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GDB und Arbeitgeber

Espresso

Erfahrenes Mitglied
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26 Juni 2012
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495
#1
Hallo, ich hab einen GdB von 50 % seit 2013. Ich habe meinem Arbeitgeber nie den Ausweis vorgelegt, weil ich ihn kenne und ich wusste das stößt wg. dem Zusatzurlaub von 5 Tagen böse auf.

Ich habe den gesetzlichen Mindesturlaub und könnte gut diese Tage brauchen.

Nun hat es einen Wechsel in der Geschäftsführung gegeben und es werden an langjährige Mitarbeiter "Abmahnungen" verteilt weil lauter neue Auflagen eingeführt werden.

Ich fühl mich nun zunehmend unsicherer was die stabilität meines Arbeitsplatzes
an geht und habe vor den Behindertenausweis nun diese Woche noch vorzulegen.

Wie ich aber meinen Arbeitgeber kennen gelernt habe, wird er wahrscheinlich den Ausweis zu den Unterlagen nehmen, mir aber trotzdem nicht mehr Urlaub geben.

Wenn ich den Urlaub dann einfordere werde ich höchstwahrscheinlich entsprechend gemobbt werden.

Wie wäre es, wenn ich nun irgendwann kündige, habe ich doch trotz dem einen Rechtsanspruch auf diesen Zusatz Urlaub. Ich hatte den Ausweis ja vorgelegt und das kann er ja nicht ignorieren zumal ich ja nur den gesetzlichen Mindesturlaub habe.
 

Mis

Mitglied
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#2
So ganz verstehe ich deine Frage nicht. Der GdB hat für dich doch Kündigungsschutz zur Folge. Warum willst du dann selbst kündigen?
 
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76
#3
Hallo Espresso,

ich bin da bei Mis: Besonderer Kündigungsschutz nach $ 85 SGB IX geniesst der Arbeitnehmer, wenn es sich um einen Schwerbehinderten nach § 2 Abs, 2 SGB IX handelt. Danach sind Menschen schwerbehindert, wenn ein GdB von wenigstens 50% vorliegt. Sonderrechte gibt es auch schon ab 30% GdB.

Da Du ja exact die 50% hast, brauchst Du Dir doch gar keine Gedanken zu machen. Die Firma kann Dich garnicht rausschmeissen und Du hast auch -ohne Gefahr für Dich - Anrecht auf Deine weiteren 5 Tage Urlaub.
Habt Ihr einen Betriebsrat in der Firma? Wenn ja, nix wie hin und alles klar machen. Wenn nicht, dann musst Du Dich alleine durchboxen.

Viel Glück und Grüße aus Köln

Dieter
 

Sekundant

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fallakte.12hp.de
#4
hallo Espresso,

du stellst vermutlich darauf ab den nicht verbrauchten (weil nicht stattgegebenen) urlaub im nachhinein bei einer evtl beendigung des arbeitsverhältnisses einzufordern.

ohne grundlegende arbeitsrechtliche erfahrung gehe ich davon aus, dass je nach abgellaufener zeit ein grossteil des anspruchs - eben jahr für jahr - verfällt. schon deswegen, weil dir zumindest rechtlich gesehen die einforderung des urlaubs möglich ist. aktueller jahresurlaub und je nach tarifbestimmung und -verträgen vorjahresurlaub kann natürlich eingefordert werden. da musst du aber in den tarifbestimmungen und -verträgen nachlesen oder betriebsrat/gewerkschaft fragen. jedenfalls ist es eher eine nachteilige lösung (oder auch gar keine).

andere versuche zum späteren einklagen sind da eher theoretisch.


gruss

Sekundant
 

Espresso

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#6
@ HWS Schaden: Also wir waren eine kleine Firma mit 13 Mitarbeitern zu dem Zeitpunkt hat sich die Gdb eingestellt (bzw. der Ausweis). Dann haben wir vergrößert und inzwischen fusioniert so das wir zwischen 30 - 40 Leute sind, und wir haben keine Schwerbehindertenvertretung ist bei so Kleinbetrieben nicht üblich.

@ Sekundant: Also wir haben NOCH die Regelung die für alle gilt, das Urlaub nicht verfällt. Kann sich natürlich mit der neuen Geschäftsführung irgendwann ändern. Tarif gibt es keinen bei uns ist wie am türkischen Basar. Daher nur gesetzlicher Mindesturlaub. Ich vermute, wenn ich den Ausweise nun vor legen, belassen die einfach den Urlaub wie gehabt. Auseinandersetzungen würden sicherlich mit Mobbing enden. Wir beraten Firmen in dieser Hinsicht und mein Chef sagte erst kürzlich in einem Beratungsgespräch wo es um einen Schwerbehinderten in der beratenen Firma ging "mobb ihn raus, kündigen kannst Du ihn nicht ".

