Hallo,

herzlich willkommen hier im Forum.
Es ist gut, dass Du Vorsorge betreiben willst und eine Unfallversicherung ist eine gute Investition. Leider wirst Du nicht so einfach eine "BESTE" Unfallversicherung finden.
Zu unterschiedlich sind die Versicherungsbedingungen und die Gesellschaften. Außerdem sind auch Deine Ansprüche auf Absicherung wichtig. Im hohen Schadensfall wird jede Versicherung anfangen zu diskutieren und Ihre Leistungen so gering wie möglich zu gestalten.
Wir haben hier keine Statistik, welche Versicherung am wenigsten Ärger macht, aber Du kannst gerne schauen....


Gruß von der Seenixe
 

Gsxr1983

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#3
Hallo Sven,

schön das es auch mal jemanden ohne Grund hier her verschlägt!

Genau so wie Seenixe bereits schrieb, kommt es darauf an was du haben möchtest wieviel ist es dir wert?

Du kannst über die Suchfunktion auch das ein oder andere finden. Sogar Positives über verschiedene Versicherungen habe ich schon gelesen.

Ich habe mich für meine Entschieden da Sie mir ein Nachbar aufs Auge gedrückt hat und siehe da, voraussichtlich mein Glück! :cool:

Die beste Versicherung ist die, die man Nie brauch!

MfG


Gsxr
 

Sturm

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#4
Hallo,

Ich würde meine "Wunschinvaliditätssumme" halbieren und 2 Verträge bei 2 verschiedenen Versicherungen abschließen.

Dann, ganz wichtig! Eine RSV abschließen.

So würde ich es heute machen. Mit der Erfahrung von Heute.

Mfg Sturm
 

Rajo1967

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#5
Hallo svenn,

was Sturm rät ist meiner Meinung nach nicht so ratsam, denn im Ernstfall streitest Du Dich wo möglich in zwei Gerichtsverfahren und Du mußt bei dem Antrag und einem Schadenfall angeben, das Du zwei Unfallversicherungen am Start hast.
Unter Umständen wird sich da abgesprochen und Du schaust in den "Großbildschirm";).

Die Rechtsschutz ist dann allerdings wirklich ratsam. Allerdings nicht bei der gleichen Gesellschaft, bei der die Unfall läuft.

Zu den Empfehlungen der Invaliditätssumme:

Der BdV empfiehlt als Faustregel eine Invaliditätssumme für den Hauptverdiener einer Familie in folgender Höhe:

  • im Alter von rund 30 Jahren, das sechsfache des Bruttojahreseinkommen,
  • mit rund 40 Jahren das fünffache,
  • und mit circa 50 Jahren das vierfache.
Mit zunehmendem Alter kann die Versicherungssumme herabgesetzt werden.
Man kann den "Kapitalbedarf" auch berechnen, aber da solltest Du vorsichtig sein. Das nutzt vor allem den Gesellschaften.


Mein Tip, Grundinvaliditätssumme hoch ansetzen, da die meisten Unfälle unter 25 % Invalidität bleiben. Wenn dann nur geringe Progression und dann bleiben die Kosten auch im Rahmen.


Hast Du Berufsunfähigkeit und private Haftpflicht? Die sind die wichtigsten. Eine PUV ist ebenfalls angebracht, allerdings in der Wertigkeit kein Muss.
 
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2
#6
Solche raser gibt es überall und zu viele, ich war mal in einer ähnlichen Situation bin über einen Zebrastreifen mit dem Fahrrad gefahren und plötzlich wie aus dem nichts fährt ein Auto gerade so neben mir vorbei, bin fast vom Fahrrad gefallen, konnte leider das Nummernschild nicht mehr erkennen, sonst hätte ich ihn angezeigt. Konntest du das Nummernschild sehen? Ich hatte aber schon vorher eine Unfallversicherung, trotzdem möchte man natürlich nicht das einem was passiert. Falls du dich wirklich dazu entschieden hast dich zu versichern dann gebe ich dir mal diese Seite http://www.. Hier kannst du Unfallversicherungen vergleichen und die passende für dich finden.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Micha

Administrator
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#8
@ Rajo1967
vielen Dank für deine Informationen zum Thema. Finde ich sehr interessant insbesondere das Stichwort Grundinvaliditätssumme.


