• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Kopfgelenksinstabilität

Grinsekopp

Neues Mitglied
Registriert seit
24 Jan. 2018
Beiträge
5
#1
Hallo ins Forum,

ich hatte in meinem Leben zwei Autounfälle. Einen im Winter 2003 + einen Auffahrunfall (mir ist einer hinten aufgefahren) in 2006. Hinzu kommen noch 2 Glatteisunfälle als Fußgänger und Fahrradfahrer. Welcher Unfall nun für mein Problem verantwortlich ist, wird sich wohl kaum mehr nachvollziehen lassen.

Nach dem Unfall 2006 hatte ich jedoch zum ersten Mal merkwürdige Symptome (Übelkeit, Merkwürdiges aufsteigendes Gefühl im Rückenmark). Die vergingen jedoch wieder. In 2010 hatte ich auf einmal nach Sport Übelkeit, Herzklopfen etc. Ein paar Wochen später bekam ich Visual Snow welcher bis heute bestehen blieb und wurde sehr lichtempfindlich. Die Lichtempfindlichkeit ging wieder zurück. Es wurde bei mir Borreliose diagnostiziert und mit Antibiotika behandelt. Allgemein wurde ich jedoch als Psychosomatiker eingestuft (die Standardausrede der Ärzte wenn sie keine Ahnung haben wie ich heute weiß).
Über die Jahre immer wieder merkwürdige Symptome. Im Januar 2015 traf ich dann die fatale Entscheidung mit einer Kugelhantel zu trainieren. Seitdem hört mein Horror nicht mehr auf.

Ameisenlaufen in den Beinen
Schwäche in den Beinen
seit Mai 2015 auch wechselnde Schwäche in der Arm und Schulter muskulatur
überfallartig auftretende Gangstörungen
im Januar 2017 dann Sprachstörungen und wieder dieses merkwürdige aufsteigende Gefühl im Rückenmark
Fokussierungsstörungen der Augen
Alle Symptome wechseln ständig. Teilweise Verschlimmerung im Liegen.

Alle MRT der HWS waren immer unffällig. Auch ein von mir veranlasstes MRT der BWS weißt nur eine leichte Kyphotische Fehlhaltung und Skoliose aus.

In meiner Verzweiflung habe ich daraufhin ein Funktions MRT privat veranlasst und bezahlt.

Hier der Befund

Rotationssubluxation des Atlas (4mm rechtsseitiger Dorsalversatz der vorderen Begrenzung des Atlas gegenüber der Axis)

Bei der Rotation der HWS beidseits aufgehobene Drehfähigkeit des Axis
Bei der Rotation der HWS beidseits Auslenkung des Dens zur entsprechenden Gegenseite;

Densinstabilität
Bei der Rotation der HWS beidseits rechtsbetont deutliche Verschmälerung des subarachnoidalen Puffers zwischen Ligamentum transversum und Myelon. Kein Myelonkontakt

Bei der Seitneigung der HWS beidseits des Dens in Bezug auf die Neutralstellung, eine physioloigische Auslenkung lässt sich nicht nachweisen.

Nächste Woche habe ich einen Termin in der Charite bei der dortigen Orthopädie, die zumindest die Instabilität der Kopfgelenke als Fachgebiet aufführen.

Der Befund wurde übrigens gerade von meinem Allgmeinmediziner beiseite gewischt. Helfen kann er mir aber auch nicht wirklich. Glücklicherweise habe ich genug Vermögen um Diagnose und Behandlung privat zu bezahlen. Hartz IV Empfänger können in diesem System nur noch dahinsiechen.

Von der MRT Praxis wurde mir bereits ein privat behandelnder Arzt empfohlen. Ich möchte hier keine Wald und Wiesen Physiotherapeuten, Chiropraktiker usw. heranlassen.

