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PET bei Schleudertrauma/HWS Distorsion?

thinktwice

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38
#1
Hallo zusammen,

hat jemand von Euch bereits ein PET bei einem Schleudertrauma/HWS-Distorsion machen lassen?

Welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht?

Der Neuroontolge hat mir aufgrund der Ergegnisse seiner Diagnostik dazu geraten.

Folgende aktuelle Studie habe ich hierzu gefunden: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5006659/

Ich freue mich auf Eure Erfahrungsberichte.

Viele Grüße
thinktwice
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
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#2
Hallo thinktwice,

die Untersuchung wird von den Kasssen nicht bezahlt. Mit dem Untersuchungsergebnis wird es dir ergehen wie mit dem Upright-MRT Kopfgelenke.

Es soll sogar Speziallisten für Kopfegelneke gegeben, die ein Upright-MRT grundweg für Quatsch erklären, weil Sie ja angeblich ja nicht wissen, wie ein Gesundes Kopfgelenk und besonders die Flügelbänder auszusehen hätten . M. E. ein zeichen von völliger Unkenntnis oder beratender Arzt-BG und ich vermute mit der PET wird es dir genau so gehen wie uns allen UO-Kopfgelenkgeschädigten mit dem Upright-MRT.

Ich denke es wird dran liegen ob der Arzt oder Gutachter diese Aufnahmen PET/Upright überhaupt auswerten und verstehen kann, wegen fehlender Fachkompetenz. Und gerade in diesen Untersuchungn können Schäden nachgewissen werden, deshalb von diesen Herrschaften so vehemend von verteufelt wird.

Dann wäre ja Ihre eigene Exitensberechtigung in Frage gestellt, wenn alles so einfach zu beweisen wäre, geht doch nicht böses UO.

Der Kopfgelenk-Spezi: Anstatt dies dann auch zuzugeben wird uns UO dann erzählt, jetzt kommt die Märchenstunde:

Ein Schleudertrauma wäre eine Verletzung bei der man generell Bildgebend nie was sehen könnte und deshabl wird nichts behandelt, weil man nicht wisse, was man behandeln sollte.

Auch sei das Schleudertrauma völlig unbekannt und unerforscht und Beschwerden kommen nicht von der Schädel/HWS(C0-C7). Selbes Argumentation zählt für die PET. M.E. Genau die Anleitung wie wir UO in Schach gehalten werden sollen, damit wir keine Kosten verursachen.

Gleiches wird dann vom PET behauptet, deshabl müsste man schon vorher einen zuverlässigen Spezi an der Hand haben, der eine PET auswerten kann und nicht wie die schönen Radiologen auf Kostenreduktion aus und schön gegen den Patienten/UO arbeiteten, leider Realität pur!

Auch muss nicht immer alles stimmen, wenn es heißt, ja der kann das und ist Spezi dafür, das kann dann ganz schnell nach hinten losgehen.

Ein Beispiel:
Wenn ich das hier anführen darf, ist eine SHR-Klinik wo angeblich die Kopfgelenk-HWS-Spezi sitzen sollen, entweder es war einmal oder noch nie, genau von denen kommen solche Ausführungen als Expertenmeinungen, so was hört jede BG und KK sehr gerne und M.E. genauso so ein Müll wie von den beratenden Ärzten der BGn oder hatte ich dort vor langer Zeit in ein Wespen(BG)-Nest gestochen?

Kann sich jeder selbst ein Reihm drauf machen, auf jedenfall wird einem bei solch gepfelgter Geiteshaltung(Anti-UO) in keiner Klinik/Arzt wo auch immer geholfen, also Vorsicht und mit bedacht handeln.

Gruß
Isswasdoc
 

Rudinchen

Erfahrenes Mitglied
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#3
Hallo thinktwice,

es ist leider - soweit ich gehört habe - wie Isswasdoc schreibt.

