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Wie Abfindung ablehnen?

Aramis

Erfahrenes Mitglied
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#1
Hallo,

unsere gegnerische HPV wollte uns schon beim Regulierungsgespräch Ende 2014 abfinden ( 100% unschuldiger Personengroßschaden).
Wollen wir nicht!
Nach Klageeinreichung -vor knapp einem Jahr - wird das Ziel der Gegnerischen immer klarer : billigste Abfindung, unwürdige Anschuldigungen, Versuche das Gericht gegen uns zu beeinflußen.
Zwischendurch kam es mir echt so vor, dass das Gericht uns auch den Vergleich aufdücken wollte!
Dank der Reaktion unseres Anwaltes waren die Schreiben des Gerichts dann wieder einsichtiger...
Nur wie können wir verhindern, dass das Gericht uns einen Vergleich aufzwingt?

LG
Aramis
 

seenixe

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#2
Hallo Aramis,

ganz einfach: Vergleich ablehnen. Ein Vergleich ist immer auch von Deiner Zustimmung abhängig.
Weshalb will das Gericht einen Vergleich? - Es spart das Urteil. Ein Urteil ist immer angreifbar und macht arbeit. Also wird versucht dies zu umgehen....


Gruß von der Seenixe
 

pswolf

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#3
Hallo Aramis,

auch bei mir wollte der Richter mir die(von der gegnerischen Haftpflichtversicherung angebotene, komplett lächerliche) Abfindung, für schwerste körperliche Schäden, aufs Auge zu drücken.

Zum Glück hatte mein Anwalt sehr gut reagiert und diese Farce rundum abgelehnt(natürlich in Rücksprache mit mir).

Bei mir wird es, so sehe ich das, noch ein längerer Kampf gegen die Versicherung werden. In meinem jetzigen Prozess wird von der Versicherung Gutachten um Gutachten gefordert. Langsam habe ich da aber keinerlei Geduld mehr. Die wollen mich komplett mürbe machen.:mad:

VG pswolf
 

ptpspmb

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#4
Hallo zusammen,

es gibt noch einen weiteren Aspekt!
Eine Richterin/Richter bekommt ja auch immer wieder eine Beurteilung, intern!
Spricht er eine Urteil, eine Partei geht in die Revision, dann ist das schlecht für Ihn!
Macht er eine Vergeblich, passiert Ihm das nicht und er hat weniger Arbeit!
Er kann mehr Fälle bearbeiten!
Bessere Beurteilung!
Hinzu kommt, dass die Anwälte eine erhöhte SR stellen können!
 

Aramis

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#5
Dank Euch!

@ hoffentlich ist es so einfach;)

@ pswolf, ja, es nervt! Uns - dir wie uns anderen hier- wird nur Geduld helfen:eek: ey, wenn die geringsten Zahlungen schon bezweifelt werden...

@ ptpspmb, um so schlimmer, dass wir an / bei einem Gericht klagen, dessen Urteile öfter vom OLG "kassiert" werden!

Wir haben halt Kopfkino, solange nur aussenstehende Richter und Anwälte Gedanken austauschen:eek:

LG
Aramis
 

Lindgren

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#6
Hallo Aramis,

kein Kläger muss einen Vergleich annehmen. Das Gericht möchte sich einfach Arbeit sparen. Aufpassen müsst ihr bzw. muss euer Anwalt ¨nur¨, dass das Gericht das Verfahren nicht verschleppt, um den Vergleich zu erzwingen. Ich wünsche dir bzw.euch deshalb sehr, dass das Gericht noch Lust zur Arbeit bekommt.

Eigentlich kann man auch nicht verstehen, dass das Gericht auf einen Vergleich drängt - immerhin bringt sich auch ein Gericht (wie ein Anwalt) ggf.in Gefahr, für Nachteile haften zu müssen, die einen Kläger durch den Vergleich treffen.

