• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

schwerer Unfall Täter wird geschützt

xparade

Neues Mitglied
Registriert seit
2 Sep. 2016
Beiträge
17
Ort
Wernigerode
#1
Ich fuhr vor einer Schule Fahrrad, wurde von einem Raser lebensgefährlich schwer verletzt und soll alle Schäden ersetzen :mad:, für die Scheibe und Motorhauben lackierung wurde ein Wucherpreis abgerechnet.

Ich wurde am 29.10.2015 vor einer Schule angefahren.
Der Unfall pasierte in einer 30er Zone.
Von der Person mit dem Ford Focus Turnier Serie 32 schwarz fuhr wurde ich schon öfter gefährdet.

Ich sah den Autofahrer kurz vor der Einmündung links in ca. 80 Meter Entfernung.
Ich dachte ich kann noch locker rüber fahren, weil die Schule in einer 30er Zone liegt und dort Schüler standen.

Dann war das Auto nach dem Sichthindernis plötzlich doch schon da und kam sehr schnell.

Ich versuchte zu bremsen, dabei rutschten die Bowdenzüge (war kalt, Faserriss), ich konnte nicht richtig bremsen. Der Autofahrer bremste fast 20 Meter dann kam es zur Kollision :eek:. Da ich nicht bremsen konnte wollte ich tretten, kurz nachdem ich trat lenkte er mir noch nach, wäre er einfach gerade aus gefahren wäre nichts passiert.

Ich flog mit dem Kopf gegen den oberen Bereich der Scheibe.
Dann wurde mein Rücken gestaucht,
ich hörte ein Knacken, wurde bewustlos
,

als ich wieder zu mir kam hatte ich einen stechenden Schmerz im Zeh, womit am Spiegel hängen blieb, mein Kopf befand sich ca. einen Meter über dem Auto.

Nachdem ich auf dem Boden angekommen war hatte ich Schnappatmung und konnte erst das rechte Bein nicht bewegen, Blutete aus der Nase.

Der Autofahrer kam und fragte ob ich nicht einfach nach Hause fahren möchte, das Rad stand von einer Schülerin rangeholt vor mir (war zwar nett gemeint, hat aber den Unfallort verfälscht), die Trettgarnitur ist bis auf die andere Seite gebogen, Hinterrad dreht sich nicht, ist aber durch die starke Beschleunigung des Fahrrades stark verbogen, obwohl es nicht mal gegen das Auto kam. Noch vor dem Eintreffen der Polizei setzte der Autofahrer sein Auto zurück. Ich dachte erst der flüchtet.

Der Autofahrer sagte er fuhr 30 und bremste. Ich gab gegenüber der Polizei an: "Ja, 30+40". Richtig sprechen konnte ich nicht, bekam kaum Luft, blutete am Kopf. Darauf bekam ich die dumme Antwort das er nicht
40 sondern nur 30 fuhr, die Zeugen und der Autofahrer sagen das gleiche.

Die Polizei gab dem Autofahrer Anweisung sein Auto zurückzufahren und fotografierte die neue Position. Ich dachte kein Richter auf diesem Planet ist so bescheuert, das er die gestellten Fotos in antbetracht der schwere des Unfalls für Echt hält. Das Sichthindernis - ein Vito fuhr zwischendurch weg. Wurde vor Gericht auch festgestellt, störte die Richter aber nicht. Ich wies vor Gericht darauf hin das die Fotos gestellt sind, mir wurde gesagt, die Polizisten sind alle anständig und tun so etwas nicht, daraufhin habe ich einen Befangenheitsantrag gestellt. Der wurde abgelehnt. Täterschutz vom feinsten. Der Vito Fahrer fragte sogar vor dem rausfahren, ob die alles Fotografiert haben. Der Polizist sagte ja.

Der mich anfuhr wollte vorher das ich nach Hause fahre. Der eine Schüler hörte das. Ich konnte nicht mal aufstehen. Dann wäre ich dort alleine mit ca. 70% Risiko an Hirnschwellung gestorben. Schüler riefen den Notarzt.

Später kamen etliche und sah an welcher Stelle ich auf dem Boden vor dem Auto saß. Auf dem gestellten Foto steht das Täterauto völlig anders als nach dem Unfall. Es stand nach dem Unfall hinter der 7 Meter breiten Einmündung, auf den gestellten Fotos ca. in der mitte. Es wurden so etliche Meter Bremsweg unterschlagen.

Dem Autofahrer wurde kein Blut abgenommen, mir schon. Ich sagte noch zu den Notärzten die sollen der Polizei mal sagen, das die dem Blut abnehmen, ich bekam die Antwort bei einem so schweren Unfall machen die das sowieso. Der Unfall wurde als leichter Unfall deklariert, obwohl ich mehrere Tage im Krankenhaus war und eigentlich noch länger dort bleiben sollte. Aber dort war jemand der extrem laut schnarchte und ich konnte niemanden erreichen, der mir saubere Bekleidung bringen sollte.

Im Krankenhaus wurden 2 CT´s gemacht. Die die 5 Hämatome wurden einer Gehirnkrankheit zugeordnet (Ich frage mich wie man so d*** sein kann, die weißen Bereiche waren alle am Rand im Bereich des Ohres das genäht wurde, auf der Gegenseite ... keine Anzeichen für eine sonstige bei einer Gehirnkrankheit typischen strukturellen Schädigung), mein Ohrknorpel wurde genäht, ich hatte eine riesen Beule, blutete am Kopf, bekam einen Kopfverband. Mir wurde gesagt das ich lebensgefährlich schwer verletzt wurde. Bekam Abends Druck im Kopf und sah Sterne. Danach wollte ich kein Schmerzmittel mehr. Ich habe über 100 Frakturen auf den Röntgenbildern markiert, aber
die vom Ameos Krankenhaus Halberstadt haben im Attest so getan als ob ich leicht verletzt gewesen war
:eek: . Auch steht dort nichts von der beidseitigen Lungenkontusion und dem Stück Knochensplitter in der Lunge.