Ich würde mir überlegen, wofür du das PET brauchst. Wenn du einen Arzt hast, der sich damit auskennt und das PET gemacht werden soll, damit deine Diagnostik und eine weitere Behandlung erfolgen kann (und wenn du das Geld hast bzw. die Diskussion mit der Krankenkasse nicht scheust), würde ich es machen lassen. Ich habe einen Bekannten, bei dem es erfolgreich angewandt wurde und man etliche Schäden sehen konnte. Aber das hatte leider keinen Einfluss auf die Behandlung, eben weil niemand genau weiß, was man noch machen könnte.

Falls du es "nur" für eine Gerichtsverhandlung brauchst, wirst du kurzfristig sicher keinen Erfolg damit haben. Ob es langfristig etwas bringt (z.B. in 5 bzw. 10 Jahren), kann dir sicher keiner sagen. Aber viele neue Verfahren haben sich langfristig - vielen Unkenrufen zum Trotz - eben doch durchgesetzt und sind jetzt Standardverfahren. Und je nachdem wirst du es in Zukunft vielleicht verwenden können, um den heutigen Stand zumindest dokumentiert zu haben.

Viele Grüße

Rudinchen
 
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#4
Hallo Thinktwice,

Ich selber habe keine Erfahrung mit dieser Untersuchungsmethode. Ich kann aber nur empfehlen, alles an Möglichkeiten auszuschöpfen, da die Ursachen für Beschwerden sehr vielfältig sind. Meiner Meinung nach ist es wichtig alle Untersuchungen so früh wie möglich durchführen zu lassen. Das habe ich bei mir versäumt. Zu Beginn denkt man immer noch, dass geht schnell wieder rum und man ist wieder in Ordnung. In vielen Fällen ist das auch so. Doch wenn nicht, dann kann jedes Untersuchungsergebnis später helfen. Auch wenn es nur zum Ausschluss dient. Natürlich setzt es immer voraus, dass die Ergebnisse richtig gelesen werden. Auch wenn dies vielleicht erst in ein paar Jahren durch "neue" Spezialisten erfolgt wie Rudinchen ja schon geschrieben hat. Ich habe zu der Untersuchung im Zusammenhang mit den Spätfolgen eines HWS Schleudertrauma einen interessanten Artikel beim Springerverlag gefunden:
http://www.springer.com/cda/content...8518377-c1.pdf?SGWID=0-0-45-603998-p173848443
Viele Grüsse

Scheitholz
 

thinktwice

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#5
Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

@ Isswasdoc und Rudinchen:
Ja, ich bin vollkommen bei Euch. Die Suche nach guten Ärzten, die sich mit Kopfgelenken, der HWS und dem damit verbundenen Beschwerdebild auskennen, gleicht häufig der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Auch ich war bei angeblichen Spezialisten, die Argumentation und die Berichte waren teilweise sehr abenteuerlich und hatten nicht immer "Hand und Fuß". Die notwendig erforderliche Fachkompetenz war nicht vorhanden. Nur wie soll ich einen "Halbgott in Weiss" darauf aufmerksam machen ohne ihm auf die Füße zu treten?
Wenn man es versucht, kommt schnell die Antwort, dass man sich da in etwas verrenne, was nicht wissenchaftlich sei, da man noch nie davon gehört hätte....deshalb könne es keine Relevanz habe.... Jeder von uns hat vergleichbare Erfahrungen gemacht.

Es mag sein, dass möglichen Schäden, die durch das PET dignostiziert werden, nicht behandelbar sind. Ich wäre jedoch einen Schrit weiter, wenn die Ursache der Beschwerden bekannt ist. Ich sehe die Gefahr, dass ansonsten die (noch leise, jedoch immer lauteren) Erklärversuche, das sei psychosomatisch Oberhand gewinnen. Ich berfürchte dann ist die Diagnose gefunden und weshalb sollten weitere Maßnahmen wie z.B. Physiotherapie, die mir sehr helfen, verordnet und bezahlt werden? Denn dann schreibt einer vom anderen ab.

