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Begutachtung psychischer Unfallfolgen am Beispiel der PTBS

moni68

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
29 Juni 2008
Beiträge
657
Ort
Niedersachsen
#85
Hallo,
in der Vergangenheit wurde der hier sehr kritisch diskutiert. Konnte ich erst gar nicht verstehen, hörte sich alles so gut an.

Habe selbst aber eigentlich nur schlechte Erfahrungen gemacht. :(

Offensichtlich sind die nur an "wirklich interessanten Fällen" interessiert ...

Gruß von einer enttäuschten
moni68
 

pswolf

Aktiver Sponsor
Registriert seit
20 Jan. 2008
Beiträge
1,101
Ort
Bayern
#86
Hallo k4061,

nein, Erfahrungen habe ich nicht mit dem Verein. Aber wie ich es so gelesen habe, ist eine gute Beschreibung(wenn Du dir durchliest was auf der Homepage steht, wird Dir sicher einiges Klar werden).

Ich finde diesen Link sehr interessant und aussagekräftig.

VG pswolf
 

sozimod

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
30 Nov. 2009
Beiträge
424
Ort
Geversdorf
#87
Lieber pswolf,

Danke für deine Info. Ist wohl noch relevant. Ich spiele mit dem Gedanken das Gutachten nach § 109...... einzustellen.

Ich habe bis heute noch keine Klinik dafür Gewinnen können.
Angeblich alle überlaufen.

Meine PTBS wurde in der Reha Bad Salzdetfurth durch Untersuchung (wissenschaftliche Tests, Gespräche) festgestellt.

Ich erwäge die Christoph-Dornier-Klinik für eine Diagnose zu beauftragen.
640 Euro.

Wenn die DAK die Empfehlung meines RA annimmt, wäre eine Finanzierung möglich.

Aber einfach festzustellen ist PTBS nicht.

Da HWS Verletzungen(Atlaswirbel) auch diese Symptome auslösen können.

Auch Medikamente(Schmerzmittel, Antidepressiva).

Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Ärztlichen Dienste, MDK gern nach
Aktenlage entscheiden.

Nur "übersehen" Sie aus versehen relevante Atteste und Gutachten gerne, die für den Patienten ausfallen.

Daher ist es immer wichtig, auch wenn ein Gutachten gefühlt positiv(gesamt)
ausfällt, eine Korrektur mit den Unstimmigkeiten zu verfassen und zu
versenden.

Dies werde ich jetzt auch tun.

Wir starten gerade ein Versuchsprojekt. Da es mittlerweile durch unabhängige Studien bewiesen ist, dass Schmerzmittel keine Heilung garantieren oder eine Verbesserung
der Gesundheit erwirken, probieren wir "ungewöhnliche" Maßnahmen aus.

Das erste Erfolgserlebnis habe ich aktuell.
Meine LWS(unten) Beschwerden sind weg. Ohne Medis!

Ich werde darüber berichten, wenn wir in ca. 2-3 Monaten unsere Erfahrungen auswerten.

Für UO, die seit Jahren auch keine Besserung durch Medis erfahren haben,
empfehle ich auf youtube.com, Karma Singh einzugeben.

Wenn fragen diesbezüglich auftreten, könnt ihr mich per PN kontaktieren.

Wichtig ist es unbefangen, neutral dies zu probieren. Am hellichten Tag empfehlenswert.
Ca. 1,5 m vom Monitor, PC Boxen laut.

Vieleicht können wir dann einen neuen Thread aufmachen mit dem Thema
Karma Singh: Geistheiler oder Scharlatan.

LG

Norbert
 

sozimod

Erfahrenes Mitglied
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#88
Liebe UO,

ich habe heute einen sehr interessanten Link im Netz gefunden:

http://www.neue-medizin.de/html/dhs.html

Bitte lasst euch nicht von der Startseite verunsichern. Überall wo germanisch steht, wird
gleich mit der Nazikeule geschlagen. Ich gehöre nicht zu denen.

Aber Informationen hole ich mir objektiv und uneinvorgenommen ein.

