• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Stellatumblockade bei CRPS

papolino

Neues Mitglied
Registriert seit
17 Okt. 2016
Beiträge
16
#1
Hallo an alle Mitbetroffenen,
war kürzlich zum Erstgespräch bei der Schmerztherapie, was entsetzlich verlief.
Zuerst erklärte mir der Arzt, dass es eine Menge Leute gibt die ein CRPS vortäuschen um sich vor der Arbeit zu drücken.....
Dann schlug er mir vor einen 7-tägigen Krankenhausaufenthalt zu machen mit täglichen
Stellatumblockaden.
Nachdem ich ihm gesagt habe, dass das für mich im Augenblick aus gesundheitlichen Problemen anderer Art zur Zeit nicht in Frage kommt und ich mit auch nicht in den Hals
stechen lassen möchte, wurde er sehr unfreundlich und meinte dann könnte er nichts für mich tun.
Meine Frage nun: hat hier jemand Erfahrung mit Stellatum-Blockaden?

Danke für eure Hilfe
 

verdi2005

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
9 Dez. 2012
Beiträge
139
Ort
berlin
#2
Hallo papolino, ich hatte 2012-2013 die Stellatumblockaden erleben dürfen. Ob ich jemals CRPS hatte weiß ich nicht, der Schmerzarzt der BG hat dieses mir gegenüber behauptet, allerdings an die BG das Gegenteil mitgeteilt, alles nur Anpassungsstörung und Geltungsdrang.
Aus heutiger Sicht, würde ich sagen, ja es ging wahrscheinlich da los, wurde durch die Stellatumnlockaden, Psychotherapie, Schmerzmedikamentr (Cymbalta und Gabapentin), Ergotherapie(Spiegeltherapie) und OP des Carpalsyndroms gestoppt. Die Stellatumblockaden haben mir auch Angst gemacht, haben aber für ca 1 Woche Schmerzpegel reduziert. Die Blockaden wurden ambulant gemacht und ich durfte nach ca 1 Stunde dann nach Hause gehen. Die Nebenwirkungen habe ich auch erlebt, habe unterwegs Luftnot bekommen, wollte die Praxis anrufen in Panik, die Stimme war aber auch weg. Also stationär ist gar nicht so verkehrt.
Aber was ich noch loswerden wollte, nicht alle Schmerzärzte sind so gemein, es gibt auch verständnisvolle hilfsbereite, fachlich kompetente Ärzte.
Liebe Grüße
Verdi2005
 

verdi2005

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
9 Dez. 2012
Beiträge
139
Ort
berlin
#3
Ist es normal hier, dass man eine Frage stellt und dann keine Aktivität mehr zeigt geschweige eine Antwort gibt?
 

Tine5880

Wegen Mehrfachmitgliedschaft geperrte Mitglieder
Registriert seit
6 Dez. 2010
Beiträge
157
#4
Hallo!

Naja,viele von uns CRPS-Betroffenen haben jeden Tag starke Schmerzen und können nicht jeden Tag online sein. Deswegen kann es schon sein, dass man längere Zeit keine Antwort bekommt. Das ist dann nicht böse gemeint, aber kommt halt mal vor...

Zu deiner Frage:
Ich habe in meinen 7,5 Jahren mit CRPS 100+ Stellatumblockaden bekommen. Was möchtest Du denn gerne darüber wissen?

Ich führe bei Facebook einen Blog über das Leben mit CRPS und dort habe ich auch mal einen Artikel zu Stellatumblockaden geschrieben. Vielleicht findest Du ja dort deine Antworten...
Der link ist https://www.facebook.com/Tine5880/posts/1837655913222825

Ich finde die Blockaden nicht schlimm und profitiere auch immer ganz gut davon. Allerdings bekomme ich immer eine Serie von 10 und ab der 3. fängt es an zu wirken

Liebe Grüße
Tine