@ Hans Dieter : Ich muss den Ausweis nun erst vor legen. Bisher hab ich leider drauf verzichtet, weil ich mit Mobbing gerechnet hab. Betriebsrat gibt es auch keinen offiziell.

@ Mis: Durch die neue Geschäftsleitung macht das Arbeiten keinen Spaß mehr und ich überlege mir (bisher theoretisch) mich nochmal neu zu orientieren.
Wir haben gerade eine neue Geschäftsleitung und das ist quasi eh wie neu Anfangen. Ich bin 9 Jahre bei diesem Arbeitgeber , aber im Moment werden da Sachen aufgefahren, wo ich mir nicht sicher bin ob ich das mitmachen möchte.
 

HWS-Schaden

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Bei den Stadtmusikanten
#7
Hallo Espresso,

unter den gegebenen Umständen würde ich die Schwerbehinderteneigenschaft beim Arbeitgeber anzeigen (bekanntgeben) - kann deine Entscheidung nur unterstützen!
Wichtig ist erstmal der Kündigungsschutz.

Liebe Grüße HWS-Schaden
 

Kasandra

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Irgendwo im Nirgendwo
#8
Hallo Espresso,


ein AG bekommt einen Schwerbehindertenzuschuss:

http://www.einfach-teilhaben.de/DE/...ng_AG/Eingl_Zuschuss/eingl_zuschuss_node.html

https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/71.html

http://www.lohn-info.de/schwerbehinderte.html

Natürlich ist der Betrag für AG nicht wirklich attraktiv.


Aber Du kannst jetzt auch nicht sagen, ich habe seit 2010 eine anerkannte Schwerbehinderung:. Du AG, gib mir jetzt 30 Tage Urlaub.

Der AG kann erst dann reagieren, sobald er Kenntnis von Dir erhält.

Auch erst dann bekommst Du die 5 Tage mehr Urlaub.

Was den "Kündigungsschutz" angeht so sehe ich das persönlich sehr kritisch.

Dem Grund nach muss das Integrationsamt einer Kündigung einer Schwerbehinderten Person zustimmen.

Nun macht der AG folgende Rechnung auf. Schwerbehinderte Person verdient € 4000 im Monat. Leistet aber nur 40-50% einer "gesunden" Person.

Dem Unternehmen geht es schlecht - wenn wir die schwerbehindete Person entlassen sparen wir 4000 EUro mal 12 Monate zzgl. Weihnachtsgeld = 13 Gehalt +Urlaubsgeld = 500 Euro.

Ergebnis: € 52,500 Euro / anno.

"Mit dem Geld können wir es schaffen- 20-30 andere Arbeitsplätze bzw. die Firma zu erhalten".

So, wie wird ein Amt entscheiden? Für Dich als einzelne Person oder für x Arbeitsplätze.?
ä
Da Du wie ich es so raus lese, innerlich aktuell schon gekündigt hast, reiche Deine Schwerbehinderung ein und nutze die 5 Tage Sonderurlaub zum Schreiben für Bewerbungen und für Bewerbungsgespräche.

Viele Grüße

Kasandra
 

Espresso

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#9
Hallo Kasandra,

ja ich hätte den Urlaub auch nicht rückwirkend gefordert. Nur ab Abgabe des Ausweises, das ist klar.

Mein Problem ist nur das ich , wie ich meinen Arbeitgeber kenne befürchte, das er den Ausweis zur Kenntnis nimmt, aber in meiner Personalakte weiter nur der gesetzliche Mindesturlaub geführt wird.

Wenn ich dann hin gehe und fordere, dann ist mir Mobbing sicher.

Deshalb dach ich mir, wenn ich nun den Ausweis abgebe und mir der zusätzliche Urlaub ab sofort dann nicht gewährt wird, ob ich dann einen Rechtsanspruch habe den ich vor Gericht unter Umständen geltend machen könnte.
Also das ich mich quasi erst mit dem AG streite wenn ich schon fast weg bin damit mir das Mobbing erspart bleibt.
 

ptpspmb

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#10
Hallo Espresso,

die von dir getätigten Aussagen sind nur Mutmaßungen!
Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen!

Dein AG hat durch die Abgabe deines Ausweises ja auch Vorteile, er brauch die Abgabe für die Nichterfüllung der Arbeitsplatzbesetzung durch Schwerbehinderte nicht mehr zu bezahlen!
Kommt nur in Betracht, wenn ihr noch keinen im Betrieb habt!

