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PET bei Schleudertrauma/HWS Distorsion?

Rekobär

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#26
Hallo HWS-Schaden,

"Dass - wie Rekobär schrieb - Neurootologie als Wissenschaft angezweifelt wird oder neurootologische Messergebnisse von Ärzten, BGen, ... nicht anerkannt werden sollen, entspricht weder dem, was ich nachgelesen habe noch meinen Erfahrungen.
Solch eine Aussage verunsichert unnötigerweise.
Ich kann jedem Betroffenen mit Schwindel und Gleichgewichtsproblemen empfehlen, sich einen Neurootologen (und unter den Augenärzten Neuroophto...) mit gutem Ruf und Erfahrung zu suchen."

Sei froh, wenn Du positive Erfahrungen gemacht hast. Ich durfte mir schon mal von einem vorsitzenden Richter anhören, dass er die Neurootologie für keine Wissenschaft hält. Dann gab es wegen der Neurootologie auch eine Hetzkampagne gegen einen befreundeten Arzt (Neurootologe) von BG-Ärzten, gegen die er letztendlich rechtliche Schritte einleiten musste.

Herzliche Grüße vom RekoBär :)
 

Sekundant

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#27
hallo @All

das geht jetzt etwas abseits des themas - off topic, aber zum verständnis und zur einordnung halte ich es für mich im sinne der praktikablen anwendung für angebracht, in der argumentation und in antworten so vorzugehen, dass man von fakten ausgeht, bei vermutungen und eventualitäten möglichst darauf hinweist und so zu formulieren, dass sie als solche wahrnehmbar sind.

wir wissen alle, dass von interessierter seite alles vormals feststehende in zweifel gezogen oder schlicht bestritten wird. da wird die mathematische logik auch mal als scheinwissenschaft verkauft.
wir können und sollten aber die allgemein gültige vorgehensweise beibehalten und fakten als fakten beschreiben und von diesen ausgehen, auch wenn sie oftmals nicht wahrgenommen werden wollen. wir müssen nun mal von feststehenden (bekannten und zugänglichen) erkenntnissen ausgehen, ob medizinisch oder juristisch.

dass dann entstellende und wahnwitzig erscheinende meinungen von ärzten und richtern gebracht werden, ist ja gerade der gegenstand des fehlverhaltens und die notwendigkeit solcher vereinigungen wie hier im forum.
dass es oft nervig ist, derartige interpretationen, unsinnige behauptungen und entstellungen immer wieder zu hören/lesen, ist für jeden nachvollziehbar. aber dann bitte nicht ins gleiche verhaltensmuster verfallen. WIR decken auf, was ärzte und richter aus welchen gründen auch immer falsch machen und versuchen dazu eine möglichst richtige einordnung zu finden.


gruss

Sekundant
 

IsswasDoc

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#28
Hallo an alle,

damit dieDiskussion nicht ganz einschläft eine Interessante Idee zu PET und bitte um Meinungen.

Wenn zb. die Wibelsäulen-Atherie einen weg hat, kommt es doch auch zu Unterversorgungen im Gehirn bzw. genau zu solchen Funktioneinschränkungen die wir ja mit der PET evtl. nachweisen möchten.

Wäre es dann nicht Sinnvoll auch vorab eine MRT-Angio HWS machen zu lassen?

Wenn dort dann Auffällikeiten zu sehen wären, könnte dies dann eine Indikation zur PET sein die evtl. die KK übernehmen könnte?

Hat jemand mit der Angio schon Erfahrung gemacht zum Nachweis von Unfallfolgen bzw. welche Fachrichtung wäre es?

Gruß
Isswasdoc
 

Sekundant

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#29
was ich aus eigener erfahrung bzw recherche dazu sagen kann ist folgendes:

aus anlass einer beabsichtigten PET habe ich die erforderlichen inderausgesuchtikationen herausgesucht, IsswasDocdie für eine solche verordnung gegeben sein müssen; es sind vorwiegend verdachtsmomente auf vorliegen einer krebserkrankung, hws fällt definitiv nicht darunter.

eine angiografie wird wohl auch nur bei verdacht auf ... durchgeführt. bei mir war es das TOS. ob hier bei positivem befund eine PET weitere aufklärung bringen kann, weiss ich nicht. woran denkst du dabei @IsswasDoc? es müsste ja über die erkenntnisse einer angio hinausgehen. ich kann mir zb ausgehend der vorgenannt erfolgten PET auch bei mir einiges an klärendem vorstellen, nur habe ich da mittlerweile eine gewisse "unverträglichkeit" festgestellt.


gruss

Sekundant
 

IsswasDoc

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#30
Hallo Sekundant,



der Grundvater des Gedanken ist folgender: Wir machen uns ja alle Gedanken über dieses blöde Schleudertrauma und wie was feststellbar sein sollte. Ich musste ja selbst die Erfahrungen machen, das bewusst wir Uos immer in die falsche Richtung gelenkt werden, wie im Irrgarten. Keiner weiß besser wie es uns geht als wir selbst die Geschädigten.