Deshalb meine Frage an das Forum, ob man mir per Nachricht weitere Physiotherapeuten und Ärzte in Berlin nennen kann.
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
22 Nov. 2016
Beiträge
221
Ort
Bayern
#2
Hallo Grinsekopp,



willkommen im Forum. Deine Krankenhistorie ist "Typisch" für uns Kopfgelenkverletzte, es läuft scheinbar immer die selbe Laier mit uns UO-KZÜ ab.

Es vergehen wertvolle Jahre bis überhaupt mal was festgestellt wird und in der ganzen Zeit wollen die 08/15 Orthopäden nie einen Hinweis gefunfen oder gesehen haben, der in Richtung Kopfgelenke gegangen wäre, na klaro.

Dann sollten mal die Ober-Spezis in die Lehrmeinung schauen, was dort steht, wenn nach den allgemeinen Pauschalzeit-Behauptungen die Beschwerden nicht weg gehen. Richtig, es muss auch immer an Kopfgelenke gedacht werden.

Bei wem hast du dein F-MRT oder Upright-MRT machen lassen? Weil der Arztbericht ist doch relativ eindeutig und wenn dein Hausarzt den abtut, ist das ein Zeichen von völliger Unkenntnis. Das hat mein Ex-Hausarzt auch gemacht.

Schau mal unter dem Link CRAFTA® nach und ein OMT ist eine sehr gute Adresse für die Kopfgelenke. Von einem 08/15 Orthopäden wirds zu keine Hilfe bekommen, das müsste dann dann eher in Fachrichtung Reha-Arzt gehen. Weil eine offizielle FAchrichtung für Kopfgelenke gibt es in der BRD nicht!

Wichtig dürfte für dich sein die Nebenbaustellen nicht zu vergessen wie Instabile-HWS(C3-C7), Tinitus und CMD. Wobei letztere wichtig ist, da diese gerne vergessen wird, aber ohne die wird die HWS keine Ruhe geben. Deshalb immer auch an einen Guten Zahnarzt-Kieferspezi denken.

Tinitus und Schwindel geht in Richtung "Neurootologie" da können Rückschlüsse gezogen werden was alles noch mitbeteiligt ist.

Auch kannst du die Suchfunktion des Forum benutzen zu Beiträgen über Kopfgelnke, aber bedenke das in älteren Beiträgen sich einiges geändert haben könnte z.b. könnten genannte Spezi. plötzlich nachdem Sie zbs. keine BG-Zulassung mehr haben, jetzt plötzlich eine völlig gegenteilige Meinung vertreten und uns Uos nicht mehr helfen und das Buch "Der Weg war umsonst" trifft voll zu.
M.E. vor einer SHR-Klinik kann ich nur dringend warnen dort sitzt ein Prof-Spezi der alle mit einem Upright-MRT(Kopfgelenke) vom Hof jagt ect.


Gruß
Isswasdoc
 

Grinsekopp

Neues Mitglied
Registriert seit
24 Jan. 2018
Beiträge
5
#3
Hallo,

vielen Dank für die Antwort.

das MRT habe ich in Hannover machen lassen. Es war ein upright MRT. Die c3 bis c7 segmente verhalten sich normal. Ich werde wohl noch Funktionsröntgen aufnahmen machen lassen. Kiefergelenk blockiert, jedoch links etwas mehr.

Was merkwürdig ist, das bisher kein Schaden an den Gelenkkapseln c0 bis c3 festgestellt werden kann. Auch sind alle Bänder ligamentum transversum, alare usw. intakt. Ich würde da aber gerne sicher gehen, denn ich stehe bereits in Kontakt mit caringmedical für einen Versuch mit Prolo bzw. Stammzellentherapie. Das Geld dafür hätte ich. Aber wenn die Bänder in Ordnung sind, würde das nichts bringen.
Ich habe gelesen, das ein tesla 3 MRT so etwas relativ sicher ausschliessen könnte. Nur eins zu finden scheint sehr schwer. Danken den Hinweis mit den Crafta Therapeuten.

Gruss aus Berlin.
 

