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Ich möchte eine Private Unfallversicherung

Hotte

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
5 Nov. 2014
Beiträge
457
Ort
Schleswig-Holstein
#21
Eine Frage zu Deiner Aussage: (Zitat) Wäre die ganze Sache jetzt abgehakt wäre ich vollends zufrieden,allerdings gibts zum Ablauf der 3 Jahresfrist wieder eine Begutachtung und denn geht das "zittern" von vorne los... (Zitatende)

Besteht die Gefahr, dass Du erhaltene Leistungen bei einer zukünftig geringer bewerteten Invalidität zurückzahlen müsstest? Nicht im ernst, oder?
Deine Bedenken gelten vermutlich eher der Unfallrente, die ab dem Zeitpunkt im schlimmsten Fall nicht mehr gezahlt werden würd, nicht wahr?
Hallo Bleve,du bist ja relativ neu hier und ich find es gut das Du Dich vorher (vor Unfall) so genau informierst was wäre wenn...:).
Allerdings merkt man ganz schnell nach einem Unfall, das es in der Versicherungsbranche keine "weißen Schafe" gibt (wie Metty 21 das schon passend beschrieben hat) nur tiefschwarze bis hin zu hellgrau;).
Die von mir schon erwähnten 64% Invalidität sind rein rechtlich eh zu wenig,da ich folgende bleibende Schäden habe:
-organisches Psychosyndrom mit physischer und psychischer Minderbelatbarkeit,Merk-und Denkstörungen und adaptiver Verflachung (nach Schädelbasisbruch mit mehreren Hirnblutungen und SABs)
- 2 zerstörte Brustwirbel und 3 zerstörte Bandscheiben mit Vakumphänomen (wurde alles mittlerweile durch Titanimplantat ersetzt) dazu mehrfach versteifte Wirbelsäule dadurch dauerhaft starke Bewegungseinschränkung und Minderbelastbarkeit
- 2 kaputte Schultern durch multible teilweise in Fehlstellung verheilte Schlüsselbein und Schulterblattfrakturen (Bewegung beidseits max 90°)
-Höreinschränkung/Tinnitus links
-Geruchsverlust
-Atembeschwerden durch Rippenserienfraktur in Fehlstellung verheilt

So wenn man das alles zusammenzählt komme ich locker auf 100% Invaldität,so nun kommt aber dazu das ich auch fühle das meine "Uhr tickt" und ich fühle mich alles andere als stark. Z.B ist mein Vater (75 Jahre) wesentlich fitter wie ich und er hilft bei uns im Alltag (Haus und Hofpflege), also gefühlt hab ich durch den Unfall min 30 Lebensjahre verloren:(.
Naja zumindest bin ich noch da (die Ärzte haben mich ja ein paar mal zurück geholt):eek:.
Lange Rede kurzer Sinn mit "zittern" meine ich nicht das ich Angst davor hätte meine Leistungen zu bekommen bzw.zu behalten,das "zittern" war eher drauf bezogen das ich für diese Leistungen bis an mein Lebensende kämpfen muß(wo die Kraft eh zu fehlt).
Bin ja eigentlich recht froh das überhaupt schon was von der Versicherung gekommen ist,wenn man hier im Forum länger unterwegs ist,ist das ja leider nicht selbstverständlich.
Ich habs ja auch noch mit einer anderen Versicherung zu tun und zwar der deutschen Rentenversicherung und bei der ist mir mittlerweile klar das die "das Problem"(mich) aussitzen will (bekomm von der 0,nix):mad:

LG Hotte
 

Rajo1967

Erfahrenes Mitglied
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9 Okt. 2013
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#22
Hallo Bleve,

zum Ende der 3-Jahresfrist dürfen beide Vertragspartner die Invaliditätseistung überprüfen lassen. Du als VN brauchst nur einen Antrag vor Ablauf der Frist einreichen, der Versicherer muss sich das Recht zu einer Neubemessung vorbehalten (schriftlich in Zusammenhang mit einer Leistungserklärung bei der Erstfeststellung).

Verbessert sich Dein Gesundheitszustand deutlich, dann müssen zu viel erbrachte Leistungen zurück gezahlt werden, verschlechtert sich Dein Gesundheitszustand, dann muss die Gesellschaft nachzahlen (immer im Vergleich mit der Erstbemessung).
 

Hirnschaden

Neues Mitglied
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Beiträge
13
#23
Ich lief über die Ampel, es war grün natürlich, auf ein mal rast ein Irrer ich muss das einfach so sagen vor mir vorbei. Um ein Haar hätte er mich erwischt.
In dem Fall würde doch seine Kfz-Haftpflichtversicherung deinen Schaden zahlen. Oder?