Ich wünsche euch viel (Widerstands-)Kraft. Bitte nicht zermürben lassen und Kopf oben behalten. Alles Gute.

LG
Lindgren
 

Siegfried21

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#7
Hallo,

ein gewisser "Vergleich-Abfindung-Kapitalisierung" ist nicht
grundlegend Kontraproduktiv!

Man muss auch mal an die "gewisse Vorteile" denken, man hat die
Schweinepriester vom Hals, was ist das für ein Gefühl:D

Gerade bei einem jahrelangen-nervenaufreibenden Hack-Mack!

Natürlich spreche ich hier nicht von hingeworfenen €€€ Hunde knochen!

Darum..... ab einem gewissen Alter ;)

Nehmt die Kohle, lebt und geht verantwortungsvoll damit um!

Herzinfarkt-Schlaganfall-Krebs-Magengeschwür-posttraumatische Verbitterungsstörung usw. lassen Grüßen:eek:

Grüße
Siegfried21
 

Aramis

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#8
Hallo Siegfried,

natürlich hast du Recht.

Leider kam bisher nur billigste Hundeknochen und dummes Gerede, so wie man es mittlerweile kennt!

Nach Klageeinreichung alle Frechheiten nochmal... nee, wir wollen ein Urteil.
Mir ist klar, wenn das Gericht den bisherigen Gutachten glaubt, dass die Gegnerische in Berufung geht.
Sollte das Gericht unsere Ansprüche verneinen oder ins Horn der Gegnerischen Blasen werden wir in Berufung gehen!
Das dauert weitere xxx Jahre - schon klar!

Sag, wie geht man mit einer Abfindung verantwortungsvoll um? In Zeiten von Null-Zins?
Wie erklärt man dem Finanzamt, das die Kohle bis zum Grab reichen muß?

Nein, wir können uns eine Abfindung nicht leisten.

:rolleyes: ausserdem ist dieser Krampf mit der Versicherung eine Art Therapie :
wir sind gelassener bei den alltäglichen Sorgen - der Feind ist sichbar ( die Gegnerische) und nachher gibt es mehr "Weisheit", bei denen, oder bei uns:eek:

LG
Aramis
 

Tetsche

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S-H
#9
Hallo,
auch ich hab am Ende einen Vergleich gemacht. Es ist nur ein Hundeknochen geworden.
Doch ich konnte mit meinen körperlichen Problemen SHT-ähnlich, PTBS u.m. diese Jahre nicht mehr weiterhin durchstehen. Auch mein Anwalt rechnete mir vor, das nach dem evtl Gewinn, die Versicherung in Berufung gehen würde, es zum Landgericht, dann zum Bundesgericht gehen würde. Es wären viele quälende Jahre geworden. Ich hab es aufgegeben.
Einerseits tut es mir weh, wenn ich höre, andere mit weniger Problemen bekommen 10.000 bis über 100.000 Euro Schmerzensgeld, andererseits hat es mein Kopf bedeutend besser.
Trotzdem habe ich noch ein Verfahren gegen die BG laufen. Da weiß ich noch nicht, wie es weitergeht.
Es ist immer einen individuelle Sache. Wenn Dein Kopf es durchhält, Du Deine Sache auch bestimmend vortragen kannst, Dich nicht einschüchtern läßt und einen guten Anwalt hast, dann würde ich es auf jeden Fall durchziehen. Denn wie es auch schon gesagt wurde, ist es auch eine Geldfrage, denn du musst mit der Krankheit und und ohne Verdienst ein Leben lang auskommen.

LG, Tetsche
 

Aramis

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#10
Danke Tetsche!
Du hast es genau getroffen!

Nach der Abfindung hat man nur Ruhe vor dem Gegner, aber das "hätte, wäre, wenn" wird immerwieder hoch kommen:(

Viel Glück und Kraft für das BG- Verfahren!

LG
Aramis
 

MEGGY..