Grinsekopp

Neues Mitglied
Registriert seit
24 Jan. 2018
Beiträge
5
#4
So ich habe hier in Berlin noch ein 3 Tesla MRT gefunden die ich jetzt angeschrieben habe. Ich will einfach wissen, ob die Bänder geschädigt sind und Ursache für meine Probleme oder nicht.
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
22 Nov. 2016
Beiträge
221
Ort
Bayern
#5
Hallo Grinsekopp,

Uprigth MRT ist schon mal gut, bist du dir sicher das du Schädel C0-C3 hast machen lassen? Weil in meinem MRT-Upright Kopfgelenke C0-C3 wird eben nichts mit C3-C7 geprüft sondern wirklich nur Schädel/KZÜ Kopfgelenke.

Weil es gibt da immer Missverständnisse zb. meinen einige 08/15 Orthopäden und 08/15 Radiologen das bei Aufnahmen der HWS die Kopfgelenke automatisch mit drauf seinen, was asolut falsch ist, da wird nur der Bereich C3-C7 abgebildet, die Kopfgelenke max. nur Notdürftig sehr schehmenschaft.
Deshalb sind Aussagen von solchen Spezis mit Standart-HWS-Untersuchungen(C3-C7) "Sie haben da nichts" völlig wertlos.

Schau mal bitte genau nach was in deinem Upright-MRT-Bericht drin steht was gemacht wurde, da müsste es heißen ..Kernspintomogrphie des kraniozervikalen Übergangs mit Schädelbasis unter besonderer Berücksichtigung der Kopfgelenke..dann hast du letzt genannte Untersuchen lassen.

Wenn aber steht Kernspintomogrphie der HWS hast du nicht die Kopfgelenke machen lassen. Bänder brauchen nicht immer gerissen sein, es langt schon wenn diese Überdehnt oder nur angerissen sind um Mächtig Ärger zu machen.

Aber es scheint doch was mit deinen Bänder nicht zu stimmen, da diese Normalerweise zur Stabilität deiner Kopfgelenke gedacht sind. Deine Befunde zeigen gerade das Gegenteil davon, aber ohne deinen MRT-Bericht im Original und die Bilder zu sehen, kann ich dir nichts genaues sagen.

Gehe bitte zu einem OMT, der kann mit "Relativ" einfachen manuellen Untersuchungen feststellen, ob mit deinen Kopfgelenken alles O.K. ist oder nicht, weil dafür werden die Speziell min 5-7-Jahre ausgebildet und müssen sollten das können.

Dann solltest du dir einen guten Neurootolgen(HNO-Arzt) suchen zb. in Soltau ist ein absoluter Experte hierzu.
Da könnten deine Beschwerden mit Zebris-Test usw. auch nachvollziehbar objektivierbar festgestellt werden. Dann kann keiner mehr beahupten der "Simuliert" oder der Psychosomatiker, hat man bei mir auch versucht, da war dann ganz schnell Schluß damit.

Grundsätzlich ist es ein Problem, das wir UOs besser informiert sein müssen wie die 08/15 Ärzte, weil im Normalfall immer nur Pauschalbehauptungen kommen sonst nichts.

Wenn du zb. von einem OMT Untersucht wurdest, dann weißt du was die Herrn in Weiß die ganze Zeit nicht gemacht haben und mit welchen einfachen Test der OMT es feststellen kann, weil die 08/15-Ärzte wollen davon nichts wissen, haben es nicht gelernt und haben nicht täglich mit uns KZÜs zu tun, dadurch fehlt denen die Übung und Erfahrung ect.

Am besten du kaufst dir das Buch: "Beschleunigungsverletzung der HWS Stand 2009 Grill,Weding und Graf" dort wird alles sehr gut erklärt, wie warum, wieso und von wem zb. Fachrichtung was festzustellen ist. Ich habs auch nicht glauben wollen, aber nachdem ich das Buch gelesen habe, war alles klar, da gehen einem die Augen auf, was Sache ist und was Märchenstunde ist. Ohne Buch weiß man so gut wie nichts, weil die Herrschaften lernen das nicht und was nicht sein kann, darf auch nicht sein.


