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Probleme nach Sprungelenksfraktur

magenta

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
3 Okt. 2010
Beiträge
305
#41
Hallo Zusammen,
nachdem ich hier schon einige Zeit im Forum mitgelesen habe möchte ich jetzt auch mal kurz "meine OSG Geschichte" erzählen.
Im Mai 2010 bin ich gestürzt und habe mir eine Weber C Fraktur mit zusätzlichen Abbruch der Schienbeinhinterkante zugezogen.
Da der Unfall im Urlaub im Ausland passiert ist, ist die Fraktur leider nicht sofort operiert worden sondern erst nach meiner Rückkehr nach Deutschland. Die Operation konnte wegen starken Schwellungen und Thromboseverdacht erst 11 Tage später erfolgen.
Ich war dennoch guten Mutes, dass alles gut und schnell verheilt und kein bleibender Schaden zurück bleiben wird.
So langsam zweifel ich daran das wirklich wieder alles gut wird......
....denn die Realität der letzten Monate sieht folgendermaßen aus:

Ich kann meinen rechten Fuß nach wie vor nicht abrollen, Treppe abwärts gehen geht nur Stufe für Stufe, ständig schwillt der Fuß im Gelenk an und das Ganze ist dann mehr oder weniger schmerzhaft. Es gibt Tage, da kann ich nur wenige hundert Meter laufen und ohne Gehhilfe humpel ich.
Eine MRT Untersuchung hat ergeben, dass der Bereich der Schienbeinhinterkante bereits Anzeichen einer Arthrose aufweist.
Ich kann es echt nicht fassen quasi nahtlos vom Heilungsverlauf in eine Arthrose hinein geraten bin.

Meiner Privaten Unfallversicherung habe ich im Herbst - als mir dämmerte das wohl doch nicht alles so easy ist - den Unfall gemeldet. Die PUV hat mich bereits aufgefordert innerhalb der 15 Monatsfrist ein Attest vom Arzt vorzulegen.
Metall (Platte und Schrauben) sind übrigens noch drin. Wann das Metall entfernt wird weiß ich noch nicht.

@ Katrin und Reisedame
Ich kann Euch nachfühlen wie es Euch geht - zumal unsere Sprunggelenksbrüche ja ungefähr zur gleichen Zeit passiert sind.

Reisedame gibt es bei Dir schon Neuigkeiten?

Alles Gute und Gruß
Magenta
 
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26 Jan. 2014
Beiträge
2
#42
Hallo ich hatte 2003 meinen Unfall 2006 wurde mein Sprunggelenk versteift und ich habe heute noch Probleme nun soll mein Fuß versteift werden wer hat Erfahrungen ich weiß nicht ob ich es machen soll oder mit den Schmerzen leben soll bitte kann mir jemand helfen
 

lif

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6 Feb. 2014
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8
#43
Antrag auf Bg Rente nach Sprunggelenksfraktur der Fußwurzel und Bänderriss mit Lu

Außer des Sprunggelenkes brach ich mir noch die rechte Schulter so wie einen kompletten Sehnenabriss.
Es passierte vor 10 Jahren im Nachtdienst, ich fiel eine 12 Meter lange Treppe runter.
Leider verläuft seit dem mein Leben aus dem Ruder. Als Krankenschwester konnte ich nicht mehr im allgemeinem Haus arbeiten, so wechselte ich nach dem Unfall in die Psychiatie. Leider entwickelte sich seit her ein chronisches Schmerzsyndron dass ich 2007 in volle Erwerbsminderungsrente gehen musste.
Bis jetzt bekomme ich keine Bg Rente, habe aber sehr starke einschränkungen und Folgen beider Frakturen. Habe ich eine Chance noch Bg Rente zu meiner Erwerbsminderungsrente zu beziehen wenn ich sie durch meine bleibenden Schäden einklage, oder wird mir diese wieder von der Erwerbsminderungsrente abgezogen? Zählt die Betiebsrente bei der Berechnung dazu? Immerhin bekomme ich gerade mal nur 40% meines letzten Gehaltes an Rente, und könnte schon ein paar Euro Bg Rente gebrauchen, auch weil meine Verletzungen leider ja heute noch erhebliche Folgen für mich haben. Ich humpel den ganzen Tag , bin sehr hoch auf Morphin eingestellt dass ich diese Folge -Schmerzen ertragen kann, leider werde ich keines wegs Schmerzfrei. Wenn mir natürlich die Eu rente abgezogen wird lohnt sich die Klage nicht. Wer hat Erfahrungen? Wie schwer ist es die Bg Rente einzuklagen?
 