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#11
Liebe Aramis,

Entscheidungen im Leben trifft man immer mit den derzeitigen

Informationen - Möglichkeiten - Gegebenheiten - Meinungen - Vorstellungen

..........diese einmal dann getroffene Entscheidung ist die Wirklichkeit...........

Es gibt dann nicht mehr:

.........................hätte ich damals anders gehandelt.........................
Die Entscheidung wurde getroffen und sie war nicht leichtfertig getroffen, sondern
"wohlüberlegt".

So wie ihr es jetzt wollt geht die nervenaufreibende Zeit weiter und ihr Beide
verpasst wertvolle, wundervolle Lebenszeit.

Zu Geld hat jeder Mensch seine eigene Vorstellung, glücklich macht Geld nicht.

Mit Richtern/Prozessen habe ich schon mehrfach sehr schlechte Erfahrungen gemacht!
Habe mich immer zu 100 % im Recht gefühlt und doch keines bekommen.
(hatte nichts mit Versicherungen zu tun)

Bitte lese den Beitrag von Siegfried21 nochmals und vielleicht auch meinen.


Wünsche Euch alles Liebe und Gute

Meggy
 

Aramis

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#12
Hallo liebe, tapfere , immer hilfsbereite Meggy,

was wenn mich Schlag-, Herz-, Krebs trifft? Seine Familie und Freunde sind mit sich selbst überlastet- seit er ausfiel!
Dann kann mein Lebensgefährte ins betreute Wohnen:confused:
Viecher ins Tierheim, die billige Abfindung und sein Elternhaus werden dann sehr schnell aufgebraucht sein!
Es hängt z.Z immernoch Alles an mir. Die DRV-Rente reicht grad zum überleben:mad:

LG
Aramis
 

Aramis

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#13
Hallo,

uns wurde vom Gericht gesagt: "entsteht nicht auch ein Rentenschaden? Dann würde man persönlich auch eine Abfindung ablehnen!"

Nun warten wir auf die Berechnung der DRV, weil sich Anwälte und Richter so gar nicht mit Personengroßschäden auskennen:confused:

Ansonsten läuft die Wartezeit auf das Obergutachten! Irgendwie lag dem Gericht ein Schlußsatz einens Rehaberichtes nicht vor " Arbeitsunfähig entlassen!
Nur ein IMB- Gutachter behauptet mehrfach, dass mein Lebensgefährte
arbeitsfähig ist (er schreibt extra nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, sondern umschreibt die Möglichkeit im Fachbereich mit geeigneten Maschinen). Auch nur als Beratungsarzt in Beurteilungen!

Uns wurde am Ende noch mitgeteilt, das es mit dem Urteil 2 Jahre dauern könnte... wir haben Zeit!

LG Aramis
 

Aramis

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#14
Hallo,
die Berechnung des Rentenschadens ist gekommen:
über 600,-€ werden bei der Altersrente monatlich fehlen!

Die Gegnerische reguliert auch nur 50% der DRV-Beiträge, weil sie die Kausalität nicht anerkennen ( Personengroßschaden, 100% unschuldiges Verkehrunfallopfer, strafrechtlich geklärt !)
Die Zeit in der sie regulieren beschränken sie bis zum 55 Lebensjahr!

Als wir vor 2 Jahren das Regulierungsgespräch hatten, meinte der gegnerische RA noch, über die Rentenregulierung dürfe man nicht mit uns sprechen!

Meine Gedanken hierzu sind: die wollten uns voll verars..... , abfinden, dann wäre uns die Galle nach Ablauf aller Fristen übergelaufen!
Habt ihr eine ander Erklärung?

Nochmal zum dem Abfindungsangebot vor 2 Jahren- ALLE Schadenspositionen zusammen wären grade die Summe, die mein Lebensgefährte bis zur Altersrente an Lohn bekommen hätte:eek:

Schreibt bitte, wie wir damit umgehen sollen.... wenigstens ist unser RA nu wieder aktiv, meine zig Anfragen wegen des Rentenschadens wurden vom aktuellen RA so belächelt wie vom Vorgängeranwalt!