Gruß
Isswasdoc
 

Grinsekopp

Neues Mitglied
Registriert seit
24 Jan. 2018
Beiträge
5
#6
Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Es wurden definitiv die Kopfgelenke im upright gemacht. Der Befund heisst kernspintomographische Untersuchung der Schädelbasis unter besonderer Berücksichtigung des craniocervikalem Übergangs.

Die Ligamenta alaria sind ebenso wir das Ligamentum transversum, Ligamentum atlantookzipitalis posterior, Membrania tectoria und Ligamentum apicis dentis anatomisch intakt bzw unauffällig. Regelrechte Darstellung der arteria vertebralis.

Da aber die Auflösung des upright nicht so dolle ist, wollte ich halt nochmal mit dem 3 Tesla Mrt nachhalten.
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
22 Nov. 2016
Beiträge
221
Ort
Bayern
#7
Hallo Grinsekopp,

ich war auch bei Upright-MRT-Kopfgelenke die Auflösung war I.O. und man konnte alles sehen bzw. es wurden die Schädigungen festgestellt. Man muss halt den Bericht genau lesen bzw. wissen auf was zu achten ist. Ich wurde auch mal schon gefragt wo die Schädigungen drin stehen, wenn man vorher weis wie diese Auffälligkeiten bzw. Schäden in der Lehrmeinung beschrieben sind, deshalb der Tipp mit dem Buch.

Gruß
Isswasdoc
 

Rudinchen

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
6 Dez. 2009
Beiträge
2,037
#8
Hallo,

es können auch die Muskeln und die Faszien sein, die nach einem Schleudertraume "verrückt" spielen und dann die Wirbel und das Kiefergelenk in die falsche Richtung ziehen ... Das ist alles sehr schwer auseinander zu halten - und auch für mich noch verwirrend ...

Du brauchst einen wirklich guten Physiotherapeuten, der sich damit auskennt und dir dazu was sagen kann - erst dann würde ich gezielt mit Aufnahmen weitermachen. Ein guter Phsyio kann das anscheinend spüren (so meine Erfahrung).

Hier bekommst du gute Hintergrundinfos: Die instabile Halswirbelsäule – Symptome, Ursachen von Krankheiten

Übersicht Stress – Symptome, Ursachen von Krankheiten

Behandlerliste Stress – Symptome, Ursachen von Krankheiten....

Ob das alles so stimmt und aktuell ist, kann ich leider nicht sagen.

Von einem Bekannten habe ich gehört, dass das hier ein Physiotherapeut sein soll, der sich gut mit HWS-Verletzungen auskennt:

Prof. Dr. Harry von Piekartz | Hochschule Osnabrück

Ist zwar nicht Berlin, aber vielleicht hilft es dir weiter?

Viele Grüße

Rudinchen
 

Grinsekopp

Neues Mitglied
Registriert seit
24 Jan. 2018
Beiträge
5
#9
So heute Termin bei der Neurologin die mich wegen Verdacht auf Schlaganfall eingewiesen hatte. Sie folgt natürlich der Meinung der Ärzte im Krankenhaus das alles psychosomatisch sei. Ich habe ihr das Ergebnis des upright MRTs präsentiert. Natürlich wird alles abgeblockt, weil man selbst keinen Plan hat. Wieder ein Arzt der auf meine schwarze Liste kommt.
 

ptpspmb

Aktiver Sponsor
Registriert seit
2 Sep. 2012
Beiträge
1,989
Ort
BW
#10
Hallo Grinsekopp,

willkommen hier im Forum.
So wie dir geht es vielen von uns hier, mich mit einbezogen!
Das ist ein sehr langer weg!
Nur soviel, einer von meinen früheren behandelnden Orthopäden kannte das mit dem upright MRT gar nicht! Der hat noch gefragt was das sein soll, habe Ihm dann Unterlagen gebracht!
Darauf hin hat er mir zu verstehen gegeben, dass das alles Blödsinn ist und ich doch eher in die Richtung Somatische Schmerzstörung gehöre!
Leider (für Ihn) hat sich das nicht erhärtet, es war tatsächlich die HWS!
 