Die haben die CT vom Kopf gleich gemacht und die von der Lunge am nächsten Tag. Die typischen Hirnblutungen sieht man aber est nach einigen Stunden deutlich, die beidseitige Lungenkontursion war schon fast abgeschwollen. Der Zeh war angebrochen, das wurde später beim Orthopäden festgestellt. war ganz blau, ging aber noch zu bewegen. Dort bekam ich keinen Attest darüber, als ich zuletzt dort war kam die Begründung das der mitlerweile mehr als doppelt so dicke Zehknochen von meinem Spreizfuß so dick ist und nicht von dem Unfall. Ich habe diverse Deckplatteneinbrüche. Das wurde mir im
Krankenhaus auch so gesagt, aber niemand hat es aufgeschrieben. Statt dessen soll das alles von Osteporose kommen
- so alt bin ich nicht. Diese wurde bei mir vorher aber nie festgestellt, es steht aber auf den Zetteln gesicherte Diagnose - skandalös. Täterschutz vom feinsten.

zu den Zeugen:
Die Schülerin, die mein Fahrrad ranholte und eventuel mitbekam wie der sein Auto zurücksetzte wurde weggeschickt, der andere der mithörte was der Täter sagte wurde auch weggeschickt. Statt dessen hat die Polizei Wernigerode bzw. die aus Halberstadt sich selber Zeugen gesucht. Die einen standen am Rand und rauchten. Denen war Ihr rauchen wichtiger als der Unfall und kamen erst relativ spät einer nach dem anderen. Später kam auch noch einer der lachte die ganze Zeit, den haben die nicht genommen. Zwischen den Zeugen und dem Unfallort befand ich ein Vito. Aber angeblich haben die in 2 Richtungen gleichzeitig gucken können. Die anderen Zeugen kamen vom Supermarkt. Die Sicht dahin war mit einem ca. 3 Meter hohen Sandhaufen versprerrt, die haben aber angeblich alles gesehen. Ich sah auch das die kamen, aber erst nach dem Unfall. Die konnten vor Gericht den Unfallablauf nicht richtig beschreiben.

Es wurde vor Gericht von einer bzw. mehreren Zeugen angegeben:
das der Autofahrer erst bremste,
dann wegen Schülern anhielt,
dann nicht beschleunigte,
dann vor der Einmündung bremste, was ich auch sah,
dann machte er nach eigenen Angaben eine Notbremseung,
in dem anderen Gerichtstermin sagte er das er nicht bremste.
Ich sah das er bremste,
dann kam es nach etlichen Metern bremsen zur Kollision,
die Scheibe wurde zerstört, die A-Säule ist gerissen, Fahrrad zerstört
ich flog mit dem Kopf einen Meter hoch über das Auto
,
ich gab sogar Crashtest Videos vor dem Gerichstermin ab,
aber laut Richter ist der Autofahrer ganz langsam gefahren.
Als ob man einen Meter hoch über das Dach fliegt, wenn ein Auto nach etlichen Metern bremsen ganz langsam fährt.

Ich kam auch noch von Rechts
- laut §8 der StVO hätte der Autofahrer eine Haltepflicht.
Der Richter setzt sich über das Gesetz hinweg und beging eine Falschbekundung unter Beziehung auf Rechtssprechung.
Eine Abgesenkte Bordsteinkannte ist keine Vorfahrstregelung.
Laut Gerichtsbeschluß habe ich für alle Schäden aufzukommen.

Laut Polizei war die Motorhaube zerkratzt,
die Scheibe beschädigt.

Für die Scheibe wurden vom Ford Autohaus
855 Euro abgerechnet
Preis im Internet: ca. 140 Euro incl. Versandkosten

1410,77 Euro für die lackierung der Motorhaube
- die kostet incl. Versand ca. 400 Euro bei Ebay

Ich habe das Autohaus Ackert Wernigerode angeschrieben was das soll, bekam keine Antwort. Ich war bei der Polizei Wernigerode und wollte Anzeige wegen Wucher aufgeben, und gegen die Zeugen und mir wurde gesagt ich begehe eine Straftat wenn ich das mache ...

Der 1. Rechtsanwalt war der Meinung das §8 der StVO nicht rechtskräftig ist,
der 2. hat mitlerweile aufgegeben.

Laut Polizei war es ein leichter Unfall,
das Auto hat laut Fahrzeugschein die Farbe Focus grau - ist aber schwarz - stört die Polizei auch nicht.

Ich habe mich an den Opferschutz gewendet, dieser Antwortete nicht. Ich habe angerufen es ging niemand ran. Erst ein paar Monate später bekam ich nach erneutem anschreiben eine standatisierte Antwort.
Auf Ihren Webseiten loben die sich wie toll die sind. Wenn man als Opfer mit Schmerzen im Bett liegt und niemand antwortet ist das nicht toll.

Die vom Krankenhaus wollten mir erst starkes Schmerzmittel aufschreiben. Ich sagte ich reagiere allergisch auf eines, daraufhin haben die nur Paracetamol gegen Entzündungen aufgeschrieben. Der Erfolg war das ich ein Jahr lang trotz diverser sehr schmerzhafter Deckplatteneinbrüche kein wirksames Schmerzmittel bekam. Einmal waren die Schmerzen so stark das ich für mehrere Stunden in Ohnmacht fiel Als ich wieder aufwachte habe ich laut gelacht, weil ich dann wußte, das es nicht noch schlimmer werden kann. Ich habe das Elend teilweise auf Video aufgenommen.

Beim Hausarzt wurde mir gesagt ich soll doch bitte zu meinem Hausarzt gehen, es gibt in Ihrem PC keine Daten mehr über mich. Die Antwort das ich zum Hausarzt gehen soll bekam ich von anderen Ärzten auch. Die ersten Monate nach dem Unfall lag ich fast immer mit Schmerzen im Bett und konnte sowieso nicht zum Arzt gehen. Als ich wieder etwas besser gehen konnte versuchte ich eine Krankschreibung zu bekommen. Ich bekam erst nach Monaten eine Krankschreibung, laut Volksstimme fehlen hier Ärzte.