Der Schleudertraumaverband in der Schweiz empfiehlt in einem Musterschreiben an Ärzte ein umfassendes interdisziplinäres Fallbehandlungskonzept. Link: www.touche.ch/images/pdf/Schleuder_Brief.pdf
Ich habe davon erst zu einem späten Zeitpunkt Kenntnis erlangt, sonst hätte ich dieses Schreiben schon öfters Ärzten gezeigt.

@Scheithholz: Die Studie aus dem Jahr 2016 setzt meiner Sicht nach auf dem von Dir genannten Artikel auf. Mir geht darum zu wissen, welche Spätfolgen z.B. durch Minderdurchblutung (Hypometabolismus) ausgelöst werden? Und ob und wie ich diesen bereits heute "begegnen" kann?
Stimmt, eine wichtige Komponente ist, dass die Ergebnisse richtig gelesen werden können. Ich werde vor meiner Entscheidung um ein Telefonat mit dem empfohlenen Radiologen bitten und ihm kritische Fragen stellen.

Okay, wenn Upright-MRT, PET nicht anerkannt sind, sämtliche Befunde angeblich nicht relevant sind, inwieweit könnte dann folgende Vorgehensweise (Quelle: Buch Beschleunigungsverletzung der HWS, Graf, Grill, Wedig, S. 412) zum Ziel führen? Was meint Ihr?
1) Nachweis Beschwerdearmut bzw. Beschwerdefreiheit vor dem Unfall
2) Nachweis Geeignetheit des Unfallhergangs die nach dem Unfall aufgetreten Beschwerden hervorzurufen
3) Auftreten typischer Symptome
4) das Fehlen alternativer unfallabhäniger Erklärungen für die nach dem Unfall aufgetretenen Beschwerden
Werden vom Gutachter Unfallfolgen abgelehnt, dann müssen geeignete Ursachen für die Beschwerden des Verunfallten nach dem Prinzip des
Vollbeweises erbracht werden.

Viele Grüße
thinktwice
 

IsswasDoc

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#6
Hallo thinktwice,

ein umfassendes interdisziplinäres Fallbehandlungskonzept heißt auch Diagnosekonzept. Du brauchst also mehrere Gute Ärzte.

Um den ganzen Heinis den Zahn zu ziehen, geht ganz einfach, man nehme einen "Guten" Neurootolgen und lässt sich zwei-Tage lang Untersuchen, Zebriseinheit(Gleichgewicht), Blickfolge, Audigramme usw. weil diese Test kann man als Patient nicht simulieren oder Manipulieren, das zählt auch für den Untersucher Arzt. Beim Gesunden Menschen ohne Unfallfolgen wird es dort kaum patologische Befunde kaum geben.

Es ist bekannt das durch diese Test Rückschlüsse gezogen werden können, ob die Kopfgelenke betroffen sind. Im HWS-Fachbuch sehr gut erklärt, damit können deine Beschwerden objektiviert werden, weil die Messungen eindeutig sind, Simulanten können damit auch entlarvt werden. Zwei fliegen mit einer Klappe.

Dies war der Grund der Erfindung von Zebris von den BGs, damit sollten alle UO als Simulanten gebranntmarkt werden. Das Gegenteil war der Fall, die Patienten konnten Beschwerden nachweisen und Projekt-Zebriss wurde eingestampft.

Sobald du hier eindeutige Zebriss-Befunde hast, kann niemand bei klaren Verstand sagen alles nur Psyche, geht nicht. Diese Dinge sind dann körperlich bewiesbar und mit EDV aufgezeichnet als Beweis.

Und weil Kopfgelenke,HWS, Kiefergelnke HNO eine Einheit sind, hängen diese auch in Abhänigkeit von einander ab im Systemverbund.

Deshalb auch immer wieder nach CMD(Kiefer, Zahnstand) Untersuchen, weil wenn du das hast, bei mir ist es so, kannst doch noch soviele Therapien fahren, ohne Behandlung der CMD gehen die Beschwerden nicht weg.

Da können die gekauften Ärzte noch soviel dummes Zeug quatschen, einen schönen Tag noch und tüsch.