bobb

Mitglied
Registriert seit
8 Juni 2015
Beiträge
67
#11
HALLO an alle.
Hat bei Euch schon mal ein Radiologe eine normale MRT der HWS an einem 3-Tesla durchgeführt?
Ich hatte meine zweite MRT der HWS nach Schleudertrauma an einem 3-Tesla machen lassen wollen und da hat mir der Radiologe gesagt, daß man die HWS nicht am 3-Tesla machen könne wegen der Artefakte. Er hat also die HWS mit dem 1-Tesla aufgenommen. Habt Ihr dieses Argument schon mal gehört? Oder hat das einen anderen Hintergrund? Die Schulter wurde dann aber auf meinen Wunsch hin am 3-Tesla gemacht.
Gruß Bobb
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
22 Nov. 2016
Beiträge
221
Ort
Bayern
#12
Hallo boob,

ich hab jetzt schon mehrmals 3-Tesla Aufnahmen HWS bekommen, da gab es keine Artefakte und M.E. ist eine Behauptung in diese Richtung als sehr zweifelhaft anzusehen.

3-Tesla wird doch aus dem Grund gemacht, weil dort die Strukturen besser dargestellt werden können, die man höchst wahrscheinlich mit 1-Telsa nicht so sehen könnte, für die Weichteitschäden wichtig.

Eine andere Sache sind dann die Einstellungen ob mit 2mm, 3mm oder 5mm-10mm gefahren wird, weil bei kleinen Struckturen sind nämlich auch die Standart 3mm noch zu groß. Manche Radiologen erzählen solche Märchen sowie die 08/15 Orthopäden, das schönste ist, wenn es was zu sehen gibt, sind es Artefakte und ansonsten sind degenartive von traumatischen vorhandenen Zeichen sind abgrenzbar.

Auch sollte nicht vergessen werden, dass an der HWS mehrere Untersuchungsweise gibt zb. wenn man auch wissen möchte wie es um die Halsgefäße steht, weil diese werden unter Umständen auch in "Mitleidenschaft" gezogen, aber meist nie Untersucht. Dies müsste dann in einem MRT-Angio geschehen. Weil wenn die HWS so überstreckt wurde, das die Kopfgelenke/Flügelbänder geschädigt sind, sollte immer die Atheria vertebrails mit der Angio Untersucht werden, speziell wenn ein Tinitus da ist seit Unfall.

Weil wenn diese Atherie ´geschädigt ist, macht die mächtig Ärger zu allem Überfluss das schon Kopfgelenkverletzungen da sind. Wurde bei mir nach dem Unfall auch nicht gemacht, ist aber jetzt noch deutlich zu sehen.

So manche Störung die uns Neurologen dann so Unterstellen möchten, UO hat einen an der Waffel, kommt dann in Wirklichkeit durch eine Schädigung dieser Atheria vertebralis und wenn es ganz dumm läuft sogar ein Schlaganfall. Das wollen manche Spezis halt nicht wissen, dadurch läst sich auf Schädigungen der HWS und Kopfgelenken schliessen, daher weht der Wind.

Gruß
Isswasdoc
 

bobb

Mitglied
Registriert seit
8 Juni 2015
Beiträge
67
#13
Hallo IsswasDoc,
hatte Deine letzte E-Mail mit Befunden als Anhang gelesen und auch dass bei Dir eine poröse Artheria Vertebralis diagnostiziert wurde. Wußte gar nicht, daß man am Kernspingerät auch spezielle Einstellungen vornehmen kann. Schreibe Dir über die E-Mail bzgl. weiterer Entwicklungen bei mir. Gruß Bobb
 