Haltet die Ohren steif!
LG
Aramis
 

Siegfried21

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#15
Hallo Aramis,

dein:
die Gegnerische reguliert auch nur 50% der DRV- Beiträge, weil sie die Kausalität nicht anerkennen ( Personengroßschaden, 100% unschuldiges Verkehrunfallopfer, strafrechtlich geklärt !) Die Zeit in der sie regulieren beschränken sie bis zum 55 Lebensjahr!
Joooo, ich weiß nicht... warum dies bei euch so ein "Hack-Mack" ist............:rolleyes:

Dein Mann ist doch wegen den Unfallfolgen z. B. Behindert-MdE-GdB-Aufgabe vom früheren Beruf, nicht mehr arbeitsfähig auf dem all. Arbeitsmarkt
oder nur Std. weiße und und und.

Hier ist doch die volle Kausalität gegeben u. a. auch für Folgewirkungen:

http://juris.bundesgerichtshof.de/c...nt.py?Gericht=bgh&Art=en&nr=32860&pos=0&anz=1
http://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/koeln/lg_koeln/j2012/5_O_228_10_Urteil_20120830.html

Ob jetzt die DRV für "Altschaden" noch ein "Teilungsabkommen" inne hat und z. B. 50 % reguliert, könnte auch egal ein, aber ein Rentenschaden darf euch wegen der Beitragshöhe nicht entstehen.
(Berechnung der DRV vom fiktiven Brutto)

Danach ist die DRV auch verantwortlich s. u.. Ich denke die Haftungsquote der geg. Versicherung ist bei euch bei 100%?
Sollte diese z. B. bei 50:50 sein könnte es schon Auswirkungen
auf den Beitrag (§ 119 Altersrente) haben:confused:

Wie gesagt, ich bin definitiv nicht gegen Abfindungen, aber die Summe muss stimmen!
Denne kann man durch das jahrelange "Geschieße" zusätzlich noch sehr sehr krank werden. (psychosomatisch und körperlich)

§ 119 SGB- (§ 116)
Der Rentenversicherer muss seinen Aufgaben als „Treuhänder“ (§ 119 SGB X) nachkommen.
Macht er dies nicht Umfänglich steht dem Geschädigten gegen
die DRV vor dem SG ggf. ein geltend zu machender Schadenanspruch zu.
(pVV des Sozialleistungsverhältnisses, § 839 BGB)

Teilungsabkommen:
http://www.verkehrslexikon.de/Texte/Rspr6823.php
http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB10_116R15
http://www.rechtslupe.de/wirtschaft...licher-unfallversicherung-334987#.UTtfXPkTBMk

Grüße
Siegfried21
 

Aramis

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#16
Hallo Siegfried,

scheinbar ist unser Gegner jede Rechtsprechung egal!

Danke für deine Links und Einschätzung!
Ich brauch Zeit das Alles zu lesen und zu kapieren....:rolleyes:

Ein gutes hat dieser Rentenschaden: jeder in unserem Umfeld kapiert nun, warum wir uns nicht Abfinden lassen (können)!

Alles Gute für dich!
Aramis
 

Sekundant

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#17
Hallo Aramis,

ich greife mal zwei stellen auf, die mir auffallen und die ich gut nachvollziehen kann.

du hast bedenken - und anscheinend nicht zu unrecht (unten mehr) zu der unabhängigen position des gerichts

Mir ist klar, wenn das Gericht den bisherigen Gutachten glaubt, dass die Gegnerische in Berufung geht.
Sollte das Gericht unsere Ansprüche verneinen oder ins Horn der Gegnerischen Blasen werden wir in Berufung gehen!
dann meinst du weiter

scheinbar ist unser Gegner jede Rechtsprechung egal!
welche einstellung der gegner zur "Rechtsprechung" hat ist eigentlich schnuppe, wichtig ist, das gericht vom recht, das es oft selbst nicht kennen will und der eigenen position zu überzeugen.