lif

Neues Mitglied
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6 Feb. 2014
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8
#44
Hallo ich hatte 2003 meinen Unfall 2006 wurde mein Sprunggelenk versteift und ich habe heute noch Probleme nun soll mein Fuß versteift werden wer hat Erfahrungen ich weiß nicht ob ich es machen soll oder mit den Schmerzen leben soll bitte kann mir jemand helfen
Ganz ehrlich ich stehe auch vor dieser Frage, nach genauer Beschäftigung und Unterhaltung mit Betroffenen, mache ich dass auf keinen Fall. Die Beweglichkeit leidet so schlimm dass dann der Rücken und Hüfte noch mehr schmerzt als jetzt schon durch dass Humpeln.
 

lif

Neues Mitglied
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6 Feb. 2014
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8
#45
Hallo Zusammen,
nachdem ich hier schon einige Zeit im Forum mitgelesen habe möchte ich jetzt auch mal kurz "meine OSG Geschichte" erzählen.
Im Mai 2010 bin ich gestürzt und habe mir eine Weber C Fraktur mit zusätzlichen Abbruch der Schienbeinhinterkante zugezogen.
Da der Unfall im Urlaub im Ausland passiert ist, ist die Fraktur leider nicht sofort operiert worden sondern erst nach meiner Rückkehr nach Deutschland. Die Operation konnte wegen starken Schwellungen und Thromboseverdacht erst 11 Tage später erfolgen.
Ich war dennoch guten Mutes, dass alles gut und schnell verheilt und kein bleibender Schaden zurück bleiben wird.
So langsam zweifel ich daran das wirklich wieder alles gut wird......
....denn die Realität der letzten Monate sieht folgendermaßen aus:

Ich kann meinen rechten Fuß nach wie vor nicht abrollen, Treppe abwärts gehen geht nur Stufe für Stufe, ständig schwillt der Fuß im Gelenk an und das Ganze ist dann mehr oder weniger schmerzhaft. Es gibt Tage, da kann ich nur wenige hundert Meter laufen und ohne Gehhilfe humpel ich.
Eine MRT Untersuchung hat ergeben, dass der Bereich der Schienbeinhinterkante bereits Anzeichen einer Arthrose aufweist.
Ich kann es echt nicht fassen quasi nahtlos vom Heilungsverlauf in eine Arthrose hinein geraten bin.

Meiner Privaten Unfallversicherung habe ich im Herbst - als mir dämmerte das wohl doch nicht alles so easy ist - den Unfall gemeldet. Die PUV hat mich bereits aufgefordert innerhalb der 15 Monatsfrist ein Attest vom Arzt vorzulegen.
Metall (Platte und Schrauben) sind übrigens noch drin. Wann das Metall entfernt wird weiß ich noch nicht.

@ Katrin und Reisedame
Ich kann Euch nachfühlen wie es Euch geht - zumal unsere Sprunggelenksbrüche ja ungefähr zur gleichen Zeit passiert sind.

Reisedame gibt es bei Dir schon Neuigkeiten?

Alles Gute und Gruß
Magenta
Du tust mir Leid, habe ähnliches, Gelenkbrüche werden nie wieder wie früher! Jedes geöffnete Gelenk entwickelt irgendwann Athrose.
 

Kasandra

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#47
Hallo Lif,

bei Dir müssen doch GA erstellt worden sein durch die BG.

Hast Du die Gutachten? Was steht drinnen? Hast Du nie einen MdE-Bescheid von der BG erhalten?

Es wundert mich sehr, dass wenn Du eine EMR hast, Du keine MdE seitens der BG erhälst.

Wie alt bist Du? Thema Umschulung durch BG.....