Schau mal, ich habe doch auch Kopfgelenkverletzungen nachweislich mit Normal-MRT Tesla-3,mit Upright-MRT, Untersuchung OMT positiv und in der Zebrissuntersuchung in allen Einheiten voller patologischer Ausschlag als Bestätigung genau desen, also schlägt doch die Praxis die gekauften Theoretiker der Kostenträger und Versicherungen nachweislich.

Das andere ist die rechtliche Seite und dann ist der Rechtsanwalt für Personenschäden(muss sich medizinisch auskennen) gefordert bei Gericht.

Dann gibt es noch den technischen Teil, wo sich der Rekobär sehr gut auskennt und macht. Weil wenn die Kräfte dementsprechend sind, kann niemand sagen da gäbe es keine Verletzung und Harmlosigkeitsgrenze gibt es auch nicht.

Dann hast du nämlich den größten Teil deiner Fragen schon beantwortet damit. Die Anleitung gibt das Fachbuch HWS, das du ja schon hast, ohne das wüsste ich auch nichts und wäre M.E. genau so unterbelichtet wie die gekauften Medizinier.

Gruß
Isswasdoc
 

thinktwice

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#7
Hallo Isswasdoc,

ich glaube wir waren beim gleichen Neuroontolgen. Er hat eine PET Untersuchung empfohlen. Hast Du auch eine Empfehlung für ein PET erhalten?

Mein Physio, den ich sehr schätze, behandelt auch die CMD und hier sehen wir schon erste Fortschritte. Vor einer CMD-Behandlung im "großen Stil" (u.a. Zähne abschleifen, ziehen lassen etc.) wurde mir bisher eher abgeraten. Das könne auch ein großer Eingriff in den Körper sein und mein sensibler Körper fährt dann erst recht rasante "Achterbahn".

Momentan tendiere ich dazu die Untersuchung machen zu lassen.

Viele Grüße
thintkwice
 

Tinni16

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#8
Grüß Dich thinktwice,
nach einem neurootologischen Gutachten habe ich eine PET Untersuchung gemacht. Im Anschluß fand ein sehr ausführliches und vor allem verständliches Gespräch über die Ergebnisse statt. Der Befund Bericht kam ein paar Tage später und war sehr ausführlich.
Mir hat das sehr viele neue Erkenntnisse gebracht, auch solche die ich lieber nicht hätte ;-) So kann ich Dir die Untersuchung nur empfehlen.
Viel Erfolg.
Tinni
 

IsswasDoc

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#9
Hallo Tinni16,

wurde deine PET auf Grundlage des neurootologischen Gutachten von der KK oder BG übernommen? Mit oder ohne Antrag? Oder warst du selbstzahler?

Gruß
Isswasdoc
 

thinktwice

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#10
Hallo Tini16,
dankeschön, dass Du Deine Erfahrung mit uns teilst. Darf ich Dich fragen, wo Du die PET durchführen hast lassen?
Die Fragen von Isswasdoc sind für mich definitiv auch relevant.
Ich werde die KK auf jeden Fall fragen und falls eine Ablehnung kommt, lege ich Widerspruch ein und formuliere mein Schreiben so, dass die Behandlung auch rückwirkend ersetzt werden soll. Sonst zieht sich das wahrscheinlich Wochen und Monate hin, da die KK wahrscheinlich spekulieören wird, dass ich dann aufgebe. Ein Versuch ist es wert.
Schönes Wochenende und LG
Thinktwice
 

HWS-Schaden

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#11
Hallo Tinni, danke fürs Mitteilen deiner Erfahrung.

Mich interessiert - wenn es dir nicht zu persönlich ist - u.a., welche neuen Erkenntnisse du durch die PET-CT gewonnen hast und auch, wo du es hast machen lassen.