Was mir von dem anfahren bleibt ist:
- eine etwas rausstehende Rippe,
- Schmerzen durch die eingrochenen Wirbel,
- ein kaputtes Fahrrad und
- Schulden.
- die Frustration, das ich in einem Staat wohne der den Täter geschützt hat
- Ich bin nicht belastbar
- ich mache wegen dem SHT immer noch viel mehr Fehler als vor dem Unfall

Bei der Lackiererei fragte ich was die haben wollen für Fahrrad lakieren
(hatte ein weißes und keines das so aussieht beim Händler gefunden).
Ich bekam die Antwort wir lakieren nur halbe und ganze Autos,
andere Aufträge nehmen wir nicht mehr an. Laut Polizei war nur die
Motorhaube etwas zerkratzt, ich soll aber als Opfer die Lackierung vom
halben Auto bezahlen - lackierung nach Kundenwunsch steht da.

Mein persönlicher Eindruck ist der Folgende:
Polizei + Autohaus + Lackiererei + ÖSA Versicherung + Gericht =
Mafia
- der Täter fährt nach dem Unfall in den Urlaub obwohl die angeblich
kein Geld haben, das Opfer bekommt die Rechnung
- 4x den Schaden am Auto
(ergibt sich aus Wucher + Schaden + Prämeinschaden +Prämienschaden aus Wucher)

Ich habe mich Jahrelang als Handyverkäufer beworben. Als ich weder laufen noch stehen konnte bekam ich endlich mal einen Rückruf, weil hier eine neue Filliale aufmachte. Statt Filialleiter darf ich nun von von HartzIV leben und muß monatlich auch noch 50 Euro wegen dem Unfall abbezahlen - kein Ende in Sicht.

Ich dachte bisher das Deutschland ein ordentlicher Rechtsstaat ist und Polizisten anständige Menschen sind. Von diesen Irrglauben bin ich geheilt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

HWS-Schaden

Aktiver Sponsor
Registriert seit
2 Nov. 2012
Beiträge
2,860
Ort
Bei den Stadtmusikanten
#2
Hallo xparade,

dein Text ist für viele User nicht lesbar,
weil er keine Absätze enthält.
Damit verschwimmt er vielen vor den Augen und das Lesen wird sehr anstrengend bis unmöglich.

Dass du Zeit gefunden hast, deine Erlebnisse (Fahradunfall vor einer Schule, angefahren von Kfz) zu schildern, ist gut.
Hast du bestimmte Fragen?

Liebe Grüße HWS-Schaden
 

Hrc4Life

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Aug. 2016
Beiträge
173
Ort
Nähe Wien
#5
Hallo XXX!

Lange nichts gehört von Dir. Ist nicht schön diese Geschichte, und vor allem
wenn man sich im Recht sieht, umso frustrierender. Egal wie lange die Sache
her ist, eine Wiederaufnahme sollte unter bestimmten Voraussetzungen möglich sei. Ich weiß schon, das Geld ist auch weg. Aber wenn du das Ganze (also vor dem Unfall) mit einer Actioncam aufgenommen hast, sollte ja dieses Material
einiges Aussagen können. Das vorhandene Material von der Unfallaufnahme (auch wenn diese nicht ordnungsgemäß war) könnte einem versierten Gutachter
eine Rekonstruktion ermöglichen. Schadenbilder PKW und Fahrrad und eventl. andere dienliche Hinweise. Rekobär ist aus diesem Fachgebiet, vielleicht kann Dieser im Sinne der Gerechtigkeit einschreiten.
Von meiner Seite wünsche ich das das klappt.
Ich möchte zwar hier nicht über meine Geschichte schreiben, aber kurze Infos will ich geben. Leider mußte ich mich schon mehr als 300 Stunden damit beschäftigen, wäre im Normalfall alles nicht nötig.
Ich hatte 2010 einen Motorradunfall (Österreich), Auto hat auf einer Freilandstrasse von links eine Stopptafel überfahren. Hat mich komplett gerammt,
ich selbst weiß von der Unfallstelle gar nichts. Bin erst am Tag danach aufgewacht.
Polizei hat an der Unfallstelle nichts gemacht, (haben einfach angegeben das schon alles weggeräumt war), ist bewiesen das nichts weggeräumt war. Keine Aufnahme von Spuren keine Schadenbilder Auto/Motorrad, keine Zeugen. Jahre später habe ich mich auf die Suche nach einen Zeugen gemacht, tatsächlich hat den Unfall jemand gesehen, Zeugen gab es keine. Um meine Aussage hat sich niemand gekümmert, (kam keiner ins Krankenhaus).
Der Unfallhergang hat demnach auch die Staatsanwaltschaft nicht interessiert,
somit gab es keinen Strafprozess sondern eine Diversion. Keine Rechte als Opfer
bei einer Diversion. Die Rekonstruktion des Unfalles im Zivilprozess war sehr mangelhaft, und ich bekam noch dazu eine Teilschuld die ich nicht einsehe.
In der Verletzungsanzeige die im Strafakt war, stand leicht verletzt, war einige Monate im Rollstuhl. Wirbelverletzungen wurden keine erkannt, Beschwerden traten erst 2 Jahre später auf, und diese Deckplattenbrüche sind auch vorhanden.
Beruflich hat sich das dann auch irgendwann erledigt usw.

Grüsse

Hrc4Life
 

xparade

Neues Mitglied
Registriert seit
2 Sep. 2016
Beiträge
17
Ort
Wernigerode
#6
Hallo Hrc4Life.

Krasser Unfall ! Danke für die Antwort.
Wegen so etwas bin ich für eine Dashcampflicht für Autofahrer
und zwar mit welchen in denen nicht ausbaubarer Speicher drinnen ist.

Ich war nach dem Krankenhausaufenthalt noch mal am Unfallort.
Dort lagen noch Splitter von meinem Rucksack Rücklicht.
Ich habe Fotos davon gemacht. Die Splitter lagen alle auf der vom
Autofahrer aus gesehen linken Fahrbahnseite, auf der ich vor dem
Crash schon vollständig drauf war. Ich habe das auch vor Gericht
abggegeben, und ausgesagt, aber es wurde irgnoriert. Es war auch
noch Rest von 2 mit Sprühfarbe markierte Linien zu sehen.
Eine davon war dort wo das Auto zuerst stand - vor dem zurücksetzen,
die andere dort wo es nach der Anweisung der Polizei halten sollte und Fotografiert wurde.