Viele Grüße

Kasandra
 

mpc

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#48
Hallo Forum,

im Fall von Lif schliße ich mich Kassandra an , da muß es doch etwas auf Papier geben.
Hatte selbst einen offenen Weber C und noch paar andere Sachen. Über Zeit und 3 Gutachten bin ich von Verletztengeld, MdE, Rente auf unbestimmte Zeit gelandet. 2012 habe ich dann auch Erwerbsunfähigkeitsrente beabtragt.Die BG Rente wurde nicht berücksichtigt.

Noch was zu magenta.
Es ist nicht ungewöhnlich daß nach einem Sprunggelenkbruch eine post-traumatische Arrhrose eintritt. Der Chirurg hat mir schon ein Tag nach der Operation davon erzählt und es ist eingetreten. Lebe seitdem mit Schmerzen , nehme permanet Schmerztabletten.
Eine Versteifung habe ich noch nicht in Betracht gezogen, manchen geht es besser danach, habe aber auch schon das Gegenteil gehört.
Ist also eine sehr persönliche Entscheidung .

Grüße
mpc
 

Mehlstaubadipositas

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#49
Hallo, ich hatte vor einem Jahr eine Weber C Fraktur am rechten Sprunggelenk. Ich habe das Metal noch drin und es bleibt wohl auch drin, weil ich eine schwere Wundheilungsstörung habe und mein Körper keine Probleme mit dem Fremdkörper hat. Schmerzen habe ich eigentlich nur wenn ich beim Gehen zu schnell werde oder ich zu lange auf einer Stelle stehe. Auch ist die Beweglichkeit des Fußes stark eingeschränkt und ich bin auch seit dem nicht mehr Auto gefahren. Wäre es der linke Fuß, hätte ich einfach auf Automatik umsteigen können, aber beim rechten bringt das nichts.

Wie ist das bei euch, mit dem Autofahren ?:confused:
 

lif

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#50
Also Meine EwR Hat eine andere Ursache andere Erkrankung

Hallo Lif,

bei Dir müssen doch GA erstellt worden sein durch die BG.

Hast Du die Gutachten? Was steht drinnen? Hast Du nie einen MdE-Bescheid von der BG erhalten?

Es wundert mich sehr, dass wenn Du eine EMR hast, Du keine MdE seitens der BG erhälst.

Wie alt bist Du? Thema Umschulung durch BG.....

Viele Grüße

Kasandra
Naja, ich bin zwar regelmäßig zur Begutachtung zum Bg Arzt gegagen aber was da drin steht, in den Schreiben kann ich nicht sagen, ich habe jetzt ein Antrag mit Anwalt bei der Bg zur Erstellung eines Gutachtens mit Beurteilung auf der Mde gestellt. Meine Erwerbsminderungsrente hat nur sehr wenig mit meinem damaligem Unfall zutun, ist eine andere Erkrankung, dass einzige was man man mit der Eu Rente und Unfall ableiten kann ist dass chronische Schmerzsyndrom, ich habe eine schwere Autoimmunerkrankung mit Organbefall, die sich einige später entwickelte. Ich bin 47 Jahre und sofort in Dauererwerbsminderungsrente geschickt worden. Und bitte glaubt mir, ich wollte dass nicht, ich habe seit dem ich 18 Jahre alt war immer voll gearbeitet, und wurde von heut auf morgen aus meinem Leben gerissen. Arbeiten kann ich nicht mehr, ich kann froh sein wenn ich noch ein paar Jahre lebe. Nichts desto trotz sehe ich es nicht ein es war ein schwerer Bg Unfall, mit bleibenden Folgeschäden, und ich möchte nicht auf meine Verleztenrente verzichten, wenn ich jeden Tag darunter zu leiden habe. Ich versuche auf jeden Fall mit Hilfe meines Anwaltes zu meinem Recht zu kommen, ob es mir gelingt weiß ich nicht.
 

lif

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#51
Versteifung

Ja, ich habe mich dazu entschlossen, weil ich von Berufswegen auch mit vielen Patienen gesprochen hatte, leider brachte es bei keinen den ich kennen gelernt habe den gewünschten Erfolg. Und die Schmerzen entstehen nach der Versteifung an an anderer Stelle. Die Ärzte versprechen immer den Himmel, aber leider entspricht dass nicht der Realität.
 

lif

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#52
Hallo , ich brauche mal einen Rat, mit ähnlicher Fraktur.

