• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Unterschiede Leistungszahlung?

Udolino

Neues Mitglied
Registriert seit
21 Juni 2016
Beiträge
1
#1
Hallo allerseits und ein gesundes neues Jahr.

Ich habe ein paar Fragen und hoffe das mir diese hier beantwortet werden können.
Erstmal zur Geschichte:
Ich habe ein Gutachten in dem mir bestätigt wurde das ich 12/20 + 5% außerhalb der Gliedertaxe des Armwertes als Invalidität bemessen wurde.
Ich habe 2 Unfallversicherungen. Beide hatten denselben Gutachter beauftragt. Dieser hat noch ein Nebengutachten auf neurologischen Fachgebiet machen lassen. Die erste (Continentale) zahlte anstandslos die vereinbarte Summe als Kapitalleistung aus.
Die zweite (VGH) bezahlte mir als Leistung 7/20 +5%. Sie gab folgende Begründung an:
Ihrem Vertag liegen die AUB 2011 zugrunde. Bei diesen Bedingungen erfolgt die Bemessung nach medizinischen Gesichtspunkten.
Ist das so?????
In den AUB von 2011 steht dies zwar drin aber unter dem Punkt 2.1.2.2.2 Für andere Körperteile bemisst sich der Invaliditätsgrad danach, inwieweit die normale körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit insgesamt beeinträchtigt ist. Dabei sind ausschließlich medizinische Gesichtspunkte zu berücksichtigen.
Das gilt doch für die Bereiche die in der Gliedertaxe nicht erfasst sind oder irre ich mich?

Desweiteren hat der Gutachter eine alternative Bemessung hinzugefügt. In dieser beschreibt er: (Auszug)

Unter medizinischen Gesichtspunkten (anatomisch-funktionell)ergibt sich eine andere Bemessung, da sich die Unfallfolgen auf orthopädisch-unfallchirurgischen Fachgebiet und nervenärztlichen Fachgebiet überlagern. In der privaten Unfallversicherung erfolgt die Bemesseung nach dem bedeutsamsten Kriterium, im Einzelfall dem Defizit auf nervenärztlichen Fachgebiet.
Würde man die Invalidität nach der Gliedertaxe den rechten Arm betreffendunter medizinischen Gesichtspunkten bemessen, so ergäbe sich hieraus bei Gesamtbetrachtung und Einschluss aller Unfallfolgen eine Bemessung mit 7/20 Armwert.

Ich verstehe das nicht??

Hinzu kommt noch dieser Auszug den ich als pdf im Anhang hinterlegt habe.



Ich hoffe sehr das ihr mir helfen könnt.


Beste Grüße Udo
 

Anhänge