Grüße
xparade
 

Hrc4Life

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Aug. 2016
Beiträge
173
Ort
Nähe Wien
#7
HI,

Im Grunde genommen ist das wegbewegen des Autos schon Strafbar. Und wenn ein Unfall aufgenommen wird, (wenn es Verletzte gibt) und es ist bekannt das der PKW Ortsverändert wurde, muss dies auch festgehalten werden.
Warum wir in der Privatwirtschaft Leistungen erbringen müssen, und dazu auch noch die Qualität der Arbeit passen muß um den Arbeitsplatz zu erhalten, ist ja bekannt. Es mag zwar immer wieder welche geben die mitgezogen werden, aber dem Grunde nach sind dies Tatsachen.

Doch wenn man in diesem Forum so liest, sind diese Leistungen und damit auch Qualitäten in vielen Bereichen sehr bescheiden. Aber trotzdem sitzen Diese ....
weiterhin fest im Sattel.

Wie ich aber schon angeführt habe, könnte es doch auch jetzt noch möglich sein,
die Wiedersprüche aus dem Weg zu schaffen.

Grüsse

Hrc4Life
 

Rekobär

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
3 März 2011
Beiträge
2,488
Ort
Berlin
Website
www.unfallreko.de
#8
Schuldfrage

Hallo xparade,

ob jemand zu schnell war, kann man anhand von Spuren, Wurfweiten usw. ermitteln. Zu Pkw-Fahrrad-Unfällen kannst Du hier etwas nachlesen:

http://www.unfallreko.de/seite/127671/fahrrad-unfälle.html

Nun aber zu Deinem eigentlichen Anliegen. Dir sollte mal unabhängig von der Geschwindigkeit des Pkw-Fahrers klar sein, dass Du den Weg des Pkw gekreuzt hast, und er damit vorfahrtsberechtigt war.

Wenn die Verursachung des Unfalls bei Dir liegt, dann hat der Unfallgegner auch Anspruch auf Schadenersatz. Er ist übrigens nicht verpflichtet, Teile bei e-bay zu bestellen, nur damit Du Kosten sparst. Das mag sich jetzt zwar etwas herzlos anhören, aber so ist nun mal unser Schadensersatzrecht.

Dass Du schwer verletzt wurdest, heißt nicht gleichzeitig, dass Du das Opfer und der Pkw-Fahrer der Täter ist. Sollte er zu schnell gefahren sein, dann wird er sich eine Mitschuld anrechnen lassen müssen. Insofern rate ich Dir einen Verkehrsrechtsanwalt zu konsultieren.

Herzliche Grüße vom RekoBär:rolleyes:



Ich fuhr vor einer Schule Fahrrad, wurde von einem Raser lebensgefährlich schwer verletzt und soll alle Schäden ersetzen :mad:, für die Scheibe und Motorhauben lackierung wurde ein Wucherpreis abgerechnet.

Ich wurde am 29.10.2015 vor einer Schule angefahren.
Der Unfall pasierte in einer 30er Zone.
Von der Person mit dem Ford Focus Turnier Serie 32 schwarz fuhr wurde ich schon öfter gefährdet.

Ich sah den Autofahrer kurz vor der Einmündung links in ca. 80 Meter Entfernung.
Ich dachte ich kann noch locker rüber fahren, weil die Schule in einer 30er Zone liegt und dort Schüler standen.

Dann war das Auto nach dem Sichthindernis plötzlich doch schon da und kam sehr schnell.

Ich versuchte zu bremsen, dabei rutschten die Bowdenzüge (war kalt, Faserriss), ich konnte nicht richtig bremsen. Der Autofahrer bremste fast 20 Meter dann kam es zur Kollision :eek:. Da ich nicht bremsen konnte wollte ich tretten, kurz nachdem ich trat lenkte er mir noch nach, wäre er einfach gerade aus gefahren wäre nichts passiert.

Ich flog mit dem Kopf gegen den oberen Bereich der Scheibe.
Dann wurde mein Rücken gestaucht,
ich hörte ein Knacken, wurde bewustlos
,

als ich wieder zu mir kam hatte ich einen stechenden Schmerz im Zeh, womit am Spiegel hängen blieb, mein Kopf befand sich ca. einen Meter über dem Auto.

Nachdem ich auf dem Boden angekommen war hatte ich Schnappatmung und konnte erst das rechte Bein nicht bewegen, Blutete aus der Nase.

Der Autofahrer kam und fragte ob ich nicht einfach nach Hause fahren möchte, das Rad stand von einer Schülerin rangeholt vor mir (war zwar nett gemeint, hat aber den Unfallort verfälscht), die Trettgarnitur ist bis auf die andere Seite gebogen, Hinterrad dreht sich nicht, ist aber durch die starke Beschleunigung des Fahrrades stark verbogen, obwohl es nicht mal gegen das Auto kam. Noch vor dem Eintreffen der Polizei setzte der Autofahrer sein Auto zurück. Ich dachte erst der flüchtet.

Der Autofahrer sagte er fuhr 30 und bremste. Ich gab gegenüber der Polizei an: "Ja, 30+40". Richtig sprechen konnte ich nicht, bekam kaum Luft, blutete am Kopf. Darauf bekam ich die dumme Antwort das er nicht
40 sondern nur 30 fuhr, die Zeugen und der Autofahrer sagen das gleiche.