@thinktwice und isswasdoc:
Es kommt auf die Indikation an, ob die PET von der Krankenkasse gezahlt wird.
Ein Widerspruch bei Ablehnung der Kostenübernahme nützt m.W. nur, wenn ihr eine der zugelassenen Indikationen (Schwindel gehört nicht dazu) habt. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

Ich stimme übrigens nicht zu (Beitrag #2), dass das Upright-MRT keine anerkannte Untersuchung ist.
Dazu wurde schon einiges im Forum geschrieben. Ob KK oder BG sie zahlen, ist jedoch eine andere Frage.
Einigen Usern wurde sie bezahlt. Mir nicht. Meine Ergebnisse wurden dennoch nicht diskutiert und "verrissen" (z.B. wegen angebl. nicht anerkannter Methode), sondern akzeptiert und genommen wie z.B andere MRT-Befunde.


LG
 
Zuletzt bearbeitet:

IsswasDoc

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#12
Hallo HWS-Schaden,

ich stimme dir völlig zu, was die MRT-Upright-Untersuchung betrifft. Ich habe nur eine Äußerung eines angeblichen Kopfgelenkspezis(Prof) wieder gegeben.

Dies Einrichtung wurde hier im Forum mehrmals erwähnt in älteren Beiträgen, als Kapazität auf diesem Gebiet und das einige UO hier geholfen bekommen haben. Dies kann ich für mich nicht bestätigen, ganz im Gegenteil.

An "Aroganz" und "Nichtwissen" kaum noch zu überbieten und da hatten schon einige eine OP, naja solange die Kostenträger gezahlt haben.

Jetzt wäre dort keine BG-Zulassung mehr vorhanden, wundert mich nicht. Da hättes du dabei sein sollen, was der Prof. so von sich absonderte, hauptsächlich bei allen UO sei nie was zu sehen, deshalb wird nicht behandelt.

Ich habe gemeint mich persönlich mit einem beratenden Arzt der BG zu unterhalten, sehr seltsam.

Aufgefallen ist mir auch, als meine Daten im Empfang bearbeitet wurden, stand die EVD still, vielleicht der "Bullerarlarm-BG", weil mein Fall dort schonmal als "Beratungsfall" da war.

Da wurde sich sogar gebrüstet, jeden Monat schlägt ein UO mit Kopfgelenken auf mit Upright-MRT und würde dann wieder vom Prof. vom Hof gejagt, wär ja alles "Quatsch" usw. Ja und der Tinitus hätte überhaupt nichts mit Kopfgelenken/HWS zu tun, ab da hörte ich Ihm nicht mehr zu. Was da wohl kommt wenn eine PET vorgezeigt wird, nicht viel.

Aber gut das du bessere Erfahrungen gemacht hast, das zeigt das es noch ein paar gute Ärzte gibt. Vorher muss man halt notgedrungen ein paar Kröten schlucken von einigen "Unfähigen", es kann ja nicht angehen wenn wir UO gleich an die Spezialisten kommen würden, das get doch nicht.


Gruß
Isswasdoc
 

Tinni16

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#13
Grüß Dich Isswasdoc,

der Gutachter hat mir die Untersuchung angeraten. Diese habe ich dann direkt terminiert. Im Nachgang wurden die Kosten von meiner Privaten Krankenkasse übernommen. Diese nimmt den Unfallverursacher oder die BG in Regress.

Gruß
Tinni

Grüß Dich thinktwice,

die Pet fand in Ostfildern bei Dr. Hörr statt.
Da nach meinem Empfinden, Untersuchungen und Behandlungen, nach meinem Unfall, zu meinen Lasten, zeitverzögert durchgeführt wurden, frage ich jetzt nicht mehr nach ob ich etwas machen lassen soll oder wer letztendlich die Rechnung zahlt. Meiner Meinung nach ist der Preis für das Nichtwissen respektive weitere gesundheitliche Einschränkungen deutlich höher.