Also mach dir mal keine Kopf und gibt den Ausweis mit einer Empfangsbestätigung in der Buchhaltung ab!
 

Kasandra

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#11
Hallo Micha,

Du meintest sicherlich mit der Buchhaltung die Personalabteilung o. Lohnbüro. Shit happens, ich kenne das :D.

Espresso die 5 Tage sind gesetzlich verankert und die nimmst Du ganz einfach.

Tipp: kopiere die Vorderseite des Ausweises und gib diese ab.

Es geht den AG nichts an ob du 50-60-70-80-90- oder 100 hast.

Der Ausweis sagt ja faktisch: Du hast mindestens einen GbB von 50!
Solltest Du Merkzeichen haben die auch auf der Rückseite stehen, die gehen den AG auch nix an.

Viele Grüße

Kasandra
 

elster999

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#12
Hallo Espresso.
Ich denke auch, vielleicht hast du zu viel Angst. Deinen Schutz genießt du erst, wenn der AG davon erfährt.
Also abgeben und bestätigen lassen!
Der Urlaub steht dir von gesetztes Wegen zu! Punkt!
Und wenn jemand anfängt zu motzen, kannst du ja mal vorrechnen, was du für ein netter Mensch bist und wieviel Arbeitstage du denen in der Zwischenzeit geschenkt hast! So, und wenn die dann noch motzen - ab zum Anwalt und nach was neuem umsehen.
In der heutigen Zeit sind willige und fähige Fachkräfte gesucht, da muss man sich viel weniger als vor ein paar Jahren Sorgen machen!
Alles Gute und viel Erfolg!
LG Ellen
 
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#14
Beachten:
die 5 Tage Urlaub bekommst du "anteilig". Also für 2016 im Dezember 1/12 von den 5 Tagen. Entspricht dann 0,5 Tage (da gerundet wird) noch für heuer.

Gruß
Petri
 

Espresso

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#15
Hallo ,
ich muss da Thema nochmal aufgreifen. Also ich habe nun ein Jahr später endlich gewagt, meinen Arbeitgeber den Schwerbehindertenausweis vorzulegen. Hab ihn der Personalbearbeiterin auf den Tisch gelegt. Wie schon erwähnt wird man bei uns im Betrieb nicht gern gesehen wenn man irgendetwas fordert! Das bekommt man immer zu spüren.

Mir wurde der Ausweis schon vor einigen Jahren ausgestellt, habe aber bisher auf die Vorteile verzichtet. Da ich doch häufig Arzttermine habe, und zeitausgleich über Überstunden mit dem Arbeitgeber häufig nicht geklappt hat (mir wurde immer wieder Urlaub eingetragen). Es ist mir daher wichtig, das ich ab 2018 spätestens den "Mehrurlaub" bekomme.

Wie schon vermutet hat wohl mein Arbeitgeber den Ausweis zur Kenntnis genommen, aber auf meiner Lohnabrechnung und meinem Zeitkonto steht weiterhin der alte Urlaub (ohne Schwerbehindertenurlaub also). Umso mehr ärgert mich dies alles, da einer meiner Chefs Anwalt ist und das wissen muss.

Wie ist das, wenn mir das Zeitkonto vorgelegt wird, kann man mir daraus einen Strick drehen nach dem Motto "sie hat es ja so akzeptiert"? Hinweis uns wird monatlich das Zeitkonto mit der Lohnabrechnung mitgegeben.

Mich ärgert es sehr, das jetzt wieder der schwarze Peter bei mir liegt und ich dem hinterher laufen muss. Es ist ja auch nicht angenehm wenn Du hingehen musst und sagst "übrigens ich bin behindert" .Bitte entschuldigt wenn ich mich hier
so "anstelle" aber in Kleinbetrieben ist das wirklich oft nicht einfach und mobbing ist nicht witzig.... davor hab ich einfach bammel.
 

makiopf

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#16
Hallo Espresso,
du kannst ja mal nachfragen/hinweisen, das die fehlenden Urlaubstage nicht angezeigt werden. Kann evtl. mit der Eingabe in das Programm zusammen hängen, wenn nicht, wissen sie das du drauf schaust.
Deine Angst Mobbing: führe ein Tagebuch, wann, wer, welche Aussagen. Leg dir ein dickes Fell zu (leicht gesagt). Aber die können dir nichts bzw. kostet bei entsprechenden Jahren Abfindung. Es gibt auch noch Ärzte die einen gelben Zettel verteilen.
Solltest du innerlich bereits gekündigt haben gibt's mehr gelbe Zetteln und das Angebot deines AG kann nur steigen.
Vor allem brauchst du jemanden der dich umfangreich berät und dir Sicherheit gibt. Gerade wenn dein AG ein Anwalt ist.
Geh mal zum VDK. Hilft nicht immer aber berät dich sehr gut und sagt dir was du machen kannst/sollst. Jahresbeitrag ist nicht gravierend. Kannst du immer wieder brauchen wenn es um soziale Dinge geht, nicht nur Arbeit.
Nicht den Mut verlieren ist das wichtigste - die können dir n i c h t s. Außer sie legen Scheine auf den Tisch
 

Espresso

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#17
Wenn der Schwerbehindertenausweis das ganze Jahr 2017 schon gültig war, ich aber erst im November dem Arbeitgeber vorgelegt habe
, stehen mir dann für 2017 nur 1/12der 5 Tage zu oder der gesamte Zusatzurlaub?
 

elster999

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#18
Hallo Espresso,
ich würde auch ganz unbedarft noch einmal hingehen und dumm fragen warum die fünf zusätzliche Urlaubstage nicht angezeigt werden. Ob das nur noch nicht eingetragen ist oder das woanders steht und du das noch nicht findest etc. Einfach mal so auf: sorry ich kenne mich damit auch nicht so aus machen und hoffen dass, es klappt. Dann werden die dir ja schon etwas sagen. Ich kann dir von meinem Anwalt sagen, das in dem Moment wo du den Ausweis vorlegst, du für das komplette Jahr die fünf Tage Urlaub zusätzlich noch bekommst. Selbst wenn es am 31.12 tun würdest. Da du es jetzt vorgelegt hast, steht dir also für 2017 die fünf Tage definitiv zu. Wenn sie sich ganz doof anstellen, würde ich es noch mal ganz formvollendet schriftlich einreichen. Deinen Auftraggeber darauf hinweisen, dass du schwerbehindert bist mit einem GdB von X und dir laut Gesetz damit 5 zusätzliche Urlaubstage zu stehen die du hiermit für 2017 und für alle folgenden Jahre gelten machen möchtest. Dann bist du definitiv auch auf der richtigen Seite das keiner sagen kann sie wussten nichts davon.
Ich wünsche dir viel Glück und hoffe es klappt ohne große Scherereien.
Ich bin ehrlich, ich war auch noch nicht bei meinem Arbeitgeber um ihm das zu sagen, da ich den Ausweis ja auch immer noch nicht habe, weil das Gericht noch nicht entschieden hat. Dazu sagte mein Anwalt ich soll es meinem Arbeitgeber trotzdem anzeigen und die Tage für dieses Jahr schon mal vorsorglich einfordern da sie mir sonst entfallen wenn das Gericht erst z.b. im Januar oder noch später entscheidet. Aber das ist auch so eine doofe Situation. Erkläre mal einen kleinen Firmenchef dass du wegen "diesen fünf Urlaubstagen" vor Gericht gezogen bist...
LG Ellen
 

Espresso

Erfahrenes Mitglied
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#19
Hallo Ellen und makiopf,
danke für eure Antworten das hilft mir schon mental. In einem großen Betrieb oder im ÖD "läuft" so was meist und ist ganz selbstverständlich.
Im privaten kleinen Unternehmen oft wirklich nicht einfach. Ich hab beruflich selbst damit zu tun und bekomme dieses Mobbing auch häufig
mit. Leider hilft mir da "blöd stellen "nicht da ich selbst Löhne abrechne.
Ellen vielen Dank, die rechtliche Auskunft die Urlaubstage 2017 war schon mal sehr sehr hilfreich. Jetzt weis ich was mir zu steht.
Es ist für mich auch so ne Hemmschwelle. Wer geht schon zu nem anderen, und sagt gerne "ach übrigens ich bin behindert und ich will jetzt..."
 

Vetty

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#20
Hallo Espresso,

kurzer Einwurf: Was sagt denn die gesetzlich vorgeschriebene Fachkraft für Arbeitssicherheit dazu? Und was sagt der Betriebsarzt?

Ausserdem ist Mobbing eine Form der Gewalt......Nachzulesen auf der Seite der DGUV, schau mal unter Psychische Belastungen.

Weiterhin bist Du Leistungsgewandelt, man muss Deinen Arbeitsplatz an Deine persönlichen Leistungsvoraussetzungen anpassen. Das könnte man auch mal bei den vorgeschriebenen Begehungen ansprechen.

Notfalls kannst Du auch mal mit Deiner BG darüber sprechen......die haben Prävention, Rehabilitation und Entschädigung.....

Dir steht mehr Urlaub zu, lass Dich nicht ärgern und entschuldige Dich nicht dafür, es steht Dir zu.

Viel Erfolg!

Vetty