Die Polizei gab dem Autofahrer Anweisung sein Auto zurückzufahren und fotografierte die neue Position. Ich dachte kein Richter auf diesem Planet ist so bescheuert, das er die gestellten Fotos in antbetracht der schwere des Unfalls für Echt hält. Das Sichthindernis - ein Vito fuhr zwischendurch weg. Wurde vor Gericht auch festgestellt, störte die Richter aber nicht. Ich wies vor Gericht darauf hin das die Fotos gestellt sind, mir wurde gesagt, die Polizisten sind alle anständig und tun so etwas nicht, daraufhin habe ich einen Befangenheitsantrag gestellt. Der wurde abgelehnt. Täterschutz vom feinsten. Der Vito Fahrer fragte sogar vor dem rausfahren, ob die alles Fotografiert haben. Der Polizist sagte ja.

Der mich anfuhr wollte vorher das ich nach Hause fahre. Der eine Schüler hörte das. Ich konnte nicht mal aufstehen. Dann wäre ich dort alleine mit ca. 70% Risiko an Hirnschwellung gestorben. Schüler riefen den Notarzt.

Später kamen etliche und sah an welcher Stelle ich auf dem Boden vor dem Auto saß. Auf dem gestellten Foto steht das Täterauto völlig anders als nach dem Unfall. Es stand nach dem Unfall hinter der 7 Meter breiten Einmündung, auf den gestellten Fotos ca. in der mitte. Es wurden so etliche Meter Bremsweg unterschlagen.

Dem Autofahrer wurde kein Blut abgenommen, mir schon. Ich sagte noch zu den Notärzten die sollen der Polizei mal sagen, das die dem Blut abnehmen, ich bekam die Antwort bei einem so schweren Unfall machen die das sowieso. Der Unfall wurde als leichter Unfall deklariert, obwohl ich mehrere Tage im Krankenhaus war und eigentlich noch länger dort bleiben sollte. Aber dort war jemand der extrem laut schnarchte und ich konnte niemanden erreichen, der mir saubere Bekleidung bringen sollte.

Im Krankenhaus wurden 2 CT´s gemacht. Die die 5 Hämatome wurden einer Gehirnkrankheit zugeordnet (Ich frage mich wie man so d*** sein kann, die weißen Bereiche waren alle am Rand im Bereich des Ohres das genäht wurde, auf der Gegenseite ... keine Anzeichen für eine sonstige bei einer Gehirnkrankheit typischen strukturellen Schädigung), mein Ohrknorpel wurde genäht, ich hatte eine riesen Beule, blutete am Kopf, bekam einen Kopfverband. Mir wurde gesagt das ich lebensgefährlich schwer verletzt wurde. Bekam Abends Druck im Kopf und sah Sterne. Danach wollte ich kein Schmerzmittel mehr. Ich habe über 100 Frakturen auf den Röntgenbildern markiert, aber
die vom Ameos Krankenhaus Halberstadt haben im Attest so getan als ob ich leicht verletzt gewesen war
:eek: . Auch steht dort nichts von der beidseitigen Lungenkontusion und dem Stück Knochensplitter in der Lunge.

Die haben die CT vom Kopf gleich gemacht und die von der Lunge am nächsten Tag. Die typischen Hirnblutungen sieht man aber est nach einigen Stunden deutlich, die beidseitige Lungenkontursion war schon fast abgeschwollen. Der Zeh war angebrochen, das wurde später beim Orthopäden festgestellt. war ganz blau, ging aber noch zu bewegen. Dort bekam ich keinen Attest darüber, als ich zuletzt dort war kam die Begründung das der mitlerweile mehr als doppelt so dicke Zehknochen von meinem Spreizfuß so dick ist und nicht von dem Unfall. Ich habe diverse Deckplatteneinbrüche. Das wurde mir im
Krankenhaus auch so gesagt, aber niemand hat es aufgeschrieben. Statt dessen soll das alles von Osteporose kommen
- so alt bin ich nicht. Diese wurde bei mir vorher aber nie festgestellt, es steht aber auf den Zetteln gesicherte Diagnose - skandalös. Täterschutz vom feinsten.

zu den Zeugen:
Die Schülerin, die mein Fahrrad ranholte und eventuel mitbekam wie der sein Auto zurücksetzte wurde weggeschickt, der andere der mithörte was der Täter sagte wurde auch weggeschickt. Statt dessen hat die Polizei Wernigerode bzw. die aus Halberstadt sich selber Zeugen gesucht. Die einen standen am Rand und rauchten. Denen war Ihr rauchen wichtiger als der Unfall und kamen erst relativ spät einer nach dem anderen. Später kam auch noch einer der lachte die ganze Zeit, den haben die nicht genommen. Zwischen den Zeugen und dem Unfallort befand ich ein Vito. Aber angeblich haben die in 2 Richtungen gleichzeitig gucken können. Die anderen Zeugen kamen vom Supermarkt. Die Sicht dahin war mit einem ca. 3 Meter hohen Sandhaufen versprerrt, die haben aber angeblich alles gesehen. Ich sah auch das die kamen, aber erst nach dem Unfall. Die konnten vor Gericht den Unfallablauf nicht richtig beschreiben.

Es wurde vor Gericht von einer bzw. mehreren Zeugen angegeben:
das der Autofahrer erst bremste,
dann wegen Schülern anhielt,
dann nicht beschleunigte,
dann vor der Einmündung bremste, was ich auch sah,
dann machte er nach eigenen Angaben eine Notbremseung,
in dem anderen Gerichtstermin sagte er das er nicht bremste.
Ich sah das er bremste,
dann kam es nach etlichen Metern bremsen zur Kollision,
die Scheibe wurde zerstört, die A-Säule ist gerissen, Fahrrad zerstört
ich flog mit dem Kopf einen Meter hoch über das Auto
,
ich gab sogar Crashtest Videos vor dem Gerichstermin ab,
aber laut Richter ist der Autofahrer ganz langsam gefahren.
Als ob man einen Meter hoch über das Dach fliegt, wenn ein Auto nach etlichen Metern bremsen ganz langsam fährt.

Ich kam auch noch von Rechts
- laut §8 der StVO hätte der Autofahrer eine Haltepflicht.
Der Richter setzt sich über das Gesetz hinweg und beging eine Falschbekundung unter Beziehung auf Rechtssprechung.
Eine Abgesenkte Bordsteinkannte ist keine Vorfahrstregelung.
Laut Gerichtsbeschluß habe ich für alle Schäden aufzukommen.