Gruß
Tinni

Grüß Dich HWS-Schaden,

die Pet fand in Ostfildern bei Dr. Hörr statt. Ich habe zusätzlich ein Ganzkörper Pet machen lassen, obwohl nur Hals und Kopf angedacht waren.
Es ist für mich sehr persönlich und es fällt mir sehr schwer öffentlich zu schreiben.
Wesentlich war für mich, daß festgestellt wurde, daß keine neurodererative Erkrankung im Sinne von Alzheimer etc vorliegt.
Nun weiß ich, daß ursächlich wohl das SHT Auslöser für meine Defizite ist.
Mediastinale Lymphknoten etc konnten ausgeschlossen werden, für mich mit genetischer Vorbelastung, sehr beruhigend.
Sorry, weitere Diagnosen möchte ich nicht besprechen. Man muß das auch erst mal schlucken und verarbeiten.
Die Befundliste ist sehr umfangreich. Ich hätte nicht vermutet, daß all diese Aussagen getroffen werden können.

Gruß
Tinni
 

bobb

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#14
Hallo at all,
könnte Ihr mir bitte die Begriffe PET, CMD und OMT erklären, Hatte das schon mal hier im Forum gelesen, mir aber keine Notizen gemacht und möchte mehr über diese Untersuchungen wissen. Danke und bitte kurz erläutern :)
Gruß Bobb
 

Rekobär

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#15
Hallo Thinktwice,

ich halte die Teste der Neurootologen auch für sehr spannend, zielführend und vor allem objektiv. Gerade deshalb halten die Kollegen aus den BG's das für Hokuspokus. Es gibt aber ein BSG-Urteil (Du findest dies auf meiner Webseite unter der Rubrik: "Gerichtsurteile" - meine Webseite findest Du, wenn Du meinen Nicknamen anklickst-), indem die Neurootologie als Wissenschaft bestätigt wird.

Auch das PET ist eine objektive Diagnoseform, bei der nicht simuliert werden kann. Allerdings werden von Seiten abwertender Ärzte PET-Aufnahmen, die Blockierungen in bestimmten Hirnregionen zeigen, als Alzheimererscheinungen abgetan. Das ist schon seit Jahren der Trend, um vom Unfall abzulenken.

Herzliche Grüße vom RekoBär :)
 

IsswasDoc

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#16
Hallo bobb :)


CMD ist, die craniomandibuläre Dysfunktion ist von der Definition her der Überbegriff für eine Fehlregulation des Kiefergelenks sowie der daran beteiligten Muskeln und Knochen (Ober- und Unterkiefer bzw. Schädel) und auch Zahnfehlstellung Unfallbedingt, bei mir der Fall. Wichtig für jeden HWSler, weil wenn die nicht gleich mit behandelt wird, nützt die beste Therapie nichts, dann bleibt es beim Staus Quo und nichts geht richtig vorran.

OMT siehe auch unter Link: Kursdaten

Ein OMT ist der überhaupt höchste Grad für einen Manual-Therapeuten im Orthopädischen Bereich, wenn nicht ganz richtig dann bitte korrekgieren.
Das bedeutet ein Theraeuth macht seinen Master-Abschluss, wenn ich rictig zugehört habe, müssen die zwischen 5-7-Jahren nebenher lernen um das zu erreichen. Die OMTs sind dann aber so gut, das Sie deine und meine Kopfgelenkverletzungen mit drei speziellen Test feststellen können.

Wenn du willst schicke ich dir das mal zu. Die Trefferquote war bei der Studie 100% bestätigt durch Tesla-3 Gerät Untersuchung C0-C3, war gannz deutlich zu sehen, betrift meine eigenen Aufnahmen. Daher weiß ich auch ganz genau wie richtige Aufnahmen der Kopfgelenke/Schädel auszuschauen haben. Nix da mit bla.bla 08/15 Radiologe Schema F C3-C7 und von Wegen Kopfgelenke wären zu sehen.

PET-> Die Positronen Emissions Tomographie, abgekürzt PET, ist eine nicht-invasive nuklearmedizinische Untersuchungsmethode. PET kann Stoffwechselvorgänge von außen sichtbar machen. Dazu werden dem Patienten winzige Mengen radioaktiv markierter Stoffe in die Armvene gespritzt. Die Substanzen verteilen sich im Körper und reichern sich insbesondere in Tumoren an.
Kann auch für den Schädel gemacht werden, dann nämlich zeigen sich hier die Hirnfunktionen(Stoffwechsel) und bei Störungen durch das Schleudertrauma, können diese sichtbar gemacht werden, deshalb sehr gefürchtet von den Versicherungen und BGs, aber auch Teuer.