mir ist jetzt nicht gegenwärtig, welche instanz gerade zuständig ist, aber ich denke/vermute, die 2. instanz ist das OLG bamberg.
ich bin sicher, dass sich nachgeordnete gerichte an gewisse "vorgaben" der nächsten instanz richten. im bereich ufr wurden gerichte schon mehrfach von BGH, BVG etc. regelrecht richtig abgewatscht. und trotzdem - wider besseren wissens - legen sie es darauf an und handeln nach dem motto "weiter so". daran ändert auch mollath&co nichts.

ein richter beim OLG bbg ging zb bei mir so weit, dass er daten manipulierte, nachdem das LG sich anhand der vorgelegten fakten nicht mehr zu helfen wusste. man lässt es sadomaso-mässig auf weitere watschen ankommen.

das gejammere der richter wegen überlastung muss irgendwie auch mit fakten belegt werden, hier ist ufr ganz vorne.
es wird wohl so sein, sich auf weitere instanzen einzustellen. aber ablehnen ist der einzige weg. dass ein schwindsüchtiger vergleich nicht angenommen werden kann, ohne in ausweglose situationen zu kommen, ist vielen wohl verständlich.


gruss

Sekundant
 

Aramis

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#18
Hallo Sekundant,

nein, die Klage wurde zuständigen Gericht des Unfallortes eingereicht. Westliches Bundesland von uns aus ;-)
Leider werden Urteile dieses Gerichts oft vom OLG "berichtigt"!
In unserem Fall schien der Richter im Moment unseres erscheinens aufzumerken.
Die abwehrende Haltung aus dem gerichtlichen Schriftverkehr war verschwunden. Scheinbar kamen wir sympatisch und autentisch rüber.

Mein Lebensgefährte unterbrach eine meiner Aussagen, der Richter befragte dann ihn, kurz drauf unterbrach mein Lebensgefährte denn Richter :" ich darf doch garnix sagen?" Es war sehr entspannt, ohne unseren und den gegnerischen Anwalt, hätte uns der Richter womöglich deutlich weitergeholfen!

Ich berichte weiter
lG
Aramis

Nein, vor dem Gericht habe ich nun weniger Angst, Herr Mollath hätte diesen Richter gebraucht!

Die Entscheidung des Gerichts an die zuständige Landesärztekammer zu schreiben um einen geeigneten Gutachter zu benennen fand ich gut;-)
Von der Landesärztekammer kamen aber ausser Kö-ludwighaus und Ju-Spital auch noch ein Augenarzt:eek: , klar, ein Augenarzt kann die Einschränkungen von Amputation und Bauchverletzung beurteilen:rolleyes:
 

Sekundant

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#19
au weia, Amaris

ich gebe dir mal mein GA vom K-L-Haus, Rudert (übrigens mitglied der Landesärztekammer) - ganze 31 zeilen lang zu den eigentlichen fragen, kein einziger bezug zu befunden und unterlagen, einzig ein resumeartiges fazit! dafür aber voll im widerspruch zu dem, was er dort an der uni lehrt und in der literatur schreibt und finden kann.


gruss

Sekundant

PS: ach ja, der GA weigerte sich dann auch vor gericht zu erscheinen! hat das GA ohnehin nachweislich nicht selbst gemacht, auch bei dr untersuchung glänzte er mit abeesenheit. kein wunder also.
 

Aramis

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#20
Hallo Sekundant,

habe erst seit heute wieder Internet:mad:

Keine schöne Nachricht!
Noch haben wir keine Bestätigung. Ferienzeit :rolleyes:

Da müssen wir jetzt durch....

LG
Aramis