Registriert seit
4 Apr. 2017
Beiträge
68
Ort
Spessart
#14
Hallo IsswaDoc,
Du hast in Deinem letzten Post folgendes geschrieben:
Auch sollte nicht vergessen werden, dass an der HWS mehrere Untersuchungsweise gibt zb. wenn man auch wissen möchte wie es um die Halsgefäße steht, weil diese werden unter Umständen auch in "Mitleidenschaft" gezogen, aber meist nie Untersucht. Dies müsste dann in einem MRT-Angio geschehen. Weil wenn die HWS so überstreckt wurde, das die Kopfgelenke/Flügelbänder geschädigt sind, sollte immer die Atheria vertebrails mit der Angio Untersucht werden, speziell wenn ein Tinitus da ist seit Unfall.
Gibt es hierzu entsprechende Literatur? Ich würde gerne zu diesem Thema mit meinem Orthopäden reden. Er ist eigentlich sehr aufgeschlossen und verbringt viel Zeit mit Fortbildung. Aber kann halt eben auch nicht alles wissen.
Daher wäre ich Dir sehr dankbar, wenn Du mir die Quelle Deines Wissens verraten könntest.

Gruss
Scheitholz
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
22 Nov. 2016
Beiträge
221
Ort
Bayern
#15
Hallo Scheittholz,


erste Hinweise finden sich in den AWMF 017/064 Klasse S3 unter 4.3 Im Einzelfall nützlich Punkt 10 u. 13. Auch im Fachbuch zum Schleudertrauma wird diese Möglichkeit der Schädigung erwähnt, ist zwar sehr selten, aber ersten kommt es anders und zweitens als man denkt.

Bei uns UOs kommt dann noch M.E. die sehr laxe Untersuchungswilligkeit der meist total überforderten D-Ärzte dazu. In der Praxis bedeut dies, dass der normalo D-Arzt dann nicht gleich zum richtigen Speziallisten überweist, dann würde er kein Geld mehr verdienen und wenn die Kompetenz nicht ausreicht um etwas medizinisch begründen zu können wird es M.E. schon stark kriminell.

Hier ein Link dazu: http://www.gefaesschirurgie.de/fileadmin/websites/dgg/download/LL_Vertebralisinsuffizienz_2011.pdf

Auf Seite 2 wird es richtig interessant und eigentlich sollte jeder Orthopäde wissen, das die Atheria vertebralis direkt an der HWS ist und nicht wie zb. von der M.E. Verblödungslehrmeinung aller BGs angeführt wird "Die Atheria vertebralis liegt in der Nähe der Wirbelsäule", weil dann kommen die Spezis auf die irrige Annahme, die leigt neben der HWS und hat mit der Anatomie der HWS nichts zu tun.

Aber wenn die Atheria vertebralis wegen den Achsabweichungen aufgrund des Schleudertraums, dann eine Dissektion erfolgt und später dann ein Knick da ist ectl. dann noch dauerhaft eingeklemmt ist, wird das sehr schnell relevant, falls nicht wieder vor lauter Kostenreduktion entsprechende Untersucungen unterbleiben.
Würden solche Verletzungen gleich richtig behandelt, könnte dem UO einiges an Folgeschäden erspart bleiben, aber nein es ist leichter alles abzustreiten und gar nichts zu tun. Immer die gleiche dumme Laier mit den Herrschaften.

Es ist ja auch immer schön, dass man immer selbst alles wissen muss und selbst Arzt sämtlicher Fachrichtungen sein muss, um zu wissen bzw. feststellen zu lassen, was man eigentlich in Echt so alles hat.

M.E. hat das aber nichts mit Hypoconder zu tun, sondern das ganze System ist total verwahrlost und schon Scheintod, fehlt nur noch der Grabstein mit Staatsackt-Begräbnis. Der beste Ausweg ist dann für die Herrschaften "Somatoforme Störungen" Schmerzverarbeitungsstörung, wers glaubt wird seelig.

