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Thoracic outlet Syndrom - TOS - Erfahrung?

Gsxr1983

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#21
Hallo Chris und Sekundant,

eine Op steht bei mir außer Frage! Die oberste Rippe war eine der wenigen die nicht gebrochen war und noch etwas Stabilität und die Richtung vorgibt!

Ein Dorf Neurologe war schon dran und hat eine Nervenschädigung bestätigt, bei mir war eine Ausbruch an der Cavitas, und das Schulterblatt dreimal gebrochen, durch die Krafteinwirkung hat es die Rippe vorne 2-8 und 2-6 hinten gegrochen. Die Schulter steckte wohl 10 cm tief in der Brust! Da kann man davon ausgehen das die Nerven geschädigt wurden.

Das mit dem Androhen war scherzhaft gemeint! Ich weis das ich zum Teil sehr unüberlegt daher schreibe. Diese unüberlegte Art hat aber dafür gesorgt das ich an dem ganzen nicht zerbreche!

Oh Sekundant, von mir die besten Wünsche an dich! Stay strong!

Für eine Angiographie steht der Termin bereits in Esslingen! Wir dieses jahr aber nicht mehr viel passieren.

Der Schlachtplan wurde überarbeitet, das Orthopädische Gutachten paßt zwar einigermaßen, aber der Entlassungsbericht meiner stationären Reha ist ehrlicher und damit wollen wir nun eine Nachbegutachtung auf der Neurologischen Seite anregen und schauen das wir einen Gutachter aussuchen!

Ja meine Frau sagt im nach hinein auch das es ein Fehler war keinen erfahrenen Fachanwalt zu nehmen aber aus Fehlern lernt man! Das macht uns mehr Arbeit, aber ich bleibe dran und mit eurer Hilfe liebes Forum schaffe ich das.

MfG


GSXR
 

Chris1966

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#22
Hallo GSXR

bist du dir sicher das sie dir Rippe eins entfernen wollten? Meines Wissens nach handelt es sich um eine zusätzliche somt absolut überflüssige, sogenannte Halsrippe die bei einer OP entfernt würde.

Aber letztendlich würde ich dir als Laie auch davon abraten. Die Wahrscheinlichkeit das sich in deinem oberem Thoraxbereich noch mehr Narbengewebe bildet als eh schon da ist ist ja groß.

Aber vielleicht versuchst du es doch mal mit Nordic Walking. Nimmst deine Frau mit, dann kommt sie auch mal vor die Tür.

Alles Gute und halt die Ohren steif

Chris1966
 

Sekundant

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#23
bist du dir sicher das sie dir Rippe eins entfernen wollten?
das ist nach meiner kenntnis nicht ungewöhnlich, wenn die umstände (örtlichkeit der kompression) es erfordern. bei mir sollte zusätzlich zur rippe ein brustmuskel (ständig massiv erhöhter tonus, fast immer unter spannung wie nach einem krafttraining) entfernt werden.
ich denke aber, da sollte die diagnose eindeutig sein, auch was die lokalisation und beeinträchtigung betrifft. das ist aber ne ganz persönliche ansicht.


gruss

Sekundant
 

Chris1966

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#24
Hallo Sekundant

soweit reichte mein Kenntnisstand nicht. Ich wusste nur von dieser Halsrippe. Da sich meine Beschwerden ja auch mit Nordic Walking deutlich besserten habe ich keine Grund mich mehr damit zu beschäftigen als notwendig.
Das TOS ist ein Nebenbefund, Mitgrund für die Heftigkeit meiner Beschwerden an anderer Stelle. BZW beim D-Arzt als Nebensächlichkeit durchgewunkene Verletzung.

Christ1966
 

Gsxr1983

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#25
Guten Morgen,

meine "Plexusläsion" ist auch nur ein Nebenbefund.

Ich mache soviel Bewegungstherapie als möglich um die Verhärtungen in meinem Oberen-Rücken so gering als möglich zu halten.

Durch meine Distraktionsverletzung in der BWS ist mir walken und schnelleres leider nicht mehr möglich.

Ich bin jetzt aber gespannt auf das Gefäß-MRT, angiographie. Schade ist es nur das die Orthopädischen Gutachter nur angaben machen über eine Bewegungseinschränkung
und keinen Hinweis auf eine Neurologische Schädigung machen.


MfG


GSXR
 

Sekundant

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#26
Hallo,

soweit reichte mein Kenntnisstand nicht. Ich wusste nur von dieser Halsrippe. Da sich meine Beschwerden ja auch mit Nordic Walking deutlich besserten habe ich keine Grund mich mehr damit zu beschäftigen als notwendig.
ich hab leider auch nur den kenntnisstand, den ich mir (bis auf diagnose und OP-bedarf) selbst erarbeiten musste.
ich fachliteratur wird meist an erster stelle eine "halsrippe" genannt, ja. aber das steht mir zu sehr im fokus. einerseits soll es ein selten auftretender schaden bzw eine krankheit sein, andererseits wird der umstand einer unfallursache schon fast verschwiegen, bei dem das ganze gefüge hier gestört und komprimiert wird mit den daraus resultierenden folgen.

da scheint mir der permanente hinweis auf eine halsrippe ähnlicher verschleierungstaktik zu sein wie bei HWS-schäden. denn urplötzlich taucht da nach einem unfallschaden eine sonst äusserst selten vorkommende halsrippe auf (nicht bei mir, aber sonst relativ häufig in fachliteratur zu lesen ohne einen konkreten nachweis).


gruss

Sekundant
 

Chris1966

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#27
Hallo Sekundant

das TOS braucht keinen heftigen Unfall um unverhofft Probleme zu verursachen.
Alleine die Kompression die entsteht weil sich der Körper bei einem Unfall verkrampft kann schon kann eine Kettenreaktion hervorrufen.
Ich habe definitiv keine Halsrippe und hatte nur eine minimale Prellmarke vom Gurt.
Die Auswirkungen spüre ich heute noch.

Gruß

Chris1966
 

Gsxr1983

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#28
Okay,

Mir hat es vorne Rippe 2-8, hinten 2-6 Gebrochen und die Schulter steckte 10 cm tief im Bruskorb!

Aber von den Orthopädischen Gutachtern geht keiner von einem Nervenschaden aus!

Bei mit ist auch Bewegung das ah und oh morgens ist es am schlimmsten besonders wenn ich nachteilhaft gelegen bin.


MfG


Gsxr
 

Gsxr1983

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#29
Guten Morgen,

gestern habe ich in Esslingen meine Diagnose bekommen oder genauer gesagt wurde mir gesagt was es nicht ist.

Ich habe kein TOS, dies wurde durch die Angiografie aufnahmen bestätigt.

An dieser Stelle stand ich vor über einem Jahr schon einmal :(

Nun muss ich schauen dass mich mal ein Neurologe anschaut, das ich bevor es zu der nächsten Begutachtung geht eine klare Diagnose über etwas wie eine Plexusläsion bekomme.

MfG


GSXR
 

Chris1966

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#30
HAllo GSXR

viel Erfolg. ICh habe ja einen netten Neurologen gefunden. Fahrtzeit 60min (ohne diese blöden Umleitungen wegen Strassensperre). Musste zweimal hin. Hier in der näheren Umgebung war es unmöglich bei einem Neurologen einen zeitnahen Termin zu bekommen. Wartezeit mindestens drei Monate. Außer bei denen wo man eigentlich nicht hin will.
Ergebniss der vom Arzt persönlich durchgeführten Unersuchung (evt. nicht ganz komplett): keine Schädigung des unteren Armplexus. Beim ersten Trmin hatte sich einige "Nervenstörungen" wieder zurückgeblidet.
Aber TOS ist gesichert. Habe ein der BG Akte einen Brief der Angiologin gefunden in dem sie das genau beschreibt. Und der Neurologe versteht ihn nicht. ISt ja auch egal. HAutsache es ist kein Schaden da. Mein neuer Orthopäde ist dafür wesentlich zielsicherer. Zwei Griffe und er wusste was los ist. Erste Spritze vor vier Wochen. ICh habe zwei Wochen lang die Idee verflucht zu einem Orthopäden zugehen. Jetzt nach vier Wchen ist es deutlich besser. Heute bekam ich dann zur Feier des Tages drei Spritzen. In vier Wochen soll ich wiederkommen. Hoffentlcih gibt es dann keine sechs Spritzen.
Traurig das die Orthopäden diese zwei Griffe nicht beherrschen. Wir sollten mal den Hut rumgeben damit die sich mal einen Grundkurs in obere Extremitäten leisten können.
Gruß
Chris1966
 

Gsxr1983

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#31
Guten Morgen Chris,

ich hoffe das es dir nach den spritzen Exzessen gestern heut noch gut geht!

Mit den Terminen hattest du recht, so Mitte bis Ende Januar! Außer bei einem hatte ich Glück, da ist einer abgesprungen. So schaffe ich es am 20 Dez vor dem Landgericht noch die Bestätigung abzugeben das eine Nervenschädigung vorliegt. Dieser hat auf seine Homepage die Angabe Verkehrsmedizinische Begutachtung und er ist in 40 min zu erreichen.

Die Spannung steigt.

Es stand bei allen von mir besuchten Ärzten ausser Frage das eine Nervenschädigung besteht. Da ich aber nur Orthopädisch begutachtet wurde haben diese Orthopäden immer nur schön meine Schulter umschrieben wie Defektheilung oder haben nur Beschrieben wie sie ist; Verdickt, hängend usw. . Keiner hat eine Neurologische Schädigung auch nur mit einem Wort erwähnt! Haben diese Angst das Sie wegen Kompetenz überschreitung kein Geld bekommen? Oder das Sie Ihr Geld mit einem Neurologe teilen müssen?

Mal schauen was der neurologe weis!


MfG


GSXR
 

Chris1966

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#32
Hallo GSXr

Danke der Nachfrage. Ja geht gut, vor vier Wochen war heftiger. Zwei Wochen lang habe ich den Tag bereut an dem ich die Idee hatte mit dem Arm mal zu dem Orthopäden zu gehen. Eingerenkt hat er mich gestern auch noch. In dem Brief meiner Angiologin steht drin das wenn der die Arterie gequetscht wird auch sicher die Nerven gequetscht werden. Ist so. Der Neurologe hatte dafür kein verständnis, aber er meint schon das ich das nochmals kontrollieren lassen soll. Der Orthopäde hat vor der ersten Spritze noch einen Ultraschall gemacht. Und Arterie und Nerven sind wirklich ganz ganz dicht beieinander.

Bei dir ist es halt nun anderes rum. Du hast diese Engstelle nicht, also liegt der Fehler wo anders.
Und die vier Wochen vergehen wie im Fluge.

Gruß
Chris1966
 

Gsxr1983

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#33
Da hast du recht. Sind ja gerade mal 4 Jahre nach dem Unfall, und das ein Orthopäde das nicht als Nervenschädigung erkennt ist ja verständlich, die Schulter häng ja gerade mal 4 cm und Traumatisch bedingte Armplexusparesen: Ursächlich liegen den Armplexusläsionen in 82 % der Fälle Verkehrsunfälle, dominieren mit 70 % Motorradunfälle.

Ich muss selbst ehrlich sagen das ich von einem TOS ausgegangen bin weil der Arm in bestimmten Stellungen langsam Taub wird. Klar fällt einem schon mal spontan eine Suppe aus der Hand wenn man die Schulter nach hintern drückt aber eigentlich wird die Hand langsam Taub.

Dann wird das mit dem Dachfenster putzen halt nichts mehr. :)


MfG


GSXR
 

Chris1966

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#34
Fürs Dachfenster kann ich dir den Wischmopp empfehlen. Also die mit der Platte und Überzug. Wenn es klein ist das Fenster gibt es kleine Fliesenwischer mit langem Stiel. Fenster senkrecht stellen und dann drüber wischen. wenn du das gute Norwexsystem nicht hast, dann mit viel Wasser. Anschliessend nachwischen und nachtrocknenen. So klapptes mit den Dachfenster auch für Nichtinvalide.
Die Spur TOS war halt falsch. Aber bei deinen geschilderdeten Probleme ist es auch ohne TOS nicht verwunderlich das die Suppe zurück in den Teller platscht. Immerhin ist der natürlich Weg der Nervenbahnen ja komplett durcheinandergeraten. Und im Netz fand ich eine Abhandlung nach dem das TOS in drei Gruppen unterschieden wird, vaskulär (ist bei dir ausgeschlossen worden), neurogen und nicht neurogen. Neurogen ist mit Nervenschädigung. Bei dir wäre sicher ein SEP wichtig. Dabei wird die Nervenleitgeschwindigkeit aus dem Arm in den Kopf gemessen. Wichtig dabie ist das nicht nur der aus dem Arm heraus gemssen wird sonder auch die entsprechenenden Punkt über dem Armplexus und an der Wirbelsäule. So kann der Schädigunsherd gefunden werden.
Ich stelle mir die Frage was mich im Moment in der Schulter quält. Das TOS war garantiert vor dem Unfall schon da, machte keine Probleme. Beim Unfall ist es ausgelöst worden, ich denke durch den Gurt (kleine Prellmarke war ja da, aber beim D-Arzt nicht aufgenommen). Mein Physio meinte zu mir, das es allein diese Anspannung in dieses Todesangstsituation zu Probleme führen kann. Und jetzt im Frühjahr habe ich es ja durch Sport wieder ausgelöst. Und mein Physio hat ja auch dran gearbeitet. Allerdings wurde es dadurch nur viel schlimmer. Er hat Musklen unter der Achsel (da tats mir zum Schluss auch weh) und an der Brustkorbseite bearbeite. Undich denke das diese Muskelgruppe jetzt verantwortlich ich. Durch die "Entzündung" quetscht sie alles ab und hat die Symptomatik ausgelöst. Werde im Dezember den Orthopäde mal dazu befragen.

Gruß
Chris1966
 

Gsxr1983

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#35
Guten Morgen Chris,

danke für die Tips, diese darf ich meiner Frau nicht zeigen! :)

ich habe aktuell meinen Physio gewechselt und dieser geht gezielt meine Schulter an und vermerkt nach Mobilisierung des Brachialis und BWK tritt eine Verbesserung ein. Hätte nie gedacht das ich durch bissel rütteln und leichtem Klopfen, an schulter und BWK, den Arm höher bekomme aber es funktioniert.

Ganz wichtig ist immer dran bleiben.