Muss dem Rekobär vollkommen Recht geben, stimmt zu 100%, war selbst bei einem sehr guten Neurootologen, leider gibt es in der BRD nur 5-Stück, die stehen auch im Fachbuch "Beschleunigungsverletzung der HWS-2009" erst dann wird dem UO klar, was in Echt alles feststellbar ist und was nur Pauschalbehauptungen sind.

Ich spreche aus Erfahrung und habe fast alle Untersuchungen durch und wenn dort in den Untersuchungen voller Ausschlag da ist, dann ist dort auch was. Richtige Ärzte wissen dann, das daran etwas dran ist.

Ärzte die nur so tun als ob, haben nur Pauschalbehauptungen darauf und M.E. nur den Vorteil das Sie gekauft sind d.b. reine Interessenvertreter sind von Kostenträgern und Versicherungen, klar sowas hat mit Medizin dann nichts mehr zu tun sondern nur Thema Kostenreduktion mehr nicht.

Gruß
Isswasdoc
 

HWS-Schaden

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#17
Hallo

Danke, isswasdoc, für die prima Erklärungen.
Ich stimme weitgehend zu, aber ...

... diesem hier nicht ganz:
Muss dem Rekobär vollkommen Recht geben, stimmt zu 100%, war selbst bei einem sehr guten Neurootologen, leider gibt es in der BRD nur 5-Stück, die stehen auch im Fachbuch "Beschleunigungsverletzung der HWS-2009" erst dann wird dem UO klar, was in Echt alles feststellbar ist und was nur Pauschalbehauptungen sind.
Dass es nur 5 Praxen in D für ein Upright-MRT gibt, wusste ich. Dass es nur 5 Neurootologen geben soll, ist mir neu.
(Fast) Jeder kassenärztliche HNO-Arzt kann ein paar der neurootologischen Untersuchungen machen, HNO-Kliniken sind etwas besser ausgestattet, Uniklinken verfügen vielleicht über weitere Geräte.
Kassenärztlich werden nur bestimmte Untersuchungen gezahlt, je nach Fall können mit diesen bereits einige Funktionsstörungen oder Auffälligkeiten dargestellt und objektiviert werden.
Privatärztliche Neurootologen verfügen ggf. über darüber hinausgehende diagnostische Möglichkeiten.

Dass - wie Rekobär schrieb - Neurootologie als Wissenschaft angezweifelt wird oder neurootologische Messergebnisse von Ärzten, BGen, ... nicht anerkannt werden sollen, entspricht weder dem, was ich nachgelesen habe noch meinen Erfahrungen.
Solch eine Aussage verunsichert unnötigerweise.
Ich kann jedem Betroffenen mit Schwindel und Gleichgewichtsproblemen empfehlen, sich einen Neurootologen (und unter den Augenärzten Neuroophto...) mit gutem Ruf und Erfahrung zu suchen.