Meine Überlegung geht dahin, das an der HWS zum Schädel hin ja fast immer einige Bereiche beteiligt sind, aber nur sehr unzureichend oder auch absichtlich nicht Untersucht werden, ohne meinen eigenen Einsatz an Mitteln wüsste ich jetzt immer noch nicht was los ist.

M.E. werden ja nicht nur die Knochen beansprucht sondern die Weichteile und auch die Blutgefässe die Atherien. Gerade die letzteren sind ja für die Blutzufuhr für das Gehirn zuständig, ohne diese geht es dem Hirn dann ganz schnell sehr schlecht.

Es ist ja bekannt das die Atheria vertrebralis sehr flexibel sein muss bis zu einem gewissen Grad an Beweglichkeit. Jetzt wird aber dieser Grad, aber im Monent des Unfalls bei weiten überschritten und es kann dann zu den gefürchteten Verletzungen der Atherien kommen.

Das müsste eigentlich jeder vernüftige Arzt/Unfallspezi eigentlich wissen, warum aber wird die Untersuchung dann bei nicht Rückgang Beschwerden nicht gleich gemacht?
Richtig, weil dann vom Mechannismus der Überstreckung sofort auszugehen wäre, Beweise für Uos?

Jetzt kommt dann noch hinzu, wenn schon die Wirbel-Atherie betroffen ist, könnte es ja sein, dass dort noch andere Systemrelevante Hirnfunktionen mit dran Hängen und durch die jetzt schon vorhandene Kraft ebenfalls durchgeschüttelt wird, nämlich das Hirn was im Wasser schwimmt und dann gegen die Schädeldecke knallt.

Diese Schäden könnten dann, weil ja das Hirn betroffen ist, in der PET dann sichtbar als "Funktionsproblem" gemacht werden. D. b. wenn die Atheria vertrabralis nachweislich Betroffen ist, dies ein Hinweis gibt auf Hirnschädigungen sein kann.

So wie ich es verstanden habe sind die Neurootologischen Untersuchungen, wenn diese Auffällig sind enbenfalls ein Hinweis dafür, was geschädigt wurde. Auf die MRT der Hypopfuse sagt ja nichts über die Funktion dieser aus, eine PET über Hirnfunktionen schon.

Weil dann wüsste man wenigstens wo man dran ist und wie evtl. noch weitere Therapien zu fahren wären um eine Verbesserung herbeiführen zu können, ansonsten bleiben uns UO diese Möglichkeiten wegen fehlenden Nachweis meist verwehrt bz. M.E. absichtlich verweigert.

Pauschal das UO hat einen an der Waffel, aber das vielleicht das an der Waffel was mit der Versorgung des Hirn zu tun hat, wird unter den Teppich gekehrt. Oder besser gesagt Missbraucht um uns UO Gnadenlos zu "Schikanieren" und zu "Mobben".

Gruß
Isswasdoc
 

Joker

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#31
Hallo IsswasDoc,

auch ich gehöre zu den oberen HWS-Geschädigten. Mir empfahl ein Arzt eine PET-Untersuchung, die ich auch auf eigene Kosten an einer Uni-Klinik durchgeführt habe. Bitte Lotse mich jetzt nicht in den Gift-Keller bzgl des exakten Befundes, aber von der Uniklinik wurden sämtliche existenten/entdeckten Perfusionsstörungen mit einer Depression erklärt.

Im Rückblick kann ich nur sagen, dass mich dieses PET viel Geld gekostet hat, aber im Prozess schlichtweg gar nichts gebracht hat. Die Argumentationsweise des Gutachters war sinngemäß - wenn ich mich korrekt entsinne: Depression ist in diesem Alter "normal", Kausalität zum Unfall kann nicht bewiesen werden, da Perfusionsstörungen auch ohne Unfall auftreten können. Überspitzt formuliert: auf dem PET fehlen die Informationen, ab welchem Tag (Unfalltag?) die Perfusionsstörungen aufgetreten sind.

Aufgrund der beschränkten Eingrenzbarkeit einer Ursache, sehe ich rückblickend betrachtet ein PET nicht als zielführend an - es sei denn Du bekommst validere Diagnosen und keine IMB/ANB-Gutachter vom Gericht vorgesetzt.

