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Verdienstausfall / Nettolohnmethode / Einkommensteuer / Steuerberater

Fahrradunfallopfer

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
4 Feb. 2014
Beiträge
123
Ort
Badner Land
#37
Hallo Scheitholz,
es gibt hier leider sehr viele Fallen beim Thema Abfindung.
Die Versicherung oder auch der Richter sollte man unbedingt auf eine Aufteilung drängen, denn sonst muß man den Gesamtbetrag versteuern!
Ich kenne leider einen Fall, das Opfer bekam 400000 € vom Richter zugesprochen, leider ohne Aufteilung in Teilbeträge.
Das Opfer hat die 400000€ nicht versteuert und bekam Jahre später eine Steuerprüfung.
Ergebnis: Steuernachzahlung von, ich glaube es waren, 250000€. Zuzüglich 0,5% pro Monat also 6% Verzugszins im Jahr.
Dazu eine Verurteilung als Straftäter wegen Steuerhinterziehung.

Leider sind viele Anwälte nicht engagiert genug, diese Aufteilung bei den Versicherungen einzufordern.
 
Registriert seit
4 Apr. 2017
Beiträge
88
Ort
Spessart
#38
Hallo Fahradunfallopfer,

das ist traurig aber leider auch ein Stück weit blauäugig. Das mindeste was das Unfallopfer hätte machen können, wäre selbstständig eine Aufteilung vornehmen. Es hätte die Vorderungen aus der Klageschrift mit dem zugesprochenen Geld ins Verhältnis setzen brauchen. Somit wäre das ganze vermutlich bei weitem nicht so dramatisch ausgegangen.
Ich denke, es wäre wirklich hilfreich, wenn wir unser ganzes Wissen mal zusammenfassen und eine Art Leitfaden erstellen. Es gibt nach einem Unfall so viele organisatorische Dinge, die man beachten sollte, das kann man gar nicht alles wissen. Ich habe gesehen, dass es soetwas ähnliches schon gibt. Ich habe aber keine Ahnung, wie weitreichend die Informationen sind.

Gruss
Scheitholz
 

Dani 1404

Aktiver Sponsor
Registriert seit
19 Okt. 2007
Beiträge
393
Ort
Dresden
#39
Hallo Fahrradunfallopfer,

Jetzt bin ich aber baff !!
Eine 400.000 Euro Klage wurde ausgeurteilt und in der Klageschrift wurden keine Anspruchssummen
aus Verdienstausfall, Schmerzensgeld oder ähnlichem aufgelistet oder benannt ?
Das glaube ich nicht !

VG-D
 

bobb

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
8 Juni 2015
Beiträge
102
#41
Hallo an alle,
kann mir jemand sagen, ob eine Unfallopfer, das bis zum Unfall selbständig war und durch den Unfall 100% EU wurde, also Erwerbsunfähigkeitsrente unbegrenzt bekommt, einen "Verdienstausfall" sprich den entgangenen Gewinn aus dem zwar noch bestehenden aber seit dem Unfalltag ruhendem Gewerbe gegenüber der Beklagten (gegnerische Haftpflichtversicherung) geltend machen kann? Kann die Beklagte Haftpflichtversicherung so argumentieren, daß ja anstatt des entgangenen Gewinnes die Sozialträger (hier der Rentenbund) die EU-Rente bezahlt und das UO ja gar keine "Verdienstschaden" erlitten hat? Hier geht es um einen Zivilprozess.
Gruß Bobb