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Nebentätigkeit anmelden

Rosi70

Erfahrenes Mitglied
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Beiträge
406
#1
Hallo zusammen,

angenommen ich finde eine geringfügige Tätigkeit, die ich in der Lage bin auszuüben; muss ich der BU-Versicherung diese geringfügige Tätigkeit auch dann anzeigen, wenn die Versicherung die BU-Zahlung verweigert und wir uns im Klageverfahren befinden?

LG

Rosi70
 

ptpspmb

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#2
Hallo Rosi,

ich nix Experte!
Aber meiner Meinung nach warten die ja genau auf solche Sachen, damit Sie einen "wirklichen" Grund haben sich zu verabschieden!
Ich kenne jetzt nich deine ganze Geschichte, aber bevor du nicht Klarheit hast, würde ich so etwas nicht machen!
 

Rehaschreck

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#3
Hallo Rosi, ich bin kein Experte, dennoch schließe ich mich Micha vorbehaltlos an. Habe einen vergleichbaren Fall im Freundeskreis, wo die BU weitere Zahlungen ablehnte, als eine Nebentätigkeit herauskam. Gruß Rehaschreck
 

Rosi70

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#4
Hallo,

danke für eure Meinungen.

Wenn es so weit ist, fände ich es auch besser die Tätigkeit (wenn auch nur geringfügig) anzugeben; auch wenn ich aus Sicht der Versicherung noch gar nicht rechtskräftig berufsunfähig bin.

Auf der sicheren Seite ist man, wenn man vor Aufnahme der Tätigkeit bei der Versicherung anfragt, ob die Tätigkeit genehmigt ist, oder?

@Rehaschreck, zahlt die Versicherung in deinem Freundeskreis nicht, weil die Nebentätigkeit verschwiegen wurde oder weil er/sie eine Nebentätigkeit ausübt?
Eine Nebentätigkeit auszuüben ist ja erlaubt, wenn die vertraglichen Bedingungen eingehalten werden.

LG

Rosi70
 

Rehaschreck

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#5
Hallo Rosi, soweit ich weiß, hat die Versicherung die Zahlung unter Hinweis auf die bestehende Nebentätigkeit mit der Begründung eingestellt, dass diese in Art und Umfang der versicherten Tätigkeit entspricht und somit eine BU im Rechtssinne nicht mehr vorliege. Gruß Rehaschreck
 

Rosi70

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#6
Hallo Rehaschreck,

ok, das zeigt mir, dass man auf der sicheren Seite ist, im Vorfeld das Jobangebot mit der Versicherung abzusprechen und sich sozusagen die "Genehmigung" holen, so dass es nicht zu unerwarteten Zahlungseinstellungen kommt.

Oder wie geht man da am klügsten von?

LG Rosi70
 

Kasandra

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#7
Hallo Rosi,

nein, ich würde nicht mit der Versicherung BU absprechen, dass Du eine Minijob etc. annimmst bzw. annehmen kannst. Willst Du denen in den letzten Monaten vor Verhandlung noch in die Hände spielen???

Ich würde das nicht riskieren.

Des weiteren, wer gibt Dir eine Garantie, dass der Datenschutz eingehalten wird? Du musst Dich anmelden bzw. Dein AG, wer garantiert dass nichts an die BU durchsickert?

Ich verstehe Deine finanzielle Situation, würde aber bis zur Verhandlung und Urteil (welches hoffentlich positiv für Dich ausfällt) die Füße ruhig halten.

Viele Grüße

Kasandra
 

Rehaschreck

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#8
Schließe mich Kasandra an. Keinesfalls würde ich zum jetzigen Zeitpunkt eine Arbeitsaufnahme riskieren. Gruß Rehaschreck
 

Rosi70

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406
#9
Hallo,

ich bin noch weit davon entfernt, einer regelmäßigen Tätigkeit nachzugehen. Bei durchschnittlich 3 Migräne-Tage pro Woche wird das schwierig, aber ich würde es gerne schrittweise versuchen. Wenn ich hier von einer Arbeitsaufnahme spreche, denke ich anfangs an 2 x 2 Stunden die Woche.

Ich befürchte, dass meine kognitiven Einschränkungen und meine Belastbarkeit schlechter werden, wenn ich nicht bald eine Aufgabe habe, die ich machen "muss". Arbeiten bedeutet auch nicht nur Geld verdienen, sondern auch eine Aufgabe haben, Anerkennung bekommen, Kontakte habe, auf andere Gedanken kommen, ect.

Ich teile eure Bedenken, aber ist das nicht verrückt; letztendlich ist die Versicherung einen ja schneller wieder los, wenn man aktiv wird und seine Arbeitsfähigkeit systematisch ausbaut.

LG

Rosi70
 

HWS-Schaden

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#10
Hallo Rosi,

so ein stundenweises sich selbst Erproben (inkl. genannter Effekte und Nebeneffekte) könnte frau/man auch ehrenamtlich, auf Freundschaftsbasis, nachbarschaftlich, unentgeltlich, ... umsetzen.

LG
 

Rosi70

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#11
Hallo HWS-Schaden,

gute Idee ... Früher habe ich neben meinem Vollzeitjob auch ehrenamtlich gearbeitet; unentgeltlich ... allerdings gab es eine Aufwandsentschädigung für die Fahrkosten zum Einsatzort.

Muss eine ehrenamtliche Tätigkeit angegeben werden? Ich vermute, dass sich diesbezüglich die Verträge nicht so sehr unterscheiden.

LG

Rosi70
 

HWS-Schaden

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#12
Soweit ich weiß, muss eine ehrenamtliche Tätigkeit nicht (bzw ab 200€) angegeben werden.
Eine "Aufwandsentschädigung" ist kein "Entgelt"; ab 200€/mtl. muss diese m.W. angegeben werden, wenn man Sozialleistungen bezieht.
 

Rosi70

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#13
Hallo HWS-Schaden,

danke für die Info.

Die Idee mit der ehrenamtlichen Tätigkeit ist eine gute Übergangslösung.
Es wird nur schwierig das passende zu finden, denn es sollte schon in Richtung "Arbeit" gehen und dennoch kann ich viele Dinge aus gesundheitlicher Sicht nicht machen.
Ich bleibe dran.

LG

Rosi70
 

ptpspmb

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#14
Hallo Rosi,

also so wirklich werde ich aus deinen Mitteilungen nicht "Schlau"!
Du bist im Streit mit deiner BU und gleichzeitig versuchst du wieder ins Arbeitsleben zurück zu finden!
Aber direkt danach schreibst du, dass du so beeinträchtigt bist, dass eigentlich nicht wirklich etwas geht!
Also ich kann dir nicht folgen!
 

Rosi70

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#15
Hallo ptpspm,

ja, für Außenstehende mag das verwirrend klingen, aber ich kann und will mich damit nicht abfinden, mit Ende 40 nie mehr arbeiten gehen zu können.

Ich habe immer gerne gearbeitet und mir fehlt die Arbeit ... zumindest, wenn es mir gut geht.

Ende nächsten Jahres fahre ich wieder zur Reha und mein Ziel ist es, danach 4 Stunden täglich zu arbeiten ... realistisch ist eher eine 3-Tage-Woche. Ich muss große Abstriche machen, denn meinen Beruf werde ich noch nicht ausüben können, weil ich kognitiv dem Ganzen noch nicht gewachsen bin, aber das ist mir erst einmal egal.
Um mein Ziel zu erreichen, muss ich meine Belastbarkeit langsam steigern und auch schauen, wie ich mit der Belastung klar komme.
Vielleicht scheitere ich, aber daran möchte ich nicht denken.

LG

Rosi70
 

HWS-Schaden

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#16
Hallo

Arbeit und Ehrenamt sind zu unterscheiden.
Mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit kannst du ausprobieren, wie belastbar du bist, wie viele Tage/Stunden du schaffst etc.
Das Feld der Möglichkeiten bestimmt sich nach u.a. Einschränkungen, Fähigkeiten und vermutlich auch danach, wo man wohnt (ländlich <-> Großstadt).

Zumindestens im städtischen Wohnraum ist der Bedarf an ehrenamtlich Tätigen immens und vielfältig - *Begleitungen zu Ärzten u. Ämtern*, *Unterstützung im Hospitz*, *Spazierengehen mit anderen*, *Zuhören*, *Vorlesen* als Beispiele.

Wenn man selber auf Unterstützung angewiesen ist, weiß man, wie wertvoll jede einzelne dieser (fast) geschenkten Stunden sein kann und sollte sich weniger Gedanken darum machen, beim eigenen "Erproben" zu scheitern. Auch das ist möglich und ^zulässig^.
Je mehr Bedenken, desto kleiner anfangen, aber anfangen ...

LG
 
Zuletzt bearbeitet:

Rosi70

Erfahrenes Mitglied
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406
#17
Hallo HWS-Schaden,

das sehe ich genauso wie du. Ich will mich erproben, mich an meine Grenzen herantasten und belastbarer werden. Klein anfangen und steigern. Und am Ende hat auch die Versicherung etwas davon, wenn ich nicht mehr von ihnen abhängig wäre.

LG

Rosi70