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Kennt jemand gute Reha mit Schwerpunkt HWS- und Atlasinstabilität

HWS-Schaden

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#13
Hallo bobb, hallo Kasandra,

ich hab #dachschaden2013 so verstanden, dass eine stationäre Reha gesucht wird, weil eine ambulante Reha nur in der Mitte D (Wohnortnähe) möglich wäre, dass dort aber keine bekannt ist, die auf Kopfgelenke spezialisiert ist.

Deshalb versteh ich auch nicht, warum zur ambulanten Reha in der Oberpfalz so viele Hinweise folgten.
(Ist wohl aus Überzeugung und eher für weitere Suchende.)

Es reicht beim Kopfgelenkschaden nicht aus, in Suchmaschinen nach "Orthopädie" oder "Gelenke" zu suchen, leider kennen sich mit der oberen HWS (Kopfgelenken) wenige so aus, dass deren Übungen weiterhelfen (weiter als die ambulante Reha vor Ort) und man von Glück sprechen kann, wenn deren Therapien den hart trainierten Ist-Zustand nicht verschlechtern.
Deshalb ist die Suche schon recht "speziell" und Erfahrung explizit vom Kopfgelnk-Geschädigten wertvoll. (Auch wenn es in der Oberpf. eine gute Adresse zu geben scheint, ist diese nicht für alle als Anlaufstelle realisierbar.)

LG
 
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#14
Hallo Bobb, hallo Kassandra, hallo hws-schaden

der Tipp mit dem Reha-Arzt ist auf jeden Fall gut. Doch kann ich mir sicher eine 14-tägige Behandlung dort nicht leisten. Ich werde es auf jeden Fall erst mal über den gesetzlichen Weg versuchen. Ob es ambulant ist oder stationär ist mir vollkommen egal, Hauptsache es bringt mich weiter. Wie ich Freitag erfahren habe könnte das auch wieder schwierig werden, da der Kostenträger erst ermittelt werden muß. Sollten die sich mal wieder quer stellen, würde ich dich bobb kontaktieren und zumindest den Arzt dort aufsuchen. Zu deiner Frage, ja meine Instabilität ist voraussichtlich (aus meiner Sicht auf jeden Fall) auf eine Beschleunigungsverletzung zurück führen. Sie wurde durch ein Upright-MRT diagnostiziert.

Hallo HWS-Schaden,
ist die Laserpoint Therapie Kassenleistung?

Danke euch allen
dachschaden2013
 

HWS-Schaden

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#15
Hallo,

ich habe noch keine Erfahrung mit der Laserpointertherapie.
Hier Laserpointertherapie (Kopfgelenke, Instabilität) habe ich dazu ein Thema eröffnet.

Alles was ich bisher weiß:
- Die Tiefenmuskulatur wird bei den üblichen Übungen (z.B. isometrische Übungen) nicht ausreicehnd erreicht, die äußere Muskulatur wird durch die üblichen Übungen eben auch gestärkt und so stützt diese und die tieferliegende wird kaum stärker, es braucht also entsprechend selektives u. gezieltes Training.
- Augen- und Zungenmuskulatur sind mit dem Bereich, den die Kopfgelenkgeschädigten gezielt trainieren wollen verbunden.
Es gibt eine Übung, die ich bei Interesse versuchen kann zu beschreiben, man bewegt Augen und Zunge / rausgestreckt / gleichzeitig in entgegengesetzter Richtung ... (Mir taten die Augen dabei weh, deshalb habe ich sie nicht lange durchgehalten.)
- Die Laserpointertherapie (Erklär-Video siehe im Link oben) trainiert die gewünschte Tiefenmuskultatur über die Augenmuskulatur. Man trägt eine Stirnlampe mit Laser, dessen Punkt man auf ein Kreuz fixiert oder Varianten je nach Schwierigkeitsgrad und Fortschritt. Nach einigem Training unter guter Anleitung (es klingt einfacher als es tatsächlich sein soll) wird man die Übungen m.E.n. zu Hause ausführen können.
- Die Übungen mit diesem Laser sollen recht wenig bekannt sein, obwohl sie effektiv sein sollen.
- Es ist unbekannt, ob ein langer Krankheitsverlauf vor Einsatz der Übungen gleich gute Erfolgsprognosen hat wie beim frühzeitigen Einsatz.