Also ich habe mir vor ca 10 Jahren beim Treppensturz dass Obere Sprunggelenk und zwar das Kahnbein ( OS Navikulare ) in der Fußwurzel gebrochen zusätzlich eine Luxation und alle Bänder durch. Leider gab es Komplikationen bei der Heilung und nach 3 Monaten erfolgte Entfernung der Trümmerstücke ohne dass der Knochen zusammen heilte.
So jetzt habe ich Athrose, kann den Fuß nicht mehr bewegen, Hammer Schmerzen, bei Beanspruchung muss ich eine geschwollene Fußkugel mitschleppen. So im MRT hat sich jetzt durch die jahrelangen Entzündungen in der Fußwurzel ein Gangliom gebildet ca 3cm x 1 cm . Würdet ihr es operieren lassen? Hat dass schon Jemand in der Fußwurzel gehabt? Ich habe dass noch nie gehört! Meine Hoffnung ist allerdings wenn ich es entfernen lasse dass die Schmerzen besser werden, eventuell auch an Beweglichkeit etwas gewinne.
 

lif

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#53
Hallo ich nochmal Sprunggelenkfraktur und Schulterfraktur Arbeitsunfall

Ich wurde wegen einer anderen Erkrankung in Dauererwerbsminderungsrente geschickt, aber hatte durch den Bg Unfall erhebliche Schmerzen und Einschränkungen, habe im Januar diesen Jahres eine MDE Begutachtung beantragt diese war im Juli, seit her höre ich nichts mehr von der BG. Dauert dass immer so lange? Und meine andere Frage wird bei Bewilligung des Verletzengeldes mir die Erwerbsminderungsrente vermindert? So sehr hoch ist meine Ew nicht, bekomme mit Betriebsrente 40 % des letzten Netto- Gehaltes. Mein Anwalt sagte sowieso dass ich wahrscheinlich klagen müsse. Ich habe natürlich etwas Angst dass ich weniger als vorher habe, wenn die MDE gering ausfällt.
 
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#54
Osg links versteifen?

Hallo zusammen,
bin neu hier und hab schon viel gelesen aber hat mir bei meiner entscheidung noch nicht geholfen. Deswegen hier meine geschichte und die frage was halten die mitbetroffenen davon.

Unfall vor 10 jahren, pilon tibiale sprunggelenksfraktur links. Nach 2 jahren metallentfernung. Schmerzen waren okay wurden aber von jahr zu jahr schlimmer. 2012 arthroskopie bzw arthrotomie, gelenk gesäubert, knochennase entfernt etc. Danach täglich Schmerzen. Jetzt wurde mir von zwei verschiedenen spezialisten eine versteifung angeraten. Alles andere hat keinen sinn da kein knorpel mehr da ist und das gelenk zu zerstört sei.
bin jetzt 33 jahre alt, viel zu früh finde ich. Aber wenn es hilft
Was meint ihr?
 

Influenza

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#55
OSG-Fraktur Weber C

Hallo zusammen!

Bin noch nicht lange hier in diesem Forum unterwegs!
Zu meiner Leidensgeschichte:

Anfang März 2017 ereilte mich mein Arbeitsunfall. Sturz von der Leiter.
Diagnose: Fibula-, und offene Tibiafraktur mit Pilonbeteiligung. OSG zertrümmert.
Mit Platte an der Fibula und Fixateur externe nach BGU Ludwigshafen verlegt worden.
Dort wurde dann Tibia und OSG operativ versorgt.
Laut CT Sprunggelenk zu zertrümmert, dass mit Charité-Knochen aufgefüllt werden musste.

Im Juni würde auf mein drängen hin ein CT veranlasst. Da wurde verzögerte Knochenheilung an Tibia und Fibula festgestellt.
Man schickte mich doch erstmal in stationäre Reha mach LU zurück und meinte, wir schsuen ob die Belastung den Knochen wieder anregt.
Nach 5 Wochen Reha wurde ein weiteres CT gemacht.
Da konnte man erkennen, dass das Wadenbein auf einem guten Weg ist, aber das Schienbein nicht. Da baut sich der Knochen schon ab.