Mal so am Rande: https://www.test.de/Private-Unfallversicherung-Die-besten-Policen-4910731-0/

Ich vertrete die Meinung, dass es wichtiger ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung statt einer Unfallversicherung zu haben. Die zahlt schließlich auch dann eine "Rente", wenn man wegen anderer Ursachen als Unfall nicht mehr arbeiten kann.

Kann mir jemand dazu mal sagen, wie richtig/falsch ich mit dieser Meinung liege?
 

Rajo1967

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#24
Hallo Hirnschaden,

die Stiftung Warentest prüft nie das Schadenverhalten der Versicherungen!

Damit ist über die Klagehäufigkeit u.s.w. überhaupt keine Aussage möglich. Hier kann man nur auf Erfahrungswerte zurück greifen und auch das heißt nicht, das es so bleibt.

BU ist sicherlich wichtiger als eine Unfallversicherung, aber nicht jeder hat den Geldbeutel sich diese Mehrkosten leisten zu können und nicht jeder Unfall (bei dem auch 100% Invalidität nicht zwangsläufig eine BU bedingen) oder Krankheit führt zur BU.

Reine Ermessensfrage wer was für wichtig hält, ich denke fragst Du Leute die schwere Unfälle hinter sich haben wird Dir von diesen jeder bestätigen das eine PUV wichtig ist.
 
Registriert seit
7 Dez. 2015
Beiträge
58
#25
Also ich hab mit der R+V bisher nur gute Erfahrungen gemacht, hier stehen eben auch die Bankberater dahinter, die wollen auch weiterhin im Geschäft bleiben.
Auch der ADAC ist für mich bisher nicht Negativ in Erscheinung getreten mit der PU-siehe Bericht 2x PU
Der Versicherer im Raum der Kirchen PAX Bruderhilfe, ist für mich hier gerade das Negativbeispiel, hier muß der Rechtsanwalt für meine Frau gerade die BU Gerichtlich klären lassen.
 

onkelbue

Neues Mitglied
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14 Juni 2015
Beiträge
16
#26
Hallo Onkelbue; Danke für Deine Stimme.

Ich kann nachvollziehen, dass ein Knorpelschaden im Knie durch einen Unfall verursacht wurde. Zusätzlich erwähnst Du die MRSA-Keime.
Aus meiner beruflichen Vergangenheit als Rettungsrassistent weis ich, dass diese Keime nicht selten durch Krankenhausaufenthalte oder aber durch ungeschützten Kontakt mit bereits zuvor infizierten Patienten übertragen werden.
Da ist ja ein UNFALL per Definition (...ein plötzlich, von außen auf den Körper einwirkendes, unabwendbares Ereignis...) eher nicht gegeben.
Oder wie hast Du dir die Keime eingefangen (...sofern Du die Erfahrung überhaupt mit uns teilen möchtest...)

Und dennoch hat die interrisk kooperiert?
Gab es keine kritischen Rückfragen und Versuche, den Leistungsanspruch zu reduzieren?
Hallo
Hatte einen Arbeitsunfall mit einem Gipsstein.(Lange Geschichte)
Wurde 4 Monate später operiert und mir bei der op den Keim eingefangen.
Da ich auch eine Ausbildung hatte als Feuerwehrmann mit Rettungsassistent wusste ich direkt Bescheid das was nicht stimmte und bin ins KH direkt wieder zurück.(Blutdruck viel zu hoch und Fiber) Nochmal 4 Op´s zum Glück ist nichts weiteres kaputt gegangen Außer Steifheit im Bein. (Anwalt kümmert sich darum)
Die Unfall Versicherung hat bis jetzt nichts weiter getan bis auf Krankenhaustage Geld und Genesung Geld bezahlt und die diversen Taxi kosten und ungeldliche Leistungen.
Wie ich die Woche erfahren habe kann ich ein Vorschuss beantragen da mein Heilungsprozess nicht abgeschlossen ist.
Werde am Dienstag jetzt wieder Operiert und bekomme wohl die Knie scheibe weg und irgendein Nerv darunter weg zu machen .
Ein Tipp von mir noch: schau das Übergangs Leistungen drin sind.
 

Hinnak

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Im Norden
#27
Hallo Bleve_76,

aus meiner Erfahrung heraus erkundige Dich nach den Leistungen der Mannheimer (sehr schnelle und gute Schadenbearbeitung in der Vergangenheit Mannheimer Versicherung AG - Versicherung für Privatkunden - Mannheimer Versicherung AG ), der Interrisk, Concordia, Rhion z.B.
Mit diesen Gesellschaften gab es nach meinen Erfahrungen noch keinen Ärger.

Hier Gesellschaften, die Du nach meinen Erfahrungen meiden solltest, Ergo, Allianz, VHV, R+V, Signal Iduna u.s.w. Bei diesen gibt es fast immer Probleme.
Probleme mit der ERGO kann ich bestätigen :(