Laut Polizei war die Motorhaube zerkratzt,
die Scheibe beschädigt.

Für die Scheibe wurden vom Ford Autohaus
855 Euro abgerechnet
Preis im Internet: ca. 140 Euro incl. Versandkosten

1410,77 Euro für die lackierung der Motorhaube
- die kostet incl. Versand ca. 400 Euro bei Ebay

Ich habe das Autohaus Ackert Wernigerode angeschrieben was das soll, bekam keine Antwort. Ich war bei der Polizei Wernigerode und wollte Anzeige wegen Wucher aufgeben, und gegen die Zeugen und mir wurde gesagt ich begehe eine Straftat wenn ich das mache ...

Der 1. Rechtsanwalt war der Meinung das §8 der StVO nicht rechtskräftig ist,
der 2. hat mitlerweile aufgegeben.

Laut Polizei war es ein leichter Unfall,
das Auto hat laut Fahrzeugschein die Farbe Focus grau - ist aber schwarz - stört die Polizei auch nicht.

Ich habe mich an den Opferschutz gewendet, dieser Antwortete nicht. Ich habe angerufen es ging niemand ran. Erst ein paar Monate später bekam ich nach erneutem anschreiben eine standatisierte Antwort.
Auf Ihren Webseiten loben die sich wie toll die sind. Wenn man als Opfer mit Schmerzen im Bett liegt und niemand antwortet ist das nicht toll.

Die vom Krankenhaus wollten mir erst starkes Schmerzmittel aufschreiben. Ich sagte ich reagiere allergisch auf eines, daraufhin haben die nur Paracetamol gegen Entzündungen aufgeschrieben. Der Erfolg war das ich ein Jahr lang trotz diverser sehr schmerzhafter Deckplatteneinbrüche kein wirksames Schmerzmittel bekam. Einmal waren die Schmerzen so stark das ich für mehrere Stunden in Ohnmacht fiel Als ich wieder aufwachte habe ich laut gelacht, weil ich dann wußte, das es nicht noch schlimmer werden kann. Ich habe das Elend teilweise auf Video aufgenommen.

Beim Hausarzt wurde mir gesagt ich soll doch bitte zu meinem Hausarzt gehen, es gibt in Ihrem PC keine Daten mehr über mich. Die Antwort das ich zum Hausarzt gehen soll bekam ich von anderen Ärzten auch. Die ersten Monate nach dem Unfall lag ich fast immer mit Schmerzen im Bett und konnte sowieso nicht zum Arzt gehen. Als ich wieder etwas besser gehen konnte versuchte ich eine Krankschreibung zu bekommen. Ich bekam erst nach Monaten eine Krankschreibung, laut Volksstimme fehlen hier Ärzte.

Was mir von dem anfahren bleibt ist:
- eine etwas rausstehende Rippe,
- Schmerzen durch die eingrochenen Wirbel,
- ein kaputtes Fahrrad und
- Schulden.
- die Frustration, das ich in einem Staat wohne der den Täter geschützt hat
- Ich bin nicht belastbar
- ich mache wegen dem SHT immer noch viel mehr Fehler als vor dem Unfall

Bei der Lackiererei fragte ich was die haben wollen für Fahrrad lakieren
(hatte ein weißes und keines das so aussieht beim Händler gefunden).
Ich bekam die Antwort wir lakieren nur halbe und ganze Autos,
andere Aufträge nehmen wir nicht mehr an. Laut Polizei war nur die
Motorhaube etwas zerkratzt, ich soll aber als Opfer die Lackierung vom
halben Auto bezahlen - lackierung nach Kundenwunsch steht da.

Mein persönlicher Eindruck ist der Folgende:
Polizei + Autohaus + Lackiererei + ÖSA Versicherung + Gericht =
Mafia
- der Täter fährt nach dem Unfall in den Urlaub obwohl die angeblich
kein Geld haben, das Opfer bekommt die Rechnung
- 4x den Schaden am Auto
(ergibt sich aus Wucher + Schaden + Prämeinschaden +Prämienschaden aus Wucher)

Ich habe mich Jahrelang als Handyverkäufer beworben. Als ich weder laufen noch stehen konnte bekam ich endlich mal einen Rückruf, weil hier eine neue Filliale aufmachte. Statt Filialleiter darf ich nun von von HartzIV leben und muß monatlich auch noch 50 Euro wegen dem Unfall abbezahlen - kein Ende in Sicht.

Ich dachte bisher das Deutschland ein ordentlicher Rechtsstaat ist und Polizisten anständige Menschen sind. Von diesen Irrglauben bin ich geheilt.
 

xparade

Neues Mitglied
Registriert seit
2 Sep. 2016
Beiträge
17
Ort
Wernigerode
#9
Hrc4Life

Ja, Du hast Recht, der Autofahrer hat mindestens eine Straftat begannen.
Insbesondere verwundern mich die gestellten Fotos, keine Blutabnahme,
das die Fahrzeugfarbe nicht mit den Fahrzeugpapieren übereinstimmt, das
er keine Einträge über Verstöße bekam, und das er Urlaub in Österreich
machte, von wo aus ich einen öminösen Anruf bekam.

Grüße
xparade.

Hallo RekoBär

So hat der Richter auch argumentiert. Diesen werde ich deshalb noch
anzeigen. In §8 der StVO steht eindeutig:
"Es darf nur weitergefahren werden, wenn übersehen werden kann, dass wer die Vorfahrt hat, weder gefährdet noch wesentlich behindert wird."
Die Vorfahrt wird nicht durch eine Haltepflicht definiert.
Somit hat der Richter eine strafbare Falschbeurkundung begangen.
"An Kreuzungen und Einmündungen hat die Vorfahrt, wer von rechts
kommt." Ich bin aus einer Einmündung gekommen und und wurde sowohl
gefährdet und und wesentlich behindert. Richter unterliegen nur dem
Gesetz und nicht der Rechtssprechung. Nach §8 der StvO hatte der
Autofahrer das Recht sich in die Einmündung hineinzutasten, das ist nicht
erfolgt. Statt dessen ist er ohne Rücksicht auf das Geschwindikgeitsgebot
von Tempo 30 und die Schüler die an Rand standen und das Sichthindernis
vor der Einmündung viel zu schnell gefahren und hat damit den Unfall
verursacht. Wäre er Tempo 30 gefahren hätte er aufgrund der 7 Meter
breiten Einmündung noch bremsen können!

