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Kopfgelenksinstabilität

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
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#27
Hallo Grinsekopp,

wenn ich den Auszug richtig verstanden habe gehen die von einer Normalweite des Spinalkanals C2 von ca. 19,8mm aus.
Wenn dann die Größe sich ändert ca. 1,5mm - 3,5mm gehen die von entspechenden Verletzungen aus.

Was würden die Herrschaften dann bei einem lebenden Patieten sagen der eine Spinalkanalweite von ca. 9,5mm - 12,5mm hat in diesem Bereich?

Weil mir wurde ja von einer höchster Experten-Kapazität gesagt, bei Schleudertraumapatienten gäbe es nie was zu sehen bzw. Upright-MR wären alle falsch. Ist diese Studie im eigentlichen Sinne schon eine "Deutsche-Lehrmeinung"?

Sehr erstaunlich ist, dass es dieses Fachwissen für die Orthopäden/Unfallärzte in der Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie ganz leicht zugänglich gibt und uns UOs erzählen die immer das Märchen "Sie haben nichts".

Hammerhart gerade, wenn schon mal so eine Diagnose gestellt wurde und der 08/15-Orthopäde stellt sich dann hin und streitet alles ab, mit der Begründung "Wenn Sie das alles hätten, müssten Sie gestroben sein". Kenner wissen Bescheid.


Gruß
Isswasdoc
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
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#28
Hallo Grinsekopp,


ich habe mal gegoogelt und siehe da, zum Thema Spinalweite gibt es ein bisschen was.

Manche Autoren vertreten die Meinung das ab einer Weite von >13mm ein patologischer Befund vorliegt und bei >11mm eine Spinalstenose vorliegt.
Weiter das im Normalfall der Spinalkannal erst ab dem 65-Lebensjahr abnehme und dann durchaus Spinalstenosen im Hohen-Alter schon mal vorkämen.

Also ist doch M.E. wenn ein UO zb. Mitvierzieger eine Spinalweite nach Schleudertrauma, aufweist von 10-13mm an der HWS und weiter drunter schauts auch nicht besser aus irgendwas faul sein muss, wenn vor dem Unfall kein Verschleißschaden da war.

Weiter heißt es, dass solche Schäden Irrevelsive sind und alles getan werden muss um weitere Schäden zu vermeiden M.E. kennen die Autoren die BGs nicht.
Komisch ist auch, dass diese Aussagen M.W.n es schon seit Jahrzenten als gesicherte bewährte Lehrmeinung gibt, nur nicht bei den D-Ärzten!

Dann wird auch klar, M.E. warum mancher D-Arzt keine Kopfgelenkverletzungen vermuten kann, weil nichts ausgemessen wird d.b. Winkel Schädel,Atlas usw. und wenn dann nicht klar sein soll, wenn eine Spinalweite C0-C7 >13mm da ist, mal nach den Kopfgelenken zu schauen wäre.

Da müsste der Patient selbst drauf kommen und auswendig wissen da Spinalweiten min. durchschnittlich ca. 18mm-20mm sein müssten oder was?

Seltsam nur, dass kein Neurolge irgendwie was feststellen möchte? Es ist schon ein Kreuz mit der Wirbelsäule, bei soviel Lehrmeinung.

Von wegen bei Schleudertrauma-Patieten wäre nie was zu sehen, man muss halt nur wissen nach was man ausschau halten muss, meine Herrschaften.

Gruß
Isswasdoc
 

Grinsekopp

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#29
Hallo,

tja was soll man dazu noch sagen. Fest steht für mich jedenfalls, dass die Rettung nicht aus der medizinischen Forschungswüste Deutschland kommen wird. Entweder kommt sie aus den USA oder China. Man kann nur hoffen, dass man irgendwann Bänder und Gelenkkapseln mit Stammzellen rekonstruieren kann und man nicht mehr zum Mittel der totalen Versteifung greifen muss. Hoffentlich noch zu unseren Lebzeiten. Das würde dann alle Etagen der Wirbelsäule betreffen. Prolotherapie bzw. Regenexx würde ich nur dann machen lassen, wenn sich eine Versteifung c0 bis c3 nicht vermeiden ließe! Hier ist einfach die Studienlage zu dünn, um es einfach mal so zu probieren.

Gruss

Grinsekopp
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
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#30
Hallo Grinsekopp,

eine Möglichkeit zum rekonstruieren gibt es schon sogar in Brüssel bei heißt glaube ich Regenexx Link:
oreme - Europe's first Regenexx Clinic. Next-Generation Orthopedic Regenerative Medicine.

Soll so ca 10 000 € für die Kopfgelenke kosten und kann helfen, bei manchen hat es schon angeblich.

Wenn ich es mir leisten könnte würde ich es machen, wenn bei mir nicht alles schon zu spät ist, wie immer. Aber das zahlt kein Kostenträger, Hauptsache, man wird als Simulant dargestellt der nur zu faul zum arbeiten sei.

M.E. wenn ein Versicherunsvorstand einen Unfall hat mit Kopfgelenken der geht dann sofort da hin, der kann sich leisten.

International sind die anderen Länder uns um Jahrzente voraus, nur unsere toal kapputgesparten Kostenträger M.E. schnallen überhaupt nichts und wollen auch nicht, für was sonst soll ALG-2 den sonst gut sein, richtig Abschiebung ins Neverland.

