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Gestohlener Befund vom gegenerischen Anwalt vor Familiengericht benutzt

Bones

Mitglied
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19 Juli 2011
Beiträge
80
#21
Besten Dank,
Ich habe das alles an meinen Anwalt gesendet.
Bin auf die Antwort gespannt.
 

Bones

Mitglied
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19 Juli 2011
Beiträge
80
#22
Mein Anwalt prüft jetzt, wie viel aus dem Befund übernommen wurde.
Allerdings hat er gleich darauf hingewiesen, dass ich in unserer Stadt keinen Anwalt finden werde, der gegen einen Kollegen vorgeht.
Dann erstatte ich eben Anzeige und das Gericht kümmert sich schon um die Sache oder?
Anwaltskammer und den Datenschutzbeauftragten habe ich ebenfalls mal angeschrieben.
 

Bones

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19 Juli 2011
Beiträge
80
#23
Schweigepflicht wird wohl nicht ziehen aber Verletzung des Persönlichkeitsrecht.
Nun geht es darum, wie der Schaden bemessen werden soll.
Ich werde nun erstmal den Befund zurück fördern inkl. Erklärung, dass alles an mich übergeben worden ist und Anerkenntnis des Verstosses und Kontaktdaten der Anwaltshaftpflicht.
Dann wäre auch noch folgendes zu klären:
Die wichtigsten, strafrechtlichen Persönlichkeitsschutzdelikte:
  • Verbreitung oder öffentliches zur Schau stellen eines Bildnisses ohne Einwilligung des Abgebildeten, §§ 22,23 Kunsturhebergesetz
  • Beleidigung, § 185 StGB
  • Üble Nachrede, § 186 StGB
  • Verleumdung, § 187 StGB
  • Verletzung des persönlichen Lebens- und Geheimbereichs, § 201 a StGB
Nun habe ich ja schon jeden Tag mit meiner PTBS zu kämpfen und das seit Jahren. Das ist so was von zermürbend. Da kommt dann so ne Trulla daher und feiert meine Blossstellung und Erniedrigung vor Gericht. Mit dem Resume dass ich zu nichts fähig bin, als auf der Couch zu liegen.

Wie ist so eine Verleumdung und Verletzung meiner Persönlichkeit zu bemessen?
 

Kasandra

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#24
Hallo Bones,

neben der Beweisverwertung solltest Du auch weitere Energie in das Verfahren stecken.

Du bist seit 2011 hier, daher - argumentiere - die Befunde sind ja auch schon "alt".

Dann könntest Du noch versuchen Dir das Jungendamt zum Partner zu machen, ich nehme an Dein Kind will Dich auch sehen
und unbeschwerte Zeit mit Dir verbringen. Nutze dies dann für das Verfahren.

Im Januar 2012 hast Du Dich ja schon um Umschulungen etc. (zweite Chance o. ä.) bemüht und ich gehe mal davon aus, dass Du auch wieder berufstätig bist und nur noch am Feierabend oder Wochenende auf der Couch liegst.

Das alles sind auch mögliche Ansätze für Dich den Hebel umzulegen.

Viel Erfolg

Kasandra
 

Rudinchen

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#25
Hallo Bones,

noch mal meine Nachfrage - vielleicht habe ich dich auch falsch verstanden?!

Deine Frau hat dein Gutachten ohne deine Einwilligung dem Gericht vorgelegt, um es gegen dich zu verwenden. Trotzdem - oder obwohl dein Gutachten bei Gericht vorlag - hast du dich gütlich mit deiner Frau über das Umgangsrecht mit deinem Kind geeinigt und alle Beteiligten sind soweit zufrieden. In deinem 2. Beitrag hast du geschrieben: "Meine Frau und ich sind inzwischen bei einem außergerichtlichen Wechsrlmodell angelangt. Das ist okay für mich."

Habe ich das so richtig verstanden?

Falls ja: Was willst du damit erreichen, wenn du jetzt einen neuen Rechtsstreit anzettelst und deine Ex-Frau wegen Verstoßes der Persönlichkeitsrechte anzeigst?

Das wird doch nur neuen Streit hervorbringen und eure Beziehung untereinander und besonders auch wieder dein Kind belasten.

Ich kann verstehen, dass dich das Vorgehen kränkt und dass du dich hilflos und bloßgestellt fühlst. Aber lohnt sich ein neuer Streit mit deiner Ex - evtl. gefährdet das das anscheinend im Moment gute Einvernehmen und belastet dich doch zusätzlich auch wieder. Damit hat doch keiner gewonnen?

Viele Grüße

Rudinchen
 

Bones

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#26
Es geht mir um den Anwalt meiner Frau. Den werde ich zur Rechenschaft ziehen und nicht meine Frau.
Beruflich bin ich seit 2013 nicht mehr leistungsfähig.
Und es ist kein Gutachten, sondern wie die ganze Zeit schon beschrieben ein Befund.
 

Bones

Mitglied
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19 Juli 2011
Beiträge
80
#27
Wäre ja zu schön gewesen, wenn es mal einfach gewesen wäre.
Meine Familiengerichtanwältin möchte nicht gegen die gegnerische Anwältin vorgehen, wegen Anwaltsverein und dass Anwälte nicht gegen Anwälte vorgehen. Sie hat mich aber dann beraten.
Ich habe dann die gegnerische Anwältin angeschrieben und Herausgabe meines Befundes gefordert, sowie dass sie gesteht Inhalte des Befundes verwendet zu haben.
Als Antwort kam, dass sie keinen Befund hat und auf nichts aus dem Befund verwendet hat und dass das Verwenden falsch im Verhandlungsprotokol wiedergeben ist.

Nun stehe ich ziemlich blank da. Ich habe zwar noch eine Anfrage bei der Staatsanwaltschaft laufen aber ob das was nützt...keine Ahnung.

Ich überlege nun einen Auswärtigen Anwalt zu suchen. Frage ist nun, ob das überhaupt was nützt außer dass sich ein weiterer Anwalt bereichert.