Grundsätzlich möchte ich auf die Informationen von test und die der Verbraucherzentralen hinweisen. Die kosten in der Regel ein paar Euro, aber ich denke das es besser ist vor Abschluss ein wenig zu investieren, statt über Jahre in etwas nutzloses zu investieren.
 

Hotte

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#9
Hallo Svenn,grundsätzlich kann ich Rajo voll zustimmen,leider wußt ich das noch nicht vor meinem Unfall. Das einzige was ich da hinzufügen möchte,das ich regional ansässige Versicherungen bevorzuge (also keine Gesellschaftsriesen aus Frankfurt am Main). OK,gerne bezahlt keine Versicherung im Schadensfall,aber ich finds regional halt persönlicher und ich kann jederzeit die Person die über meinen Schadensfall entscheidet persönlich erreichen (also den Sachbearbeiter nicht den Verkäufer;)).
OK vieleicht werde ich in naher Zukunft eines Besseren belehrt wenns ans eingemachte geht(Invaliditätsgutachten),aber zur Zeit fühl ich mich bei meiner PUV wesentlich besser aufgehoben und menschlicher behandelt wie z.B. bei der DRV.
Hab da auch meine Erfahrungen im ganz anderen Bereich gemacht (vor meinem Unfall war ich sebst. Zimmerermeister) da wurden "Sturm-,Hagel-und Wasserschäden" von regionalen Versicherungen wesentlich zügiger und einfacher abgewickelt als von den Versicherungsriesen.
 

bleve_76

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4
#10
Hallo Miteinander!

Heute habe ich mich in diesem Forum angemeldet. Ich hatte gehofft, die Struktur dieses Forum leichter zu verstehen, mit dem Ziel mich zügig mit meiner Frage an die Community zu wenden. Da ich aber die Option "NEUES THEMA" nicht freigegeben bekommen habe und nicht verstehe, wie ich das veranlassen kann, beteilige ich mich an diesem Beitrag, der zwar meine Frage ansatzweise trifft, aber leider seit fast einem Jahr nicht mehr gelebt wird.

Was ist mein konkretes Anliegen?

Ich möchte mich, meine Frau, meinen 2 jährigen Sohn und meine in 6 Wochen zur Welt kommenden Tochter privat unfallversichern. Leider habe ich trotz intensiver Recherche im Netz keine Plattform gefunden, die eine repräsentative Anzahl an positiven und negativen Erfahrungsberichten enthält, bei der Unfalloper auf die Qualität der Kommunikation und Zahlungsbereitschaft im Leistungsfall ihrer Unfallversicherer eingehen.

Auf die Papierlage alleine (von Stiftung Warentest und co) möchte ich mich nicht ausschließlich verlassen. Denn was nützt eine optimale Police im Ordner, wenn sich der Versicherer im Leistungsfall aus der Verantwortung zu ziehen versucht.

Wer möchte mir bitte bei meiner Entscheidungsfindung helfen?

Welche private Unfallversicherung ist erwiesener Maßen seriös und bereit, rechtmäßig geforderte Leistungsansprüche ohne unnötige Hürden zu begleichen?

Wo finde ich positive und negative Erfahrungsberichte, in denen Unfallopfer einen Unfallhergang, die daraus resultierenden Unfallfolgen und die anschließende Schadensregulierung schildern?

Wer von Euch war schon mal ein Unfallopfer kann seine Versicherung namentlich empfehlen, bzw. von einer PUVGes. abraten?

In der Hoffnung, dass mein Beitrag nicht im Orbit verloren geht, freue ich mich auf Eure Reaktionen...
 

Rajo1967

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#11
Hallo Bleve_76,

aus meiner Erfahrung heraus erkundige Dich nach den Leistungen der Mannheimer (sehr schnelle und gute Schadenbearbeitung in der Vergangenheit http://www.mannheimer.de/privatkunden/ ), der Interrisk, Concordia, Rhion z.B.
Mit diesen Gesellschaften gab es nach meinen Erfahrungen noch keinen Ärger.

Hier Gesellschaften, die Du nach meinen Erfahrungen meiden solltest, Ergo, Allianz, VHV, R+V, Signal Iduna u.s.w. Bei diesen gibt es fast immer Probleme.
 

bleve_76

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#12
Schneller als erwartet!

Hallo Rajo,

ich bin überrascht und erfreut zugleich, dass ich postwendend eine brauchbare Antwort bekommen habe.

Zunächst einmal "Vielen Dank" dafür!

Mit der interrisk habe ich in der Tat geliebäugelt; konnte aber im Netz nur einen einzigen Erfahrungsbericht ausfindig machen, der dazu ausgesprochen negativ war. Die Objektivität der Aussagen im Netzt lässt sich ja eh nur erahnen...

Kennst Du oder ein anderer Leser vielleicht eine Internetseite, in der Unfallversicherte ihre Zufriedenheit oder Unzufriedenheit mit der Interrisk-versicherungsgesellschaft mit anderen Menschen teilen?

(PS.: Du hast schon eine große Menge Beiträge geschrieben. Darf ich fragen, ob Du in einer bestimmten Funktion Du in diesem Forum tätig bist, bzw. aus welchem Grund Du Dich so aktiv daran beteiligst? )
 

Rajo1967

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#13
Hallo Bleve_76

keine bestimmte Funktion, keine bestimmten Rechte ;)

Ich habe für mich Informationen und Urteile wegen einem BG Verfahren gesucht und gefunden (man kann halt nicht alles wissen) und stelle dafür auch mein Wissen zur Verfügung. Das wird sicher irgendwann auch wieder weniger werden an Beirägen (das Wissen sollte schon bleiben :D), im Moment ist es eben wie es ist.

Du wirst im Netz keine objektiven Bewertungen bekommen und jeder Ratschlag den Du bekommst (inkl. meiner) wird immer nur ein Erfahrungswert aus der Vergangenheit sein und keine Garantie das es auch so bleibt.
 

onkelbue

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16
#14
Ich kann die Interrisk empfehlen da sie mir Helfen wo es nur geht.
Knie Innenschaden mit Knorpelschaden 3-4 grades + MRSA.
 

Hotte

Erfahrenes Mitglied
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#15
Wo finde ich positive und negative Erfahrungsberichte, in denen Unfallopfer einen Unfallhergang, die daraus resultierenden Unfallfolgen und die anschließende Schadensregulierung schildern?

Wer von Euch war schon mal ein Unfallopfer kann seine Versicherung namentlich empfehlen, bzw. von einer PUVGes. abraten?
Moin bleve 76 ,jap das wäre zu schön wenn es solche Seite von unabhängigen Erfahrungsberichten geben würde,leider gibts die nicht (jedenfalls nicht das ich wüßte).

Wie ich schon einmal in diesem Thread geschrieben hab ,hab ich gute Erfahrungen mit regionalen Versicherungen in der Schadensregulierung gemacht (eher bei Gebäudeversicherungen da ich vor meinem Unfall Bauunternehmer war),wie z.B. Provinzial Nord und die Itzehoer:).
Sehr schlechte Erfahrungen hab ich unter anderem mit den gleichen die Rajo genannt hat gemacht sowie dem Volkswohl Bund, Huk Coburg und Alte Leipziger (die schulden mir immer noch Geld):mad:

Ich bin Unfallopfer mit diversen Schäden (siehe meinen 1. Beitrag hier im Forum), ich bin versichert bei der Itzehoer und kann bis jetzt nicht meckern. 18 Monate nach meinem Unfall habe ich eine Invaliditätssumme erhalten und auch meine Unfallrente rückwirkend zum Unfalltag (64% Invalidität),zwischendurch gabs Rehaleistung,Krankenhaustagegeld,Frakturengeld und Vorschussleistungen (Todesfallleistung):).
Wäre die ganze Sache jetzt abgehakt wäre ich vollends zufrieden,allerdings gibts zum Ablauf der 3 Jahresfrist wieder eine Begutachtung und denn geht das "zittern" von vorne los...:eek:.
Grundsätzlich kann man wohl sagen das keine Versicherung "von allein" bezahlt,man muss sich drum kümmern und da gibt es sehr nette Menschen hier im Forum die einem wirklich weiterhelfen (u.a.Rajo):)

SG Hotte

P.S.: Meine Unfallversicherung ist übrigens auch eine Familienversicherung wo meine Frau und meine beiden Jungs auch mit versichert sind.
 

bleve_76

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#16
Ich kann die Interrisk empfehlen da sie mir Helfen wo es nur geht.
Knie Innenschaden mit Knorpelschaden 3-4 grades + MRSA.
Hallo Onkelbue; Danke für Deine Stimme.

Ich kann nachvollziehen, dass ein Knorpelschaden im Knie durch einen Unfall verursacht wurde. Zusätzlich erwähnst Du die MRSA-Keime.
Aus meiner beruflichen Vergangenheit als Rettungsrassistent weis ich, dass diese Keime nicht selten durch Krankenhausaufenthalte oder aber durch ungeschützten Kontakt mit bereits zuvor infizierten Patienten übertragen werden.
Da ist ja ein UNFALL per Definition (...ein plötzlich, von außen auf den Körper einwirkendes, unabwendbares Ereignis...) eher nicht gegeben.
Oder wie hast Du dir die Keime eingefangen (...sofern Du die Erfahrung überhaupt mit uns teilen möchtest...)

Und dennoch hat die interrisk kooperiert?
Gab es keine kritischen Rückfragen und Versuche, den Leistungsanspruch zu reduzieren?
 

bleve_76

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#17
ich ... hab ... gute Erfahrungen mit regionalen Versicherungen in der Schadensregulierung gemacht
Servus Hotte!

Deine Aussage kann ich in Punkto Wohngebäudeversicherung ebenfalls bestätigen. Ein örtlich ansässiges Unternehmen hat sich zumindest bei kleineren Schadensfällen immer zügig und grußzügig um eine Schadensregulierung gekümmert. Von daher bin ich grundsätzlich auch ein Freund von einem persönlichen Ansprechpartner in erreichbarer Entfernung.

Aber die Beiträge für die Priv.Unfallvers. einer 4-köpfige Familie klettern dann beim kleinen Versicherer vor Ort auch schnell mal steil nach oben.

Eine Frage zu Deiner Aussage: (Zitat) Wäre die ganze Sache jetzt abgehakt wäre ich vollends zufrieden,allerdings gibts zum Ablauf der 3 Jahresfrist wieder eine Begutachtung und denn geht das "zittern" von vorne los... (Zitatende)

Besteht die Gefahr, dass Du erhaltene Leistungen bei einer zukünftig geringer bewerteten Invalidität zurückzahlen müsstest? Nicht im ernst, oder?
Deine Bedenken gelten vermutlich eher der Unfallrente, die ab dem Zeitpunkt im schlimmsten Fall nicht mehr gezahlt werden würd, nicht wahr?

Ich denke, dass ich in meinem Fall mit den Angebotsunterlagen der Interrisk aus dem Internet zu meinem Haus- und Hof-Versicherer gehen werde.
Dann bitte ich ihn um ein adäquates Angebot; und wenn sich der Mehrbeitrag irgendwie akzeptieren lässt, bekommt er den Zuschlag.

Noch eine eigene Erfahrung zur HUK Coburg:
Meine Sachversicherungen habe ich vor vielen Jahren wegen unkooperativem und irreführendem Verhalten der Vers. Ges. auf einen Schlag gekündigt.
Doch die private Krankenversicherung, die ich seit 15 Jahren nutze, und die mir im letzten Jahr ca. 5.000€ Operations- und Untersuchungskosten ohne wenn und aber erstattet hat, kann ich persönlich ausnahmslos empfehlen.

Dir alles Gute!
 

MEGGY..

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#18
Hallo bleve,

eine richtige/glaubhafte Empfehlung für eine bestimme Versicherung
kann ja wohl hier niemand abgeben.

Ob eine Versicherung einen entstandenen Schäden schlussendlich
auch bezahlt hängt mit dem

.......bewiesenen Schaden zusammen .......

Feuer (Haus vollständig abgebrannt)
Wasser ( alles mindestens 1 Meter unter Wasser und verfault)
Glas (in Millionen Teile zersplitterte)

oder bei der privaten Unfallversicherung

Arm ab
Bein ab
Hand ab

Auge vollerblindet

und auch dann gibt es meist noch eine Verzögerungsmöglichkeit.

Keine einzige Versicherung zahlt großzügig oder gar ungeprüft !

Alle Versicherungen prüfen wie hoch ist der entstandene Schäden ist
(bei der Unfallversicherung meist nur der körperliche Schäden).


______Aber ein Familienvater muss sich und die Familie absichern.________

Egal bei welcher Versicherung

Versicherungssumme mindestens 100.000 Euro
Todesfallsumme mindestens 20.000 Euro
Rente mindestens 1.500 Euro

Dies sind meine Erfahrungswerte, meine Versicherung war die Ergo
(die meinen Vertrag mit der übernommenen Hamburg/Mannheimer übernehmen musste)

ich beziehe Unfallrente und wurde durch die Invaliditätsentschädigung "nach Kampf" auch entschädigt.

Meine Empfehlung nie verunfallen und auch nicht berufsunfähig werden.

Aber gut versichert, die Betonung auf . g u t . / r i c h t i g versichert!

Gruß Meggy
 

Metty21

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104
#19
Hallo zusammen,

wie bereits von einigen angemerkt ist eine positive Empfehlung für eine bestimmte Gesellschaft nicht möglich. Es gibt zu viele Tiefschwarze und keine weissen Schafe in der Branche. Auf keinen Fall sollte man eine der großen Gesellschaften (Allianz, ERGO, R&V, etc. etc) auswählen, die betreiben ihre Gewinnoptimierung ausschließlich auf dem Rücken der Kunden. Besser aufgehoben ist man definitiv bei kleineren Gesellschaften, die haben ein schmaleres Portofolio (versichern nicht alles, beschränkung auf einen soliden Kernbereich ) und sehr oft die besseren Leistungen.

Ergänzend zu den vorangeführten Tips, sollte man unbedingt darauf achten, das der Vertrag eine verbesserte Gliedertaxe, sowie eine verbesserte Fristenreglung beinhaltet. Das sind zb. 80 anstatt 70% für den Verlust einens Beines, siehe Beispiel hier: https://www.slp-kundencenter.de/uploads/Gliedertaxe.pdf

Durch eine verbesserte Fristenregelung, hat man mehr Zeit für die Invaliditätsfeststellung, Spätfolgen die sonst nach den üblichen 15 Monaten aussen vor sind, werden damit auch noch innerhalb von 18 oder 24 Monaten abgedeckt, siehe hier: http://www.versicherungsstelle-ccb....-Dienst/Fristen_in_der_Unfallversicherung.pdf


Die verbesserten Leistungen können im Ernstfall also sehr wertvoll werden. Die Stiftung Warentest hat vor einiger Zeit einen Test durchgeführt, die verbesserten Leistungen bieten die großen Gesellschaften alle nicht an, warum wohl ?

Im Test gut abgeschnitten, hat dort zb. die Ostangler Versicherung. Man sollte auf jeden Fall viel Zeit in das Thema Investieren und sich gründlich einlesen, das Internet macht das heute möglich

Grüße Metty21
 
Zuletzt bearbeitet:

MoPe

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21 Feb. 2011
Beiträge
139
#20
Bleve76 und Sveen

Hallo zusammen,

ihr wollt Hilfestellungen bei der Auswahl einer privaten Unfallversicherung (PUV) auch für die Familienmitglieder.

Sehr vernünftig.
Unsere Kinder wurden schon versichert, während diese nach der Geburt noch im Krankenhaus waren.
Fällt das Baby der Krankenschwester vom Wickeltisch, ist der Schadensersatz, den man vermutlich hart erkämpfen muss, oft nur ein Bruchteil von der Leistung einer PUV, die unabhängig von der Schuldfrage zahlt.
Die rund 200 Euro Versicherungsprämie je Kind im Jahr haben wir bis heute gerne bezahlt und freuen uns, das unseren Kindern noch nie was passiert ist.
Welche Gesellschaft gut ist und welche schlecht ist, hängt im Schadensfall eventuell von dem Sachbearbeiter, der Eindeutigkeit des Unfalls usw. ab. Daher ist die konkrete Nennung einer Gesellschaft vielleicht schwierig.

Das Risiko den falschen Sachbearbeiter bzw. die falsche Gesellschaft zu haben, kann man durch den Abschluss bei 2 oder sogar 3 Gesellschaften etwas ausgleichen. Dies hat nach weitere Vorteile wie mehrfach Rehageldzuschuss usw.
Der parallele Abschluss ist ganz legal und unkritisch.
Wichtig bei mehreren Parallelverträgen: Wechselseitige Angabe der anderen Versicherungen in den jeweiligen Anmeldeformularen.
Man darf bei der PUV durchaus parallel mehrere Versicherungen haben. Was kritisch betrachtet wird oder im Einzelfall zur Ablehnung führt, ist, wenn man in der Gesamtversicherungssumme durch diese Parallelversicherungen „überversichert“ würde.
Solange man 3 Verträge in einem vernünftigen Gesamtvolumen hat, ist das Ganze unkritisch.
Als vernünftige Versicherungshöhe gilt bei Vollinvalidität durchaus ein hoher 6-stelliger Betrag, vielleicht sogar ein kleiner 7-stelliger. Das Geld soll ja irgendwie den erforderlichen Mehrbedarf decken und ein Einkommensausgleich bis zur Rente sein und da darf es schon mind. 6-stellig werden.

Prämienhöhe:
Direktversicherungsgesellschaften sind meist wesentlich günstiger wie Vertragsabschlüsse bei Versicherungsgesellschaften mit Außendienst.
Viele Firmen und Vereine haben oftmals einen Gruppenvertrag mit einer Versicherung, über den man zu wesentlich bessere Konditionen ein PUV abschließen kann, wie man sich bei der gleichen Gesellschaft selbst versichern kann. à Anfrage beim Arbeitgeber, Sportverein etc.

Grundsumme mit/ohne Progression abschließen:
Auf jeden Fall einen Vertrag mit Progression abschließen, ist nicht viel teurer wie ein Vertrag ohne Progression.
Was heißt Progression ?
Verlierst Du durch einen Unfall einen kleinen Finger der mit ca. 2 % bewertet wird, ist dies schlimm, aber normalerwiese keine große Einschränkung in der Lebensqualität.
Bei 1000 Euro Versicherungssumme würde man 20 Euro (2% aus 1000 €) erhalten.
Bei einem Vertrag mit Progression nimmt die Leistung überproportional zur körperlichen Einschränkung zu, was vernünftig ist, weil der Lebensbedarf viel höher wird, je mehr man eingeschränkt ist.
Sitzt man nach einem Unfall im Rollstuhl (100 % Invalide) bekommt man beim Progressionsvertrag 225 % teilweise 300 % der Grundsumme, im Beispiel bei 1000 € Versicherungssumme 2.250 bzw. 3.000 €, obwohl die Versicherungsgrundsumme „nur“ 1000 Euro war.
Meist zahlen die Versicherungen:
0 bis 25 % Invalidität 25 % der Grundsumme = 250 € aus 1000 Euro 1:1
26 bis 50 % Invalidität 50 % der Grundsumme = 500 € aus 1000 Euro 1:2
51 bis 100 % Invalidität 150 % der Grundsumme = 1.500 € aus 1000 Euro 1:3