Viele Grüße
xparade.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Hrc4Life

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Aug. 2016
Beiträge
173
Ort
Nähe Wien
#10
Hrc4Life

Ja, Du hast Recht, der Autofahrer hat mindestens eine Straftat begannen.
Insbesondere verwundern mich die gestellten Fotos, keine Blutabnahme,
das die Fahrzeugfarbe nicht mit den Fahrzeugpapieren übereinstimmt, das
er keine Einträge über Verstöße bekam, und das er Urlaub in Österreich
machte, von wo aus ich einen öminösen Anruf bekam.

Grüße
xparade.
Hallo,

Irgendwie solltest Du einmal genau schildern wie sich das Ganze zugetragen hat.
Den Rest über die Verletzungen usw. lasse einfach weg.
Doch wenn Du von einer Videoaufzeichnung sprichst, dann sollte ja diese Aufzeichnung einiges bewirken können.
Auch wenn es gesetzlich nicht erlaubt ist derartige Videos aufzunehmen, muss es
doch im Falle eines Unfalles zu deren Klärung zugelassen werden.
Das strafbare daran kann man ja hinten anstellen.
Wenn das in einer 30 kmh Zone bei einer Schule war, kein Fussgängerübergang
in der Nähe war, und Du die Strasse gequert hast wobei der PKW weit entfernt war, ist Dein Verschulden fraglich.
Also nur den von Dir empfundenen Hergang schildern!

Grüße

Hrc4Life
 

xparade

Neues Mitglied
Registriert seit
2 Sep. 2016
Beiträge
17
Ort
Wernigerode
#11
Hallo Hrc4Life.

Ich habe da vorher etwas falsch geschrieben.
Vermutlich ist es keine Einmündung aus der ich kam.

Wie auch immer. Die Ursache des Unfalls waren aus meiner Sicht:
1. viel zu hohe Geschwindigkeit des Autos
2. Vito auf dem Parkplatz direkt vor der Grundstücksauffahrt
3. plötzlich auftretender Defekt des Bowdenzuges

Ich habe die HD Kamera die ich jetzt am Fahrrad habe nach dem Unfall
gekauft, da die Polizei gestellte Fotos verwendet hat und ich somit
nicht ausschließen kann das mir zukünftige von mir nicht verschuldete
Unfälle mir auch angehängt werden. Nur mal so als Hinweis: Die Kamera
speichert das Video in Form einer Abfolge von Fotos und Fotos sind bei
Gerichtsterminen erlaubt.

Aus meiner Sicht war es so:
Ich bin den Privatweg lang gefahren.
Nur links in ca. 80 Meter Entfernung kam ein Auto, ich hatte 20(21,5
gemessen) Meter bis in die vom Auto Fahrer aus gesehen linke Fahrspur
des vor mit liegenden Weges - direkt vor einer Schule.


Ich entschied mich dafür durchzufahren, da von rechts kein Auto kam
und der Autofahrer bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h nur
ca. 30 Meter weit kommen dürfte bei einer geschätzten Geschwindigkeit
von ca. 20 km/h bei mir und 30 km/h bei Ihm. Ich dachte wenn der
40 fährt komme ich trotzdem noch locker weit vor dem rüber.

Vor der Straße links stand ein cremefarbener Vito als Sichthindernis.
Vor dem Vito konnte ich noch mal ca. 35 Meter nach links gucken.
Das Auto war nicht mehr zu sehen. Ich ging von einem Parkvorgang bei
der links liegenden Apotheke aus.

Ich fuhr die 7 Meter breite Einmündung mit 1 Meter Abstand vom rechten
Rand runter, ich bremste ein paar Meter vor der Str. leicht ab um
für den Fall das ein Schüler hinter dem Vito vorspringt noch bremsen zu
können. Ca. 2,5 Meter vor der Straße war da Auto dann plötzlich
wieder da. Ich erschrack mich und versuchte zu bremsen, wobei die
Bowdenzüge versagten. Der Autofahrer war in 18 Meter Entfernung links
von mir zu sehen. Er kam schnell näher. Ich schätzte die Geschwindigkeit
auf 70 km/h.
Ich hörte das ABS vor der Bordsteinkannte.

Kurz nach der Bordsteinkannte versuchte ich mit treten vor dem
Auto auf die vom Auto aus gesehen linke Fahrspur zu gelangen.
Das gelang mir auch, nur leider lenke der Autofahrer nach
dem ich
trat nach links womit ich keine Chance mehr hatte.
Wäre ich nach rechts ausgewichen hätte er mich auch getroffen.
Aufgrund eines anderen Vorfalles mit dem gleichen Autofahrer
bin ich mir nicht sicher ob das Vorsätzlich war.

Auf der vom Autofahrer aus gesehen linken Seite, als mein Rad ca. 1
Meter vor der Borsteinkannte der anderen Seite war wurde ich
getroffen
.
Kurz davor stelle ich die Pedale auf die Höhe des Stoßdämpfers und habe
den linken Arm rausgestreckt. Dann bin ich durch die Luft geflogen,
wobei ich die Hand vor die Zähne bewegte. Dann bin ich mit dem Kopf
kurz vor dem Dach aufgeschlagen, dann kam mein Körper gegen die
Scheibe, wobei meine Wirbelsäule gestaucht wurde.

Als ich wieder zu mir kam befand sich mein Kopf einen Meter hoch über
dem Auto, seitlich davon
. Dann saß ich auf dem Boden, hatte
Schnappatmung, konnte mein rechtes
Bein erst nicht bewegen.

Dann kam eine Schülerin, holte das Fahrrad ran,
ich konnte es nicht sehen, weil das Auto erst schräg stand, mußte mich
vorbeugen. Es war ca. 10 Meter geflogen. Als die vorging startete der
sein Auto und setzte es zurück, wobei er es fast paralel zur
Bordsteinkannte stellte. Die Trettgarnitur war bis auf die andere Seite
gebogen. Ich konnte das nicht warnehmen. Der Autofahrer auch nicht,
er fragte, ob ich nicht einfach nach Hause fahren will. Der Schüler,
der zuerst kam sagte, das glaube ich kaum. Er sah das die Trettgarnitur
das Hinterrad blockierte.

Ich blieb da sitzen, als ein paar Minuten um waren bekam der Autofahrer
Angst, das sah ich, er wollte sein Auto wegfahren.
Ich sagte Nein, das geht nicht, ich kann nicht aufstehen,
ich werde hier noch plattgefahren wenn ich hier so alleine rumsitze.
Ich habe 2 Autofahreren signalisiert, das die woanders lang fahren sollen.
Was die auch taten. Dann kam die Polizei fotografierte mich vor
dem Auto. Dann kam der Rettungsdienst. Die bei der Polizei haben sich
damit später rausgeredet, das man nicht verlangen kann das der
Autofahre so lange wartet bis die Polizei kommt, weil andere auf
der Straße fahren wollen. Es ist eine Nebenstraße auf der kaum Verkehr ist.

Ich bekam Sauerstoff und wurde ins Krankenhaus gebracht.
Im Krankenhaus wurde mein Ohrknorpel genäht und mir gesagt, das
ich am Kopf blute. Es wurde eine CT vom Rücken und vom Kopf
gemacht. Auf der linken Körper Seite konnte ich nicht liegen, da hatte
diverse kleine Frakturen drin. Im Kopf habe ich 5 Hämatome gesehen.

Das Problem ist das die Polizei das Unfallfoto nicht zur Verfügung stellte,
statt dessen ein gestelltes in dem das Auto in der mitte der Einmündung
auf der rechten Fahrspur steht und das die Zeugen lügen. Erst war noch
ein Foto vom dem Fahrrad beim bei meinem ersten Rechtsanwalt.
Das ist aber auf misteriöse Art und Weise verschwunden. Das Fahrrad
zeigte die Position wo ich saß.

Es hat zwar eine ganze Horde Schüler gesehen wie ich auf dem Boden
sitze, auch haben das welche fotografiert, aber niemand wollte vor
Gericht dazu aussagen, für das Foto habe ich Geld geboten, aber es hat
sich niemand gemeldet.

Was noch bleibt sind die über 100 Frakturen und die Beschädigung am
Fahrrad. Ich habe festgestellt, das die Trettgarnitur aus Stahl ist.
Das Fahrrad habe ich noch. Am Bowdenzug sind Faserrisse zu sehen.
Man sieht deutlich das dieser ein Stück weit rausgerutscht ist. Ich
habe schon überlegt eine Materialanalyse davon machen zu lassen.
Ich frage mich ob es ein Krankenhaus gibt, das mir die CT Daten
auswerten kann. Die von Ameos haben mir als ich da war gesagt, ich
habe viele Deckplatteneinbrüche, Splitter in der Lunge, Hämatome
im Kopf, vermutlich innere Organschäden, aber aufgeschrieben haben
die nur miniatur Risse.

Ich habe eine Skitze gemacht. Dafür bin ich mit Zollstock die 37 Meter
bis zur Schule abgegangen.

Ich war beim Schlachter und habe mir Wirbel gekauft. Wenn man mit
der Spitzhacke drauf kloppt passiert nichts. Man muß schon ganz schön
zuschlagen, damit die kaputt gehen. Wenn man daneben kloppt hat man
ein kleines Loch in den Betonplatten. Nach einigen Versuchen habe ich
es geschaft die so zu treffen das die vorne rausbrechen und ein
Loch innen haben. Ein winziges bischen mehr Kraft und der Wirbel
spaltet sich
. Dann würde ich jetzt eine Stahlwirbelsäule haben oder
Tod sein.

Viele Grüße
xparade
 

Hrc4Life

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Aug. 2016
Beiträge
173
Ort
Nähe Wien
#12
Hallo,

OK, das Auto fuhr auf einer Straße im Ortsgebiet wo noch dazu eine 30 kmh Zone besteht. Zur rechten Hand des PKW mündet eine Straße, diese Straße ist
aus Sicht des PKW so zu beurteilen, das der Rechtskommende Vorrang hat?
Oder ist das nicht so, Stoptafel oder Vorrang geben für den Radfahrer?
Das müsste doch leicht zu klären sein, ob Du oder der Autofahrer dort Vorrang
hattest.
Wenn du Vorrang hattest sollte das auch klar sein.
Hattest du keinen Vorrang, bist im Normalfall Du Schuld!
War der PKW in dieser 30 kmh Zone viel zu schnell unterwegs, und Du hattest
aber Nachrang, muss trotzdem die Geschwindigkeit des PKW je nach Höhe der
Übertretung zu einem fast vollständigen Verschulden des PKW führen können.
Also wie gesagt, wenn neue Beweismittel aufgetrieben werden können, müsste
eine Wiederaufnahme möglich sein.

Ich hoffe nur, das Du die Wahrheit sagst, denn es soll auch Radfahrer geben die
Darauf aus sind von einem Auto angefahren zu werden!

Übrigens in meinem Fall habe ich die "Organe des Bundes" den tatsächlichen
Begriff möchte ich gar nicht aussprechen, vor Gericht gebracht.
Hätte ich mich auf den ersten und auch zweiten Anwalt verlassen, hätte ich gar
nicht alle Rechtsmittel ausgenützt und wahrscheinlich auch noch Fristen versäumt. Demnach hätte es die Möglichkeit einer Amtshaftungsklage nicht gegeben.
Doch das das Gericht gar nichts feststellen konnte, ist die andre Seite.
Anhand des vorhandenen Material könnte ein Volksschulkind klären, das was da
schon seit Jahren alles behauptet wird, überhaupt nicht stimmt!

Grüße

Hrc4Life