Gruß
Isswasdoc
 

bobb

Mitglied
Registriert seit
8 Juni 2015
Beiträge
67
#16
Hallo Isswasdoc,
m.W. hattest Du ja Seitenaufprall und da ist es logisch, dass die Bänder und Kopfgelenke ja extrem überdehnt werden, da Du nicht - wie bei einem Heckaufprall - in der Phase II mit dem Kopf gegen die Kopfstütze prallen konntest - sondern Dein Kopf voll seitlich ins "Nichts" geschlagen wurde, also mit sehr starker Überdehnung. Bei einem Heckaufprall ist zwar das Risiko eines SHT, aber ein Seitenaufprall ist bekannterweise sehr gefährlich eben weil der Kopf seitlich in die Luft "fliegt". Jeder gute Unfallanalytiker und jeder gute Ortho weiß das. Aber wo gibt es schon gute SVs.
Gruß Bobb
 
Registriert seit
4 Apr. 2017
Beiträge
68
Ort
Spessart
#17
Hallo IsswasDoc,
danke für die Informationen. Die Leitlinie ist sehr interessant. Ich habe nicht gewusst, dass es so etwas gibt. Bin halt auch kein Mediziner. Auf welches Buch beziehst Du Dich bei Deinen Worten:
?
Ich habe zwar schon etliches an Fachliteratur gelesen und im Schrank stehen, kann mir aber nicht alles merken. Habe jetzt mal angefangen, alles an Informationen usw. was auf meinen Fall zutrifft zusammenzutragen, damit ich im Fall einer Klage meinen Rechtsanwalt mit den Infos versorgen und somit unterstützen kann.

@ Bobb
Mit dem seitlichen Aufprall hast Du recht. Da werden die Bänder sicherlich maximal belastet. Auch ist die HWS für diese Richtung der Bewegung nicht ausgelegt. Aber meist hat man ja weder einen rein Seit- oder Heckaufprall. Oft ist es eine Mischung aus beidem. Bei uns erfolgte der Aufprall von rechts hinten. Somit kommt auch automatisch eine seitwärts gerichtete Komponente mit ins Spiel. Auch ist die Sitz- und Kopfposition mit entscheidend. Denn wer sitzt schon optimal im Auto? Das sind eigentlich alles Punkte, welche bei Begutachtungen mit abgefragt und berücksichtigt werden müssten.

Gruss
Scheitholz
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
22 Nov. 2016
Beiträge
221
Ort
Bayern
#18
Hallo Scheitholz,


ich meine das Fachbuch "Beschleunigungsverletzung der HWS Stand 2009, Graf,Grill u. Weding" gibt es auch für 80-90€ per PDF-Download.

In meinen ganzen Gutachten der BG hat sich niemand um den Unfallhergang gekümmert.

M.E. ist das die "Typische Masche" der BG eben diesen Unfallhergang nicht zu ergründen, obwohl gerade bei den eigenen BG-Begutachtungsleitlinien zu Begutachtungen extra diese Unfallhergangsermittlung extrem "Betont" wird.

Da wird dann einfach aus einem reinen Seitencrash ein Frontalcrash gemacht! Warum?

Richtig, dann reicht es aus nur auf ein Bild des Unfalls bezug zu nehmen, nämlich des Fahrzeugs vom Anspruchstellers, verharmlosend zu beschreiben nach dem Motto nur leichter Blechschaden, das aber die Polizeiakte auch das Fahrzeug des Unfallverursachers total eingedrückt(Totalschaden) zeigt wird M.E. bewust verschwiegen.

Daraus wird jetzt ein Unfallhergang herbei phantasieren gelassen, der total verharmlosend von einer sehr geringen Insassenbelastung ausgeht, ohne diese berechnet zu haben!

Nartürlich zu ungunsten des UOs wird dann nur noch von einer sehr leichten HWS-Muskelzerrung gesprochen, pauschal nach kurzer Zeit folgenlos ausgeheilt, so geht M.E. der Systematische- Betrug an uns UOs ohne sich dabei die Finger schmutzig zu machen.

Das Perfekte-System um jegliche Ansprüche auf null zu drücken. Amtsermittlungