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Was kommt nach der Knieprothese - Versteifung oder Amputation?

Registriert seit
26 Jan. 2013
Beiträge
78
Ort
Cologne
#21
Keine Angst

Hallo Aramis,

Ich habe meine Tep Knie links seit 2,5 jahren und mache eine Umschulung zum Orthopädieschutechniker !
Meine Gedanken waren am anfang die selben wie deine !
Was ab ist tut nicht mehr weh und so eine Prothese kann ja alles,aber:
Alles wurde genannt: Sommer Winter,der Stumpf schwillt an und ab....da reicht schon morgens und abends !Phantomschmerz puhhhh ,Ich kenne Diabetiker mit Vorfußamputation....naja ohne worte
Eine Knieprothese ist wechselbar 2-3 mal ,aber dann ist noch nicht ende denn:
Es gibt auch spezielle "Tumorprothesen" d.h : passt nicht gibt es nicht solange dein Knochen in Ordnung ist kann man immer weiter gehen!
Diese werden extra angefertigt ,man ist in der lage eine Endoprothese "einzubauen" die weit über das maß geht welches vorstellbar ist !
Heute kann man schon ein halbes Schienenbein ersetzen, und auch der Oberschenkel ist voll ersetzbar ,unglaublich aber wahr: Es gibt Tumorpatienten die haben 1/3 Künstlich ersetztes Becken ,inkl Hüftprothese !
Es ist unglaublich was heutzutage machbar ist !
Zudem ist sehr wichtig einen guten Orthopädieschuhmacher zu haben,dieser kann Winkelprobleme des gesamten unteren Bewegungsapparates beeinflussen nur mit einem guten Schuh
Sport ist auch sehr wichtig ,zudem kommt die ernährung

Kopf hoch ,wenn fragen sind frag

Gruss Cyberknee
 

Aramis

Erfahrenes Mitglied
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27 Okt. 2012
Beiträge
1,083
Ort
Unterfranken
#22
Hallo Cyberknee,

danke für deine Antwort! Sie wird Lalalu sicher Mut machen ( falls sie nochmal reinschaut).
Ich konnte nur berichten, was im Alltag für Probs mit Oberschenkelprothese auftauchen;)

Viel Glück für deine Umschulung!

VG
Aramis
 

Nika1989

Neues Mitglied
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#23
Hallo zusammen
Also ich bin 27 Jahre... Mittlerweile wünsche ich mir eine Amputation.
Ich erzähle mal von mir...
Vor 13 Jahren hatte ich einen Unfall, ich bin "nur" blöd aufs knie gefallen...
Seitdem wurde ich 9 mal am Knie operiert. An meinem Knie wurde schon so viel kaputt gemacht. Am Freitag (6.5) werde ich erneut operiert denn bei der op letzten Jahr wurde unsteril gearbeitet nun hab ich Keime im Bein.
Meine Prothese die schon einmal gewechselt wurde wird wieder entnommen.
Die Schmerzen die ich habe sind so krass das ich bei jeder Bewegung zusammen Krampfe... Ich habe in den Jahren ein hohen schmerzpegel doch nun sind die noch schlimmer... Selbst beim drehen zieht es schon im ganzen Bein.
Eine Amputation könnte mich wieder ins Leben bring. Denn 10min laufen geht nicht. Eine Versteifung heißt zwar man hat sein Bein, aber es kommt zu den Schmerzen die man hat noch die anderen schmerzen. Bei einer Amputation muss man sich mit der Beinprothese viel bewegen um die Nerven die, falsche Signal senden zu manipulieren.

Ich möchte leben, ich bin jung und habe noch Träume, ich möchte wieder Sport machen. Ich bin mittlerweile nach den ganzen op's zu den Entschluss gekommen bevor die Ärzte da weiter rum experimentieren und ich mich weitere 10 oder 20 Jahre quäle dann soll es lieber weg. Denn der Körper macht das auch nicht mehr alles mit... Die Narkosen die Medikamente den Stress... Ich ekel und hasse mein Bein und will wieder hüpfen laufen und mit meinem Patenkind aufn boden sitzen was momentan nicht geht...
Bei einer Versteifung sehe ich mega schmerzen und mehr psychischen Druck...
Ich sehe auch nicht das Problemen morgens das Bein anzuziehen und abends auszuziehen. Oder wenn ich im Bett liege und ich auf Toilette muss das Bein anzuziehen... Egal ob Beinprothese oder echtes Bein das Bein und du müsst eins werden. Man kann kleinlich sein und sowas wie den Toilettengang als nervig sehen oder man sieht die Prothese als ersten Schritt ins neue Leben.
 

Janny

Neues Mitglied
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6 Okt. 2015
Beiträge
7
#24
Hallo Nika,

das klingt ja schlimm. Nichtsdestotrotz die Frage - Hast du dich immer in ein und derselben Klinik operieren lassen? Mir kommt das von Seiten der Ärzte sehr dillettantisch vor, wie du es erzählst.

Mein Vater hat eine Knieprothese und kommt damit mittlerweile richtig gut klar. Sie haben die OP zwar auch 2mal nicht hinbekommen, aber dann ist er in eine Spezialklinik und da waren dann auch gute Ärzte am Werk. Nichts für ungut, aber man sich 9mal operieren lässt, holt man doch eher nochmal eine
zweite oder dritte Meinung ein.

Nimm mir das nicht übel, ist wirklich nur meine Meinung.
Wünsche dir alles Gute und hoffe, dass sich eine Amputation vermeiden lässt!
 

Nika1989

Neues Mitglied
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#25
Hallo

Die erste op war in einer Klinik.
die nächsten 5 in einer anderen..
ich habe mich oft beraten lassen eine 3 oder 4 Meinung eingeholt
aber alle sagen ich sei zu jung... und bevor sie mir weiter quälen will ich nicht mehr.
Meine 7 op folgt in einer spezialklinik... leider haben Sie grobe Fehler macht wie die prothese falsch eingesetzt die stand zu sehr ab und war zu klein...
Ich quäle mich seit meinem 13 lebensjahr fast der Unfall ist 1 Monat vor meinem Geburtstag passiert...
Konnte schon meine Kindheit nicht genießen jetzt kann ich nicht mal mehr erwachsen sein. Und tanzen gehen oder einfach mit dem Autofahren weil es einfach nicht geht. Morgens mit schmerzen aufstehen und sich einlaufen zu müssen oder nicht mal die Wohnung mit einem rutsch sauber zu machen.
und ich habe meinen Entschluss gefällt und ich hoffe das meine Familie da ist. Ich möchte nicht mehr das Bein das stand mir nur im weg egal was ich getan habe... ich kann nicht mal zur arbeit mit Bus und bahn. Ich habe jetzt ganz viele Leute kennengelernt die eine beinprothese haben. Die können nach einem langen Kampf wieder sport machen und die haben ihren Lebenswillen wieder. Ich sehe wie glücklich sie sind.. ich will auch denn das macht sogar meine Beziehung kaputt... meine Lebensqualität ist doch wichtiger als ein Bein oder?
 

Vetty

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90
#26
Hallo Du ,

ich kann Dich sehr gut verstehen und Deine Gedankengänge nachvollziehen. Aber, sei so nett und such Dir nochmal kompetenten Rat in Richtung Amputation, sprich mit Patienten, einem Physiofachmann und mit wirklichen Spezialisten. Sei informiert, bevor Du Dich entscheidest! Es laufen zu viele Ärzte ohne Berufsehre herum und daher sei ein aufgeklärter Patient! Das ist zwar den Weisskitteln unangenehm, aber ehrlich, es geht um Dich und Deine Lebensqualität, dafür solltest Du die Besten suchen.
Ich bin Tierärztin und habe auch vor meiner (verpfuschten) Knie-Tep geglaubt, jeder würde so sauber und korrekt arbeiten wie ich........leider nein. Seitdem bin ich ins Thema eingelesen, diskutiere auf Augenhöhe und lasse mir nicht einfach irgendeinen neuen sinnlosen Mist verkaufen......
Meine erste Wahl in dieser Sache wäre HH-Boberg, meine 1+-Wahl (wenn ich das Geld hätte) wäre das Bruderholz-Spital in Basel......

Ich wünsche Dir viel Glück!
 

Nika1989

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#27
Ich habe habe Leute mit knieprothessen und natürlich auch beinprothesen kennengelernt...
Da habe ich sovieles gehört...
aber mein leben hat nicht mal richtig angefangen und ist durch mein Bein leider so beeinträchtigt..
ich war sogar beim "behinderten sport" um mit den Leuten zu reden diese Menschen wollten alle leben und das können die mit einer beinprothese vollkommen... man muss ein starkes selbstbewusstsein haben aber ich würde diese Kraft die ich habe dafür nutzen. Es geht um Lebensqualität aber diese hat man nicht bei diesen schmerzen die ops und jedes mal hofft man und es läuft wieder etwas schief... das doch auch kein leben. Soll ich mich weiter quälen oder die Mensch die das ganze leid haben..
 

Vetty

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#28
HI Nika,
da bin ich ganz bei Dir! Dein Entschluss ist richtig. Stell Dir vor, ich habe in Boberg auch die Amputierten angesprochen und gefragt, wie sie zurechtkommen und um Erfahrungsaustausch gebeten. Alle waren sehr nett und haben mir Auskunft gegeben. Ich werde keinesfalls noch drei sinnlose OPs machen lassen....dann lieber eine endgültige und nach vorne blicken
 

Kasandra

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Irgendwo im Nirgendwo
#29
Hallo Nikita,


warst Du mal in einer Klinik welche sich mit Infektionen auskennt?
Primär sind es Uni-Kliniken welche eine eigene Abteilung für Infektiologie haben.

Dort würde ich mich erstmal gegen die Keime richtig behandeln lassen und versuchen danach weiter zu sehen was detailiert aus Deinem Knie wird.

Viel Erfolg,

Kasandra
 
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#30
Ich kann dir nur empfehlen dir eine Klinik zu suchen in der es Spezialisten gibt.

Ich war vorher in drei anderen Krankenhäusern die alle den Keim nicht in den Griff bekommen haben. 10 OP´s später bin ich zur BGU Duisburg gekommen. Der Oberarzt Herr Dr. Glombitza ist Spezialist und meiner Meinung nach
einer von den Ärzten die sich für Ihre Patienten interessieren.

Er brauchte zwar auch drei OP´s aber jetzt habe ich schon fast 5 Monate "Ruhe".

Ich kann dich verstehen was die Schmerzen angeht, doch ich habe in meinen 30 Wochen Krankenhausaufenthalt innerhalb der letzten zwei Jahre einige Amputierte kennengelernt und nur von EINEM gehört "das er froh ist das das Ding endlich ab ist". Alle anderen (geschätze 8 Personen) würden solange kämpfen wie es irgendwie möglich ist.

Ich wünsche dir viel Kraft....
 

Chepi

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#31
Hallo in die Runde,
ich habe nach genau dem Thema gegoogelt und bin so auf dieses Forum gestossen.
Es ist "mein" Thema.... wahrscheinlich in den nächsten Monaten.

Ich möchte es Euch ganz kurz erzählen.
1978 Motorradunfall als Sozius. Beide Beine gebrochen - offener Oberschenkelbruch. Durch die OP's und Platten und Schrauben wurde wohl die Achse des Beines etwas verdreht und die Folge ist Kniearthrose.
Es folgten einige OP's, einmal wurde mir ein Knochenstück aus der Hüfte unter die Kniescheibe gelegt, 3 - 5 Mal, ich weiß es gar nicht mehr genau, wurde eine Kniespiegelung gemacht.
Schlußendlich im Jahr 2003 mit 40 Jahren stellte ich mich in der Endo-Klinik in Hamburg vor.
Es wurde mir in den schillerndsten Farben erklärt, dass mich eine Knie-TEP meinen Weg ins Leben zurück, ins sportliche Leben führt.
Leider war das nicht so. Es begann schon in der Reha, das mein Knie immer dicker war, als das der 80jährigen Patienten, mein Knie war schmerzhafter, mein Knie war unbeweglicher. Aber es war anders, also der Schmerz war nicht mehr so schlimm, aber ich musste mich von sehr vielem verabschieden. Kein joggen mehr, kein reiten, kein tanzen ---- nichts mehr never ever.
Die Ärzte in der Endo-Klinik (die ich ja für Termine anfliegen musste, weil ich aus dem Raum Stuttgart komme) zuckten mit der Schulter und hatten wenig Interesse, mein Knie als "gescheiterte OP" in ihre Lobeslisten zu nehmen. Ich muss anmerken, es war schon die 2. Größe einer Prothese, weil eine kleinere mit kürzerem Schaft nicht gehalten hätte, aufgrund der Oberschenkelsituation (durch den offenen Bruch damals).
Zwei Jahre später wurde mir in einer weiteren OP die Knieschiebe ersetzt, was dann zum Erfolg führen sollte.
Ich arrangierte mich mit der Prothese, denn ich bin ein sehr positiver Mensch.
Im Winter 2012 wollte ich vom Schreibtisch aufstehen und mein Knie "klappte" nach hinten weg. Äusserst verunsichert bin ich in die Klinik gefahren und man konnte es nicht glauben, der gesamte Knochen um den Schaft war weg, es sah äusserst übel aus. Also OP - Revision der Prothese. Im Januar 2013 bekam ich meine neue Prothese. Die OP war heftig, die alte Prothese war völlig defekt, die Plastikteile sind im Gewebe verteilt gewesen, der Knochen war weg. Der Arzt war sehr betroffen. Er hat den Knochen mit Zement nachgeformt und eine neue, sehr sehr große Prothese eingesetzt. Sie passt nun auf kein Röntgenbild mehr. Der Versuch war es wert.

Es ging mir blendend, also aus meiner Sicht. Ich war happy, so wenig Schmerzen hatte ich noch nie, mal etwas Wetterfühligkeit, aber wer jammert da denn.

Vor zwei Wochen begann es wieder, sehr weh zu tun. Ich dachte, ok, bei dem Wetter kein Wunder. Aber als es nun immer schlimmer wurde, ging ich gestern zum Notfallarzt, der mich schon über Jahre begleitet. Er machte eine Röntgenaufnahme und es sieht so aus, als wenn der Knochen sich nicht mit dem Zement verbunden hätte. Er schickt mich in die Klinik, weil mein Schmerz irgendwie nicht zum Röntgenbild passt.

Es ist nun noch keine Diagnose, aber erstmals überlege ich mir wirklich ernsthaft, was mach ich, wenn das Ding kaputt ist? Ich bin jetzt 53 Jahre alt und stehe im Berufsleben, habe Pläne und Ziele für meinen Ruhestand. Ich bin sehr aktiv, trotz Behinderung. Ich trainiere Hunde in der Hundeschule meines Lebensgefährten. Ich wollte mir gerade ein Quad kaufen. Ich meine, ich kämpfe seit ich 15 Jahre alt bin, habe schon oft auf die Zähne beissen müssen, habe Folgeschäden wie z.B. Arthrose im Fuss durch Fehlbelastung.

Was kommt nach dieser Prothese? :confused:

Ich habe mich schon lange nicht mehr darauf verlassen, dass es in der Medizin Fortschritte gibt, denn in den 10 Jahren, in denen ich die erste Prothese "verschlissen" habe, gab es definitiv keine, denn ich bekam ja genau das selbe Modell "superlangsam" und megagroß wieder rein.

Ehrlich gesagt, vor Versteifung habe ich Panik, aber ich habe mich auch noch nicht damit auseinander gesetzt.
Gibt es Alternativen?
Kennt sich da jemand aus?

Das ist meine Geschichte. Vielleicht hat ja jemand ne Idee für mich :eek:

Viele Grüße und Danke für's lesen....
 

Vetty

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#32
Hallo Chepi,

ich habe letztes Jahr eine TEP ins Knie bekommen und seitdem nur Probleme. Durch Recherche bin ich auf ein sehr gutes Buch gestoßen und kann es jedem potentiellen Knie-TEP-Patienten wärmstens ans Herz legen. Ich habe es gekauft, nachdem ich auf Google-Books etwas darin gelesen habe. Seit der Lektüre wundert mich nix mehr.....Das Buch heißt: The unhappy total knee replacement von PD Dr. Hirschmann. Ich habe einen Termin bei Dr. Hirschmann im Bruderholzspital in Basel gemacht, damit eine fundierte Diagnostik nebst Dokumentation des Status praesens angefertigt wird.

Sei ein informierter Patient und lass Dich nicht mit irgendwelchen seltsamen Aussagen abspeisen. Wie kann es sein, dass eine Prothese nach 10 Jahren so hinüber ist? Da muss es doch einen Grund geben.....Und es hat auch Gründe, wenn ein Knochenzement sich nicht mit dem Knochen verbindet.....sofern es das überhaupt ist. Vielleicht kommt der Spalt auf dem Röntgenbild zwischen Knochen und Prothese durch eine periprothetische Membran, die auch durch Bakterien kommen kann.....
Im Laufe meines Leidensweges habe ich mich zu einem aufgeklärten Patienten entwickelt, der kritisch hinterfragt und den besten Weg sucht.

Ist mein Leben und mein Knie.....
 

Karline

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#33
@Nika1989

Hallo Nika,

Ich bin os-amputiert und führe mit moderner Prothese ein normales Leben.

Es ist garnicht so selten, dass nach vielen Knie-Ops amputiert wird.
Geh das Thema an, lass Dich beraten und stelle alle Fragen.
Mach Dich selbst schlau über Prothesen, damit du weißt, was du willst und forderst.

Wie hier manche über Amputation als Schreckgespenst reden, empfinde ich fast als Beleidigung.

Du hättest mit einem langen Stumpf gute Bedingungen für eine gute Versorgung.
Und, nach der Op merkst Du täglich, dass es in Deinem Leben wieder vorwärts geht.
Ich wünsche Dir viel Erfolg
Karline
 
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Aramis

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#34
Hallo Karline,

willkommen im Forum!
Schön, dass es dir mit OSA gut geht!

Keiner der Os- amputierten, die ich kenne, hat ein besseres Leben - es ist ein Schreckgespenst!
Selbst wenn der Stumpf mal keine Probs und Schmerzen macht, ist irgendwas mit der Prothese:mad:

LG
Aramis
 

Karline

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#35
Hallo Aramis,
danke für Deine Nachricht.

Ich weiß, dass das ein schwieriges Thema ist.
Letztlich geht es um Lebensqualität.
Man kann dazu nur den vorher-nachher-Zustand vergleichen.
Ein steifes Bein, vielleicht Rolli und kein Auto/Flieger könnte ich mir als noch junger Mensch nicht vorstellen.

Ich habe das speziell für Nita geschrieben, weil da klare Verhältnisse sind.
Dass es gut geht, siehst Du bei MyHandicap zur Genüge.
Es geht aber nichts von allein.
Das fängt beim Techniker an, der es können muss! und geht mit stressigem Training weiter mit einem, der es versteht.
Die ich persönlich kenne, haben es geschafft, ob os oder us.

Wenn Du mich sehen würdest, würdest es kaum erkennen, vielleicht an Treppen, geht jetzt aber auch gut.

Der Kampf um die Lebensqualität ist Bedingung, um auch einen passenden Job und Partner zu finden.
Sonst ist man nicht nur behindert, sondern auch arm.

Knieprothesen halten ja keine 10 Jahre und können nur einaml gewechselt werden und dann? Es ist einfach keine Lösung!
Lieber gleich richtig, als im Alter mit Prothese laufen lernen.
Das ist jedenfalls meine Meinung.

einen schönen Sonntag
Karline
 

Christiane17

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844
#36
Ich habe das speziell für Nita geschrieben, weil da klare Verhältnisse sind.
Dass es gut geht, siehst Du bei MyHandicap zur Genüge.
Hallo Karline,

Deine Sorge um Nika ist nett. Aber hast Du auch gelesen, dass er offensichtlich bereits eine Prothese hatte? Und er sich seit 13 Jahren mit seiner Gesundheit herumschlagen muss?

Und es offensichtlich eher keine klaren Verhältnisse gibt.

Und ganz sicher gibt es jede Menge Erfolgsmeldungen, die sich nicht in diesem Forum anmelden. Von denen mal abgesehen, die sich ihrem Schicksal ergeben......

Schön, dass es Dir so gut geht!


LG Jani
 

Karline

Neues Mitglied
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18 Juni 2016
Beiträge
3
#37
Hallo Jani,

sicher, aber doch ein inplaniertes Gelenk, keine Amputation.

Außerdem sind Keime drin, was viel schwerwiegendere Folgen haben kann.
Ich hab das schon richtig geschrieben.

viele Grüße
Karline