Meine (mittlerweile abgeschlossene) Geschichte ist etwas älter, wo noch niemand etwas von IMB oder ANB gehört hat, so dass ich definitiv auf alles reingefallen bin.

Gruß
Joker
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
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#33
Hallo Joker,


Danke für deine Antwort, es ist immer gut wenn man evtl. die Pauschalbehauptungen schon vorher kennt. Das eine Deperssion in einen gewissen alter normal sein soll, halte ich für ein Gerücht.

Weil dann wären wir ja alle Deperessiv und deshalb kann so eine Äußerung eigentlich nur von einem kommen, der selbst M.E. hochgradig gestört ist d.b. einen Übervaterkomplex haben muss. Ja in einen Uni-Betrieb gehe ich auch bestimmt nicht mehr.

Dort sitzen lauter Junge Ärzte die möchten pünktlich Feierabend machen, ohne Erfahrung und dürfen keine Risiken und Fehelr machen, dass würde doch die Karriere des armen Arztes zerstören d.b. er wird dann sofort Auffällig.
Lieber dann auf den Patienten losgehen und von der eigenen Unfähigkeit damit ablenken.

Grundsätzlich fehlen in jeden Bildgebenden-Verfahren die Angaben ob den genau am Unfalltag und somit Unfallfolgen es sein müssen.

Wer dann so eine Aussage trifft, zeigt nur ein asolutes Höchstmaß an Auffassungsdefizit und "Outet" sich als völlig Inkompetent.
Weil die Zusammenhängen ergegben sich doch "Folgerichtig" erst in der Nachschau und wer diese auslässt ist ein Zeichen von völliger Unkenntnis, das sollten auch die Juristen schon wissen.

Wenn du in der Uniklinik nicht von einem Prof. für Psycholgie befundet wurdest und dann dort der Radiologe irgendwas von einer Depersion dir eine Diagnose stellt, ist dies der Hinweis von total "Verwahrlosten Medizinern", weil jedem Arzt müsste es dann klar gewesen sein, dass eine Diagnose auf Depression d.h. die zu tiefst negativen Gedanken auf den Bildern nicht zu sehen sind.

So einen ähnlichen Blödsinn kenne ich auch schon aller Had du Mörchen?

Gruß
Isswasdoc
 

Rudinchen

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#34
Hallo,

um zur Grundfrage zurückzukommen: wenn man mal herumtelefoniert, kann man evtl. einen Angiologen finden, der die Hirnarterien mit Ultraschall untersucht. Wichtig ist dabei, dass die Untersuchung in Funktion gemacht wird (also im Sitzen). Ich denke, alle HWS-Geschädigten wissen, wie sie den Kopf halten müssen, um Schwindel usw. hervorzurufen - das kennen sie ja aus dem Alltag. Und in genau dieser Position muss der Angiologe schallen. Wurde bei uns gemacht, Verengung in dieser Position der Arterie wurde festgestellt. Im Liegen gab es diese Verengung nicht! Genauso ist es eben auch mit dem MRT: MRT bei Wirbelsäule und Arterien im Liegen unauffällig, im Upright-MRT sieht man den Schlamassel ...

Also: Ultraschall in Funktion ist sicher ein weiteres Indiz. Man braucht trotzdem einen Arzt, der es machen will und dann die richtigen Schlüsse daraus zieht ...

Viele Grüße

Rudinchen
 

IsswasDoc

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#35
Hallo Rudinchen,

die Steigerung des ganzen ist, wenn die Schäden auf schon im liegen zu sehen sind, toll was.

Nicht auszudenken, wenn das Böse UO dann noch mit Aufnahmen in Funtion daher kommt, wie unanständig.

Dann behauptet halt der Prof. schnell, alle diese Funktionsaufnahmen wären Grundsätzlich falsch, weil wie peinlich wenn das leidige UO noch recht haben könnte.

Ja und die richtigen Schlüsse ziehen, kommt drauf an wieviel Arsch der Herr/Frau in der Hose hat und was er Fachlich und auch praktisch drauf hat. Leider weiß man das vorher nie und hinterher hat man wieder nur Quark im Bericht stehen. Außer man darf auch mal Glück haben.

Gruß
Isswasdoc
 

Rudinchen

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#36
Hallo,

der Vorteil beim Ultraschall ist, dass es keine Nebenwirkungen gibt. Dann hat man wenigstens keinen zusätzlichen Schaden, wenn der Arzt darauf nichts erkennt ... Schlimmer ist es, wenn kein Arzt auf dem PET, das doch eine relativ hohe Strahlenbelastung hat, etwas sehen will ...

Viele Grüße

Rudinchen