Bin jetzt vor 5 Tagen wieder in LU operiert worden. Spongiosaplastik aus dem Beckenkamm und noch eine weitere Platte zur Stabilisierung.
Nun heißt es warten und hoffen, dass der Knochen reaktiviert wird.

Die Angst, dass es nicht klappen könnte und was die Zukunft bringt ist bald nicht mehr auszuhalten.
Dazu die Belastungsschmerzen im Sprunggelenk. Schaffe nach oben hin gerade mal die 0 Stellung. Abrollen ist (noch) nicht möglich.
Starte jetzt wieder mit Vacoped und halbem Körpergewicht. Schaffe davon gerade mal 20 Kilo.
Hatte auch in der Reha krine Vollbelastung geschafft. 30 Kilo für ca. 45 Sekunden waren das beste Ergebnis!
Arbeite im Außendienst und bin auf meine Beine jeden Tag angewiesen.
Mir wurde schon nach dem Unfall die Progonse einer Arthrose erklärt.
Mir Hallen immer noch die Worte des Chirurgen durch den Kopf: "Für einen Dachdecker wäre diese Verletzung das Karriereende!"
Bin zwar kein Dachdecker, aber mein Sprunggelenk muss für meine Arbeit auch 1A funktionieren.
 

ardnas69

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#56
Sprunggelenk

Dann Reihe ich mich einmal ein. Vor 16 Monaten habe ich mir eine Unterschenkel Mehrfrakmentfraktur (Schienbein, Wadenbein und Sprunggelenk) mit Beteiligung des Pilon Tibale zu gezogen. 18 Schrauben und 2 Platten von unten bis oben halten alles zusammen. Es hat sich eine Pseudorthrose im Schienbein gebildet und ein CRPS II zudem noch eine Paraneusnervenlähmung. Seit 16 Monaten habe ich Dauerschmerzen. Fuß ist mangels Durchblutung und wegen des CRPS nicht operabel. War gestern bei einer neuen Schmerztherapeutin. Sie nahm sich lange Zeit. Ich unternehme jetzt nochmals einen Versuch mich mit den Schmerzmitteln einstellen zu lassen. Seit gestern ist mir von den Medis zusätzlich schwummerig und es kommen noch Bauchschmerzen hinzu. Meist halte ich es Recht gut aus, aber langsam schlägt es mir doch auf Gemüt. Max Gehstrecke 3 km. Vor dem Unfall war ich jeden Tag 10 Kilometer mit den Hunden draußen.
 

ardnas69

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#58
Schmerzen

Hallo Kassandra,

ich soll vorerst 4 x 30 Tropfen Novalgin einnehmen. Davon wird mir schwummerig und ich bekomme schmerzhafte Blähungen. Abends vorm Schlafen soll ich 2 Tropfen Amitriptylin nehmen und darf diese bis ich durchschlafe auf 5 Tropfen erhöhen.

Die Schmerzärztin nahm sich lange Zeit und erklärte mir den Unterschied zwischen den Schmerzen der Pseudarthrose und den Schmerzen des Sudecks und die entsprechenden Behandlungsmöglichkeiten.

Es ist so verrückt, mein alter Schmerzarzt erklärte mir, dass der Sudeck abgeheilt wäre und jetzt nicht mehr weh tun dürfte. Im Krankhaus erklärte man mir, dass die Pseudarthorse nicht mehr weh tun dürfte. Ich habe es irgendwie geglaubt und wollte mich dementsprechend nicht mehr so anstellen.

Jetzt bin ich allerdings an einen Punkt gekommen, wo ich nachts nicht mehr durchschlafen kann, zudem fühle ich mich zunehmend erschöpft.

Ich arbeite im Sitzen, gehe Mittags eine kleine Runde mit den Hunden und fahre fast jeden Abend mein Pferd versorgen. Zudem noch Mann und zwei große Kinder. Weil ich so viel um die Ohren habe, konnte ich relativ gut verdrängen.