LG
 

bobb

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#18
Hallo isswasdoc + HWS-Schaden,
danke ist interessant für mich. Habe auch inzwischen im "Lexikon für Abkürzungen von seenixe" einige Erklärungen zum Link aus der Apotheken-Umschau zum Thema PET gefunden und mir ausgedruckt. Auch steht im Lexikon etwas über CMD und Neurootologie. Danke Isswasdoc für Deine nochmalige Erklärung zu OMT (darüber hattest Du mir ja schon über private E-Mails viel erläutert, was ich jedoch vergessen hatte).
Alle Themen, auch aus dem Fachbereich Neurootologie sind für mich interessant, da ich in diesem Bereichen weitere Untersuchungen machen lassen möchte. Ich leide unter starken Gehirnfunktionsstörungen und vorgestern wusste ich nicht einmal mehr, wie ich an meinem PC eine Internetverbindung aufbaue, obwohl ich dies seit 15 Jahren immer wieder mache. Nach ca. 5 bis 6 Minuten ist es mir eingefallen.
Ich erkenne mir gut bekannte Personen plötzlich nicht mehr und muß fragen, wenn sie mich grüßen. Seit meinem Schleudertrauma hat sich dieser Zustand in den letzten 2 Jahren verstärkt und eine den ganzen Tag andauernde aber in der Intensität schwankende "Benommenheit" hat sich manifestiert. Meinem Psychiater berichte ich seit Jahren über einen Zustand wie im "Dilirium". Erst kamen diese Zustände plötzlich und schubweise nach Streß und jetzt habe ich andauernd eine mehr oder weniger eingeschränkte Wahrnehmung. Wenn jemand schnell spricht, verstehe ich gar nichts mehr, was inhaltlich gesagt wurde. Auch meinem Psychiater muß ich oft beim Gespräch sagen, daß ich nicht weiß bzw. verstanden habe, was er eben gesagt hat. Das alles geschieht unter einem Druck im Kopf und Schmerzen im Hinterhaupt. Inzwischen habe ich auch hinter den Augen Schmerzen. Meine Physiotherapeutin behandelt die 4 kurzen Nackenmuskeln, die auch die Augenmuskeln steuern.
Werde mich zu allen Themen einlesen. ,
Gruß Bobb
 

Rudinchen

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#19
Hallo,

hier gibt es einen interessanten Bericht dazu:

Diskussionspapiere der WH

Kognitive Stgen nach traumatischer Distorsion der Halswirbelsäule: Schleudertrauma, quo vadis?

Vielleicht hilft es dir weiter?

Der Vorteil bei einer neurootologischen Untersuchung ist der, dass du keine größeren körperlichen Belastungen hast, deine Beschwerden aber - wenn der Arzt gut ist - sehr gut festgehalten werden können.

Beim PET können die Schädigungen - vorausgesetzt auch hier wieder ein guter Arzt - durch ein Schleudertrauma anscheinend gut sichtbar gemacht werden, aber du bist auch einer ziemlichen Strahlenbelastung ausgesetzt. Ein guter Arzt wird dich aber über Vor- und Nachteile aufklären. Und den Namen eines Arztes, der sich mit der bildlichen Darstellung des Schleudertraumas auseinandergesetzt hat, findest du ja in den beiden Links ;-)

Viele Grüße

Rudinchen
 

IsswasDoc

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Bayern
#20
Hallo HWS-Schaden,:)


das mit den 5-Neurootologen bezieht sich auf die Angabe aus dem Fachbuch, weil es da speziell um das Thema Schleudertrauma geht und welche Spezis. da führend sind bzw. auch entsprechende Diagnosen stellen können.

Das es noch mehrere Neurootologen geben muss ist klar, aber ob diese dann alle mit dem Thema Schleudertrauma, was anfangen können weiß ich nicht.
Auch interessant dürfte dann sein ob dann jeder Facharzt eine Zebriseinheit hat und sämtliche Untersuchungen macht um damit eine Aussage treffen kann zu Schleudertrauma Unfallfolgen.

Deine Aussage zu dem "Ernstnehmen" von Neurootologischen-Untersuchungen seitens der BGs bzw. anerkennen ist für mich hoch Interessant.

Bitte schildere doch mal deine Erfahrung mit der BGs, wegen den Neurootologischen-Untersuchungen und wieviel MdE du dafür erhalten hast, evt. per Mail, weil nach meinen Erfahrungen streuben sich die BGs extrem gegen ein "Anerkennen" dieser Unfallfolgen von sich aus, auch wenn der Kausale-Zusammenhang mit dem Tinitus schon hergestellt ist.

Warum muss ein Neurootologe einen guten Ruf haben?, wenn die Messungen laut Lehrmeinung und meinen Erfahrungen nicht manipulierbar sind?

Wenn deine Erfahrungen stimmen, dann sollte es doch gleich sein, von welchen Arzt die Messergebnisse kommen oder? Weil patologisch bleibt patologischer Befund.

Gruß
Isswasdoc