Versicherungshöhe und Prämie:
Mit 1000 Euro Grundsumme, wie in der Beispiel bisher angenommen, kommt ein 20 Jähriger, der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt, kaum sorgenfrei ins Rentenalter.
Andererseits kann man nicht jeden Euro, den man übrig hat, in Versicherungen stecken und kein Geld für andere Dinge mehr haben.
Der eigene Geldbeutel spielt also auch ein Rolle.
Die Grundsumme einer PUV sollte aber mindestens 100.000 Euro betragen, besser 250.000 Euro auf 2 bis 3 Verträge aufgeteilt.
Im Extremfall bei 100 % Invalidität wären dies 225.000 € bis zu 563.000 € Versicherungsleistung, womit man schon eine lange Zeit wirtschaften kann.

Kosten einer PUV:
Wenn man mal Todesfallrisiko, Unfallrente etc. weglässt und die reine Invaliditätsleistung sieht:
Ca. 1,20 € pro 1.000 € bei eine linearen PUV
Ca. 1,50 € pro 1.000 € bei einer progressiven PUV
250.000 € Grundsumme kosten also 375 € im Jahr bei einer progressiven Versicherung.

Begrenztes eigenes Budget für Versicherungsabschluss:
Hat man 120 € pro Jahr übrig, sollte man dann eine lineare oder eine progressive PUV abschließen?
120 € = 100.000 € Grundversicherungssumme in linearer PUV
120 € = 80.000 € Grundversicherungssumme in progressiver PUV
Schadensfall I: 2 % für verlorenen kleinen Finger: 2.000 € linear oder 1.600 € progressiv.
Schadenfall II: 100 % für Vollinvalidität: 100.000 € linear oder 225.000 € progressiv.
Auch wenn kleine Einschränkungen nach einem Unfall wahrscheinlicher sind wie eine Vollinvalidität: Es geht bei einer PUV darum den schlimmsten Fall abzudecken und nicht darum möglichst hohe Leistungen aus einer kleinen Einschränkung zu erzielen. Also nur Verträge mit Progression abschließen.

Hinweise:
Der Versorger der Familie sollte auch die Unfall-Todesfallleistung (mind. 200.000 €) abdecken, da im Todesfall keine Invaliditätsleistung gezahlt wird und das fehlende Einkommen des Versorgers ersetzt werden muss.
Eine Unfallversicherung deckt nur Unfallschäden ab, also keine Leistung bei Einschränkungen durch Krankheit oder Todesfall, der nicht unfallbedingt ist.

Begrenztes Budget: Kapitallebensversicherung oder PUV ?
Leider steht bei vielen die Kapitalvorsorge fürs Alter ganz oben und die Absicherung Lebensrisiko auf dem Weg in dieses Alter zu kommen, bleibt auf der Strecke.
Wenn Du durch einen Unfall stark behindert bist und keine PUV-Abdeckung hast, ist es nur eine Frage der Zeit, bis du finanzielle Engpässe bekommst und die Kapitalversicherung sowieso auflösen musst.
Du wirst diese also in jedem Fall verlieren.
Besser keine Kapitalversicherung oder mit kleinerer Summe, dafür eine vernünftige PUV abschließen.
Wenn man gesund und leistungsfähig bleibt, wird man auch ohne Kapitalversicherung noch etwas ansparen können.
Wenn man Angehörige hat, auf jeden Fall eine Risiko-Lebensversicherung abschließen, die im Vergleich zu einer Kapitallebensversicherung nur einen Bruchteil kostet.

Bleve76 und Sveen ich hoffe die Ausführungen helfen den richtigen Versicherungsumfang für Euch und Eure Angehörigen zu finden.

Viel Erfolg

Mope