Als nach 9 Monaten die Monsterschmerzen aufhörten dacht ich, dass jetzt ja alles gut sei. Aber die Schmerzen sind einfach noch da. Und das immer. Seit 16 Monaten.

Heute am 2 Tag der Schmerzmitteleinnahmen merke ich erstmalig eine Veränderung. Es sticht nicht mehr so. Der Schmerz ist milder geworden.

Allerdings schlafe ich auf die Tropfen doch eher unruhig. So wie nach 2 Tassen Kaffee nach 13 Uhr.

Der alte Schmerzarzt wollte mir auch die Medis gegen die Nervenschmerzen geben. Er fragte mich jedoch immer, ob ich nicht langsam depressiv werde und dagegen die Tropfen nehmen wollte. Da habe ich immer mit dem Kopf geschüttelt.

Wie auch immer, jetzt ist die Antwort länger ausgefallen als gewollt. Ich könnte wirklich mittlerweile einen Roman von Arztbesuchen erstellen. Aber wem sage ich das.....
 

Lara L.1981

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#59
hi Sandra
ich soll vorerst 4 x 30 Tropfen Novalgin einnehmen. Davon wird mir schwummerig und ich bekomme schmerzhafte Blähungen. Abends vorm Schlafen soll ich 2 Tropfen Amitriptylin nehmen und darf diese bis ich durchschlafe auf 5 Tropfen erhöhen.
das Problem bei der Einnahme von Schmerzmedikamenten UND Antidepressiva sind sehr oft die Wechselwirkungen. Dieses muß dann auch individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt sein. Es kann gut harmonieren oder auch nicht.
Der Psychologische Arzt der die Tropfen verschreibt hat meistens auch Zugriff auf eine Datenbank wo unterschiedliche Kombi-Medikationen aufgeführt sind.
Das nur mal als freundlichen Hinweis von mir.

Bei längerer, dauerhafter Unverträglichkeit sollte man das Medikament absetzen und ggf. nach Absprache mit dem Arzt etwas anderes ausprobieren.
Das alles sollte möglichst keine Dauerlösung auf Jahre sein.
Wichtig bei Einnahme stärkerer Mittel: immer wieder mal die Leberwerte checken lassen und keinen Alkohol während der Einnahme trinken.

LG Lara
 

Influenza

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Offenburg
#60
Dann Reihe ich mich einmal ein. Vor 16 Monaten habe ich mir eine Unterschenkel Mehrfrakmentfraktur (Schienbein, Wadenbein und Sprunggelenk) mit Beteiligung des Pilon Tibale zu gezogen. 18 Schrauben und 2 Platten von unten bis oben halten alles zusammen. Es hat sich eine Pseudorthrose im Schienbein gebildet und ein CRPS II zudem noch eine Paraneusnervenlähmung. Seit 16 Monaten habe ich Dauerschmerzen. Fuß ist mangels Durchblutung und wegen des CRPS nicht operabel. War gestern bei einer neuen Schmerztherapeutin. Sie nahm sich lange Zeit. Ich unternehme jetzt nochmals einen Versuch mich mit den Schmerzmitteln einstellen zu lassen. Seit gestern ist mir von den Medis zusätzlich schwummerig und es kommen noch Bauchschmerzen hinzu. Meist halte ich es Recht gut aus, aber langsam schlägt es mir doch auf Gemüt. Max Gehstrecke 3 km. Vor dem Unfall war ich jeden Tag 10 Kilometer mit den Hunden draußen.

Ich hatte auch eine Pseudarthrose im Schienbein. Bei mir hat sich der Knochen schon angefangen gehabt abzubauen.
Nach Spongiosaplastik alles ok, aber die Schmerzen im Sprunggelenk sind noch immer da.
War auch mit Fraktur mit Pilonbeteiligung.
Belastungssschmerzen die sich über den Tag steigern, nach 8 Monaten noch immer laufen an Gehhilfen, kein abrollen möglich.
Im Dezember soll ich zur stationären Reha nach Ludwigshafen.
4 Wochen EAP haben leider nicht viel gebracht.
Bin gespannt wie es weiter geht...