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LWK 1 Kompressionsfraktur mit Hinterkantenbeteiligung

Registriert seit
22 Sep. 2014
Beiträge
1
#41
Hallo Lachmal,
mit großem Interesse habe ich deine Beiträge gelesen.
Ich habe mir im Juli diesen Jahres eine BWK12 Impressionsfraktur zugezogen. Die Kontrolle noch 8 Wochen zeigt ein nachsintern. Mir geht es auch sehr gut und ich habe kaum Beschwerden. Ich habe inzwischen auch unterschiedliche Meinungen von Ärzten bekommen, von konservativer Behandlung bis VersteifungsOP.
Ich habe mich auch gegen eine OP entschieden. Daher würde ich mich freuen wenn du mir kurz sagen könntest ob sich dein Bruch stabilisiert hat und wie es dir heute geht.
Ich danke dir vielmals.
BG, Wolf
 

lachmal

Neues Mitglied
Registriert seit
16 Sep. 2013
Beiträge
21
#42
Hallo Wolfstern,
8 Wochen bei dir sind aus meiner Sicht eine sehr kurze Zeit. Es ist jedoch großartig das du dich gut fühlst und ich denke ein sehr positiver Indikator.
Mir persönlich geht es nicht wirklich schlecht, ich bin zwar immer noch sehr eingeschränkt, aber ich habe bis zum heutigen Tag niemals bereut die OP abzulehnen. Was ich hab weiss ich, was ich durch eine OP bekomme kann mir niemand im Vorfeld sagen.
Ich war auch nicht wieder, obwohl es die Ärzte wollten in der Röhre oder sonstiges. Ich habe einfach keine Lust mehr mir zig verschiedene Meinungen auf der Zunge zergehen zu lassen. Erst wenn mir keine andere Wahl mehr bleiben sollte oder mein Leidensdruck zu groß wird , befasse ich mich mit diesem Thema wieder.
Das sollte jedoch alles sehr wohlüberlegt jeder für sich entscheiden und nicht mein Denken zum Anlass nehmen um zu glauben das dies unbedingt richtig sei.
 

Willicherin

Neues Mitglied
Registriert seit
27 Sep. 2017
Beiträge
9
#43
Hallo Lachmal,

wie geht es Ihnen heute? Ich habe einen ganz ähnlichen Bruch und muß entscheiden, - OP ja oder nein.

Ich freue mich Erfahrungsberichte aller Art.

Vielen Dank
 

Willicherin

Neues Mitglied
Registriert seit
27 Sep. 2017
Beiträge
9
#44
Hallo Lachmal & alle anderen hier,

ich habe so viel gelesen und so viele Tipps bekommen. Dieser Thread entspricht tatsächlich in den meisten Punkten meiner Erfahrung. Da hier das Unfallereignis schon länger zurückliegt, fände ich das toll, wenn der ein oder andere seinen jetztigen Zustand beschreiben würde.

Ich persönlich habe mich bereits gegen eine OP entschieden, weil für mich das Risiko in keinem Verhältnis steht. Mir geht es recht gut, bin mitlerweile psychisch auch wieder besser drauf und habe mir vorgenommen, daß ich wieder werden will wie früher. Vor allem treibt mich die Frage um, wie lange dauert es, bis der Wirbel sich nicht mehr weiter verändert?

Ich habe auch ein aktuelles eigenes Thema zu meinem Fall offen und freue mich über Beiträge. Weiterhin möchte ich mich bei allen bedanken, die so zahlreich kommentieren und auch vor allen Dingen Mut und Hoffnung machen.

Herzliche Grüße
 

Hotte

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
5 Nov. 2014
Beiträge
456
Ort
Schleswig-Holstein
#45
.... Mir geht es recht gut, bin mitlerweile psychisch auch wieder besser drauf und habe mir vorgenommen, daß ich wieder werden will wie früher.....
Moin Willicherin,es ist gut das es Dir besser geht, trotzdem "muß" ich Deine Zuversicht etwas bremsen,auch wenns mir leid tut,jedenfalls versteh ich den Sinn eines Forums darin Erfahrungen auszutauschen auch wenn diese nicht immer positiv sind.

Genau diesen Zustand den Du hier beschreibst (mir gehts relativ gut,ich werd wieder der Alte) hatte ich ca eine 3/4 Jahr nach dem Unfall, von dem behandelnden Arzt (BG D Arzt) gabs "grünes Licht" (Rücken wieder belastbar) und so gings munter in die Arbeitseingliederung. Zunehmende Beschwerden wurden als "Muskelkater und Verspannungen" abgetan und fertig.
Erst als ich auf Arbeit zusammengebrochen bin (hat mir die Beine weggezogen und hatte da kein Gefühl mehr drin) und denn anschließend in Krankenhaus kam wurde nach dem CT festgestellt, das sich meine Wirbelreste zusammen mit den dazugehörigen Bandscheiben "aufgelöst" hatten und das meine dorsale Spondylodese (Stabsystem) mehrfachen Materialbruch hatte. Danach waren 2 weitere Rückenops notwendig (Austausch beschädigte dorsale Spondylodese, Wirbelkörper-und Bandscheibenersatz durch ventrale Spondylodese).

Lange Rede kurzer Sinn,schmink Dir das Ziel "wieder werden wie früher" bitte ab, mach alles was gut ist für Deinen Rücken und geb Ihm Zeit, mit ganz viel Glück und Geduld wird Dein Rücken vieleicht irgendwann wie früher,aber erzwingen kann man es nicht.

LG Hotte