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PUV Gutachten

MichaCB

Neues Mitglied
Registriert seit
10 Juni 2017
Beiträge
7
#1
Hallo alle Mitstreiter hier im Forum,

ich schrieb vor längerem schon mal einen Beitrag und wollte dies mal Updaten!
Mittlerweile würde ein von der PUV in Auftrag gegebenes Gutachten erstellt, welches meine gesamten Schäden gerademal mit 1/10 Beinwert ausging.

Nun muss ich sagen, das nach all meinen Anstrengungen trotzdem keine Besserung eingetreten ist.

Es ist gar das Gegenteil zu tragen gekommen.
Ich habe mittlerweile
- Athrose im Knie, welche mit Grad 1-2 festgelegt wurde
- eine Athrofibrose im Knie, die mein alltägliches bestreiten immer mehr verschlechtert
- Stufenbildung meiner Patella
Belastungschmerzen im Quadrizepssehnen Ansatz am Knie
- instabiles Knie, was sich oft anfühlt als würde ich auf Eis gehen
- unrundes Gangbild, eben durch die Einschränkungen
- bei länger haltekonstanz erhöhte Schmerzen im Knie
- ein stechen links und rechts neben meiner Kniescheibe ( weis aber leider nicht wo das her kommen könnte)

Jetzt zu meiner Frage, findet ihr die 1/10 gerechtfertigt?

Mein arbeitsmediziener meint schon das ich wohl oder übel bald eine Knie TEP benötigen werde!

Ich habe das alles auch ganz aktuell einem Rechtsanwalt für Versicherungsrecht übergeben und würde trotzdem gern eure Meinungen hören!

Unfallfolgen waren mehrfachfraktur der Patella
Tibiakopffraktur
Und Knöchernder ausriss der Quadrizepssehne


Vielen lieben Dank schon mal an euch
 

DerKnieKaputte

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91
Ort
Berlin
#2
Hallo Micha,

nach Deinen Ausführungen könntest Du die MdE erhöhen. Bei Athrose I-II ist wäre bei 10% MdE (BW) Schluß.
Was mir aber in Deiner Beschreibung auffällt ist:
- instabiles Knie, was sich oft anfühlt als würde ich auf Eis gehen,
- unrundes Gangbild, eben durch die Einschränkungen,
- bei länger haltekonstanz erhöhte Schmerzen im Knie,

- Bewegungseinschränkungen?

Ich fürchte das diese Punkte kaum Gewichtung im GA haben, somit hält man Dich auf 10% fest.

Viele Grüße

DetKnee
 

MichaCB

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Beiträge
7
#3
Hey, danke für die schnelle Antwort!

Mde habe ich bereits 30%.
Nun geht es ja um meine private Unfallversicherung, dort müssten doch meine akteuellen Beschwerden doch zählen?!
Diese behindern mich ja enorm in meinem Alltag und das müsste ja die PUV deckeln oder?!?
 

DerKnieKaputte

Aktiver Sponsor
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4 Okt. 2017
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Berlin
#4
Hallo Micha,

ich sag mal pauschal "ja"...
Wenn die Beeinträchtigungen auf das Unfallereignis "eindeutig" rückführbar sind. Aber was die §-Stapler daraus machen weis jeder.
Wenn Du ein Gutachten hast welches eine MdE von 30% ausweist, würde ich dies als Referenz verwenden. Irgendwo habe ich die Umrechnung von MdE/GdB/BW mal gesehen, sorry... aber WO? PUV ist nicht meine Baustelle.

Viele Grüße

DetKnee
 

MichaCB

Neues Mitglied
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#5
Super danke,
werde mich wohl ein wenig überraschen lassen müssen!
Ich mein, nun habe ich durch den Unfall schon den Schaden, dann soll auch meine teuer bezahlte PUV vernünftig agieren !
 

Tina79

Erfahrenes Mitglied
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4 Aug. 2017
Beiträge
109
#6
Hallo MichaCB

Hast Du mal einen Chirurgen oder orthopädische Einrichtung besucht, und ihm das deine Leid geschildert????

- meine damalige UV stützte sich auf die damaligen Gutachten (für den Gesundheitszustand ab dato, für den Augenblick - nur so nebenbei und,
was Du bei Dir rausholen kannst, weiß ich nicht)

Aber, für den Alltag:
Mein Chirurg, sagte, dass man da nichts groß chirurgisch machen/verändern kann... Schmerzmittel, eigene und -gen. Physio. das alles.
Es gibt zweckmäßige Bandagen, die im Alltag stützen, und es erträglicher macht! ich fühle mich auch wie n Dressurpferd
- grins! - und doch isses was!
Habe Bauernfeind, und find die toll!
Wenigstens....aber, es stützt doch
!
Gucke bitte mal in der Ortho.technik.

LG Tina
 

MichaCB

Neues Mitglied
Registriert seit
10 Juni 2017
Beiträge
7
#7
Hey Tina,

natürlich bin ich beim Orthopäden, um ehrlich zu sein sogar bei zweien!
So kann ich die Aussagen abgleichen und schauen ob es passt!
Bandagen wurde mir ernsthaft abgeraten, ich bekomme dadurch Wasser im Fuß und klar, dadurch wird alles noch schlimmer!

Ich habe auch die gesamte Sache einem Fachanwalt für PUV übergeben!
Er sagt bereits ohne groß tätig zu sein, das es auf alle Fälle zu wenig Bemessung gab!

Er meint, das es gängige Praxis wäre. Der Gutachter wurde schließlich von der PUV beauftragt!
Sollte ich über meine Rechtschutz Deckung erhalten, meint mein Anwalt, das wir erstmal ein eigenes Gutachten in Auftrag geben.
Die eigenen Gutachten sind nämlich meinst die richtigen da auch auf alles Rücksicht genommen wird!

Ich wollte halt nur schonmal ein Statement ob da überhaupt noch was machbar wäre und ob jemand vielleicht annähernd die selben Beschwerden hat!
Dann könnte ich ja zumindest Erfahrungswerte sammeln!

Wie bereits geschrieben, den Schaden habe ich ja nun mal. Alle Probleme sind ganz klar auf den Unfall zurück zu führen und dann soll die PUV zumindest dahingehend kein Stress machen

Ich habe mit den ganzen malästern schon ordentlich zu kämpfen

aber Supi das ihr mir so schnell antwortet!
Ich bin echt etwas nervös was da so alles rauskommen wird

Mit freundlichen Grüßen

Micha
 

Tina79

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
4 Aug. 2017
Beiträge
109
#8
Hey!
Das doch schon gut mit Deinen Vergleichsmöglichkeiten (eigen, und schriftlich wenn) und,
Deinem RA!
Sicherlich, Feetback pp. erhältste hier! Keine Frage!
Weiter so! Mach das, hört sich nämlich gut an!
Du machst das richtig!

Ja sicher...die Bandagen nicht immer. Für Aufbau und, Selbstarbeit müssen die Deinen Muskeln, Bändern pp. schon selbst sorgen.
Sonst geht's nach hinten los.
Das machste schon;) bleib dran! In jedem Fall.
aber, Entlastung, wenn schlimm ... is echt guuut!
Die Mitte machts!
(Im Leben. Denn, es wird uns keiner nehmen können)
Lymphdrainage ist nicht übel, in Zwischenzeiten!

lass Dich nicht unterkriegen!

LG
Tina