Meine Einschätzung:
- Um "Geldschneiderei" wird es sich bei der Therapie nicht handeln.
- Es ist lohnenswert auszuprobieren ebenso wie die Zungen-Augen-Übung. Anatomisch gesehen stimmig. Bin Laie, habs aber in Fachbüchern nachgelesen (und es wurde mir von 3 unabhängig voneinander arbeitenden medizinisch ausgebildeten Menschen so vermittelt).
- Bei einer Suche nach einer Kopfgelenk-Reha würde ich fragen, welche speziellen Übungen für Kopfgelenkgeschädigte sie im Programm haben.
- Ich würde mich durchs www wühlen, um in der Nähe ein ambulantes Angebot für die Laserpointertherapie zu finden.

@ dachschaden
Leider weiß ich nicht, ob die KK diese Therapie zahlt. Ich denke aber: Ja. Es wird eher die Schwierigkeit sein, einen Physio zu finden, der sie anbietet, s.o. Wenn der gefunden ist, schätze ich, dass es normal als Physio abrechenbar sein müsste.

Ich selber habe die Möglichkeit vor Ort und warte "nur" auf das Ende des bürokratischen Verwaltungsablaufs, um sie in Anspruch nehmen zu können. Kostenträger wäre voraussichtl. - bei Anordnung / Befürwortung der Ambulanten orthopäd. Reha - meine "Beamten-BG".
Das "Spezielle" der oberen HWS scheint bei der Adresse jdf. bekannt zu sein. Erfahrungen habe ich dort noch keine gemacht.

LG @ all.
 
Zuletzt bearbeitet:

bobb

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
8 Juni 2015
Beiträge
102
#16
Hallo dachschaden2013,
HWS-Schaden liegt da richtig, wenn er schreibt, daß bei den normalen physiotherapeutischen Übungen die tiefliegenden feinen Muskeln nicht erreicht werden. Habe schon mehrfach in anderen Threads geschrieben, daß es bei einem Schleudertrauma zu einer Deaktivierung dieser Muskeln kommt. Das hat mir der REHA-Arzt in der Opferpfalz gesagt und ich habe solche Infos nur sehr begrenzt im Internet auf fachlich ausgerichteten Seiten gefunden. Die meisten wissen dies nicht. Deshalb geht es bei den Übungen bei dem besagten REHA-Arzt auch nicht darum, die Muskulatur der HWS allgemein zu stärken, sondern die tiefliegenden feinen Muskeln, die bei einem Schleudertrauma deaktiviert wurden, mit wenigen speziellen Trainingseinheiten wieder zu aktivieren. Ich habe - wie schon mehrfach geschrieben - 5 Jahre lang fast nutzlose Krankengym, Dorn-Therapie, Eigenübungen usw. gemacht, bis ich zu dem REHA-Arzt, der auf Wirbel und HWS spezialisiert ist, kam. Bei mir funktionierte diese Aktivierung relativ schnell. Nach der 4. Trainingseinheit war eine Besserung meiner HWS, und hier speziell der Kopfgelenksschmerzen eingetreten. Normalerweise reichen 6 Trainingseinheiten an dem HWS-Techno-Gerät aus, um eine Aktivierung dieser tiefliegenden feinen Muskeln zu erreichen.
Zum Thema Laiserpointer: Diese Übungen mache ich zur Zeit auch wieder. Meine Physiotherapeutin bildet sich regelmäßig weiter und kannte diese Methode und hat sie von sich aus bei mir angewandt. Ich halte allerdings nicht lange durch und im Stehen schon gleich gar nicht.. Bei diesen Übungen sind die vier kurzen Nackenmuskeln betroffen, die die Augenbewegungen steuern. Von tiefliegenden Muskeln hat sie mir nichts gesagt?
LG Bobb

Hallo dachschaden2013,
Laserpointer-Therapie kannst Du Dir über eine Verordnung für Krankengym verordnen lassen und dann suchst Du einen Physiotherapeuten auf, der diese Methode kennt. So mache ich es. Habe von meinem HA Verordnungen für KG und meine Therapeutin fing einfach mal überraschenderweise mit dieser Laserpointer-Therapie an, da Sie meine HWS- bzw. Kopfgelenksproblematik aufgrund eines HWS-ST kannte.