Gruß
Isswasdoc
 

Grinsekopp

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#31
Haallo,

ja das mit Regenexx kenne ich. Wie gesagt die Studienlage ist mir noch zu dünn und mein Leidensdruck nicht hoch genug als das ich es jetzt schon probieren würde. Leisten könnte ich es mir. Aber mal eben 10000 Euro hinblättern ohne ausreichende wissenschaftliche Absicherung, das es eine Chance für Heilung gibt, ist ein bischen fett.

Bezüglich Neurologen und Messungen. Ich habe eine komplette Diagnostik nochmal als Selbstzahler machen lassen. Es wurde nichts gefunden. Der Neurologe konnte sich meine Symptome vor allem die Schwäche im rechten Arm und Schulter nicht erklären. Offensichtlich kann man indirekte Reizungen des Rückenmarks bzw des sympathischen Nervensystems auf Höhe der Kopfgelenke nicht messen oder es benötigt dafür weitergehende andere Diagnostik die den Wald- und Wiesen Neurologen nicht zu Verfügung steht! Kein Wunder das sie einen dann zum Psycho erklären.

gruss
Grinsekopp
 

IsswasDoc

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#32
Hallo Grinsekopp,

die Neurologen sind alle Unterbezahlt und haben nie Zeit. Es gäbe da schon einen Teilbereich der Neurologie der sich mit der Neurootologie überschneidet bzw. dazu gehört. Aber genau diesen Teil haben die Neurologen eben nicht auf der Pfanne bzw. bei sich in der Praxis stehen.

Wenn die Stromwerte nicht passen, wird der Strom eben aufgedreht und geht halt auch schon durch, selbst schon erlebt!
Leicht verlängerte Zeiten werden dem UO dann nicht mitgeteilt, wie wenn es keine Richtwerte geben würde, die es aber sogar mit Angaben des Alters des Patienten gibt, aber sehr schwer für uns UO zu finden sind.

Woher soll ich den wissen, ob der Neurologe alle Nerven auf die es ankommt durchmisst bzw. gewissenhaft abarbeitet? Bei mir an der HWS ist ein Wirbelpaar total platt und schon zusammengewachsen mit deutlichen anbauten und da soll es keine Auffälligkeiten zu messen geben?

Meine Oma hat immer gesagt, ich kann nicht heißt ich will nicht.

Hast du nicht schon gemerkt, wenn der Arzt weiß, dass der Rechtsstreit noch nicht abgeschlossen ist, nie was findet bzw. manche wollen nur Behandeln mehr nicht basta und aus. Die wissen schon was Sie machen.

Warum einen Bereich "Untersuchen", mit dem sich kein Geld verdienen lässt und nur Ärger bringt?


Gruß
Isswasdoc
 

oerni

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#33
Wenn die Stromwerte nicht passen, wird der Strom eben aufgedreht
Hallo Isswasdoc,

das hatte ich 2012 im Zentralklinikum Augsburg erlebt.
Die Nerven wurden von der Assistentin solange gemessen, bis die erforderlichen Werte gepasst hatten.
Dazu musste die Frau noch eine Kollegin zu Rate ziehen.
Der Berichte des Arztes an die BG war entsprechend, Pech für die Herrschaften, als Stromfachmann wusste ich, dass hier gravierende Fehler gemacht wurde und mein Bericht dazu ist auch in den Akten zu finden.

Die Ärzte sind bzw werden bewusst von den UV-Träger geschult, um ja keine Ursachen die vom Unfall oder der BK kommen können zu finden.
Wenn es zulange mit der Heilung dauert, beruft man sich auf die im PC zu findende Weller Liste.

Das System UV-Träger krankt an der Wurzel und es geht nicht um den Menschen, sondern um die Macht des Geldes.
UV-Verwaltungen verschlingen Unsummen und das Zulasten der Beitragszahler. Pfuiteufel
 

Chris1966

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#34
Hallo Isswasdoc

ich habe ordentlich festgestellte Werte die nicht passen. Festgestellt in der BGU die eigentlich nichts finden wollte.
Einer der Werte der tatsächlich laut BGU Neurologin geschädigt ist, ist bisher in keiner weiteren Untersuchung nochmals durchgemessen worden. Oder wenn doch wird das festgehaltene Ergebnis ei fach unter den Tisch gekehrt.
Jetzt hat mein Orthopäde der gestzlichen Krakenkasse tatsächlich den passenden HWS Schaden gefunden.

Die Gerichtsgutachten sind ja nun da. Fristverlängerung bereits beantragt. So habe ich Zeit das sinnig zusammenzutragen.
Mal sehen ob wir die Frau Richterin noch von ihrer jetztigen Meinung noch abbringen können.

Gruß
Chris1966
 

ptpspmb

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#35
Hallo @,
bei mir wurden auch mehrere Messungen an den Nerven vorgenommen!
Auf Nachfrage hat es geheißen, alles normal!
Weitere Neurologe mit dem Ergebnis befragt, Antwort "das kann es schon mal geben" aber nicht auffällig!
Bin beim Neurologen gesessen und habe denen gesagt, dass der falsche Arm ist!
Ist kein Problem, das schreiben wir nachher schon richtig auf!
Nach 10 min wussten die nicht mehr welcher Arm gemessen wurde!
 

Sekundant

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fallakte.12hp.de
#36
@ptpspmb,

mich wundert es etwas, was bei dir auch alles falsch gemacht wurde. hast du denn nicht mal die vielen fehler angesprochen oder auch mal deine krankenkasse darüber in kenntnis gesetzt? ganz wehrlos wirst du es doch nicht hingenemmen haben, schliesslich gibt es ja als hintergrund einer behandlung einen behandlungsvertrag und eine bestimmte erwartung ...


gruss

Sekundant