Als ich diese Textpassagen las erinnerte ich mich an Äußerungen der Chefärzte
aus den von mir genutzten Reha Zentren. Diese Ärzte waren besorgt, da ich Angst vor Krebs und Tumoren hatte. Die durch Wegeunfälle (Schleuderverletzungen, HWS C1-7)
hervorgerufen werden können. Sie sagten ich sollte umgehend psychiatrisch Untersuchen und Therapieren lassen. Was hier leider nicht durchgeführt wird.
Man arbeitet hier lieber mit der Chemiekeule.

Also für alle, die sich unabhängig informieren wollen, ist dies lesenswert.

LG

Norbert
 

Meli

Erfahrenes Mitglied
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4 Jan. 2011
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#89
Norbert, der beschreibt nur Posttraumatische Belastungsstörung und nennt sie anders... mehr les ich daraus nicht.
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
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23 März 2007
Beiträge
2,698
#90
Hallo sozimod,

Aber einfach festzustellen ist PTBS nicht.

Da HWS Verletzungen(Atlaswirbel) auch diese Symptome auslösen können.

Ich habe von Deinem Unfall gelesen, aber Du schreibst nicht, was nach dem Unfall passiert ist, als Du an der Leitplanke mit dem rechten Heck Deines Autos hängen bliebst. Und warum 130 km/h, war das Autobahn?

Gruß Ariel
 

sozimod

Erfahrenes Mitglied
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#91
Liebe Ariel,

an die genaue Geschwindigkeit kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich war auf
die A27 Richtung Bremerhaven gefahren. Beschleunigte auf 180 Km/h.
Als ich kurz vor Bremerhaven-Überssehäfen ankam, sah ich auf mich zukommende
Schneeund Eisflächen. Ich ging in die Vollbremsung(Dummeheit).
Schleuderte auf die linke Leitplanke zu, riss das Lenkrad ganz nach rechts.

Daraufhin drehte sich der PKW wie ein Brummkreisel mehr um die eigne Achse, bis
ich mit der Heckseite gegen die rechte Leitplanke stieß.
Danach war alles schwarz.

Ich habe in anderen Foren auf diese Situation hingewiesen. Seit ich diese Zeilen schreibe, werden die Kopfschmerzen wieder stärker. Es war auf der Autobahn.
In Langen ist eine Wetterscheide. Ich wurde überrascht.

Liebe Meli,

dort sind kostenfrei pdfs hinterlegt. Zusammenhänge und Ursachen einer biologischen
Erkrankung. Ich halte diese für sehr interessant.

Seit meinem Wegeunfall habe ich u.a. Panikattacken, kann erst gegen 3 Uhr einschlafen, oder später. Dafür bekam ich Tetrazepam verschrieben.

Ich werde Ihn anschreiben, wie es sich mit einem schweren Schleuder/HWS Trauma verhält. Wie kann man diese Ursache analysieren und wie Therapieren.

Ohne Pharmakeule. Dort wird auch der Tinitus beschrieben. Ich habe ihn beidseitig.

Auch dass er ins Gefängnis musste, weil er eine andere medizinische herangehensweise
vorgeschlagen hatte, ist unglaublich.

Viele Patienten haben kritisiert, dass unsere Schulmediziner nie nach der Ursache fahnden. Wie kann es sein, dass in unserer Gruppe von Nichtpsychotherapeuten,
sich Patienten öffnen. Ich habe den Eindruck, dass manche ausgebildete Psychotherapeuten einen noch größeren Schaden anrichten.

Diese Kritik gilt nicht für alle, leider aber für die gefühlte Mehrheit.

Dies wurde hier auch schon einmal erwähnt. Einige Ärzte arbeiten im Untergrund
mit dieser Methode. Die, die noch heilen wollen.

Die asiatische Heillehre ist ähnlich gegliedert wie die germanische.

Ich gebe jedenfalls die Hoffnung nicht auf, wieder gesund zu werden. Ich nehme diese Schmerzen in Kauf, tue dass, was ich noch kann und mache viele Pausen.

Manche Tage geht nichts, dann ist das so.

Z.b Rasenmähen. Damals habe ich das Grundstück in eins durchgemäht. Ca. 1,5 Stunden.

Jetzt teile ich diese in Bereiche auf. Jetzt benötige ich 4-5 Tage. Manchmal wächst es halt höher. Ich werde mich nicht mehr unter Druck setzen lassen, weder von mir selbst,
auch nicht von anderen.

Energie aufladen, weiter geht es. Die Ängste gegen Tumoren und Krebs therapiere ich
selbst, mit den Transmission Videos.

In unsere Gruppe pobieren wir dies jetzt 4 Monate. Mal schauen welche Reaktionen
und Erfahrungen wir erfahren.

Eine rief mich gestern an, und war so positiv( testete dies 1 Woche). Sie fühlte sich erleichtert.

LG

Norbert
 

dr.rover

Neues Mitglied
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Beiträge
1
#92
Liebe UO,

hier einige interessante aktuelle Links:

http://www.aekwl.de/fileadmin/rechtsabteilung/doc/a2222.pdf

http://www.anhaltspunkte.de/zeitung/leitlini/leitlinienschmerz.pdf

http://www.sovd-bbg.de/downloads/pdf/anhaltspkt.pdf

http://www.neuro24.de/somatoforme__st_rungen.htm

http://koerpertherapie-zentrum.de/

Ich habe diese Leitfäden mit meinen Erfahrungen Gutachter LSG, DRV verglichen.

Darauf werde ich auch meine Gegendarstellung und Befangenheitsantrag aufbauen.

Ich habe das Gefühl, dass wir von Soziopathen regiert werden.

LG

Norbert
Hallo Sozimod,
ich habe demnächst auch einen Termin bei Dr.Birschel.
Wäre es möglich das wir über E-Mail kommunizieren
dr.rover@t-online.de

Danke im vorraus
 

meinjo63

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#93
BG mindert MdE wegen Vorschäden

Hallo,
ich bin neu hier im Forum und weiß nicht, ob ich richtig bin.
Versuche mal kurz meine Lage zu schildern.
Hatte im Mai 2012 eine Wegeunfall mit Personenschaden.
Erlitt eine Fraktur der BW12 , wurde mit Fixateur versorgt u. 2013 wieder entfernt, eine Fraktur Kreuz- u. Brustbein und einige kleinere Sachen dazu.
Aus dem Unfallgeschehen entwickelte sich nach einen nochmaligem "Beinahe" Unfall mit dem Krankenwagen eine PTBS.
Diese wurde durch mehrere Psychiater, Psychologen und Klinikärzte diagnostiziert u. bestätigt.
Ich war 2013, 2016 u. 2017 in psychosomatischen u. Traumakliniken , die als weitere Diagnosen ebenso eine generalisierte Angststörung, schwere Depressive Episoden u. schädlicher Gebrauch von Alkohol erhoben.
Dies erklärte mir meine Psychologin, sind Traumafolgestörungen, würde die BG aber nicht als diese anerkennen.
Ich habe natürlich einige Sachen in meinem Leben erlebt, die schwerwiegend waren, aber keine psychischen Schäden hinterlassen haben- wurde im 1.BG Gutachten 2014 auch so rein geschrieben.
Nun schreibt die BG nach neuem Gutachten (es geht um die lebenslange Verletztenrente) seit November 2014 wären unfallunabhängige Sachen aus meinem Leben so hervorgetreten, dass alle psychischen Schäden keine Unfallschäden mehr sind.
Habe den Sachbearbeiter der BG um Gutachtenzusendung gebeten.
Ich bin am Boden zerstört und weiß gar nicht mehr weiter.
Zur Vervollständigung, ich habe seit 2014 EM-Rente, die in Halbjahresrythmus weitergewährt wird. Die ständige Antragstellung u. Ungewissheit belasten mich zusätzlich.
Ich habe vom Versorgungsamt 50% Schwerbehinderung auf meine (vom Unfall ausgelösten) psychischen Störungen. Hat ein Gutachter vom SG beurteilt. Gilt das dann nicht?
So ich bin erstmal fix und fertig.
Vielleicht kann mir jemand weiter helfen. Ich weiß nix mehr.
 

ptpspmb

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Ort
BW
#94
Hallo meinjo63,

so wie dir geht es vielen hier!
Da gibt es nur eins, lesen lesen und noch mal lesen!
In der 2 blauen Linie Balken, unter suchen kannst du Schlagwörter eingeben und Themen zu deinen Fragen finden!
Es werden sich aber noch weitere User melden, die sich mit der Materie besser auskennen!
Am besten ist es, wenn du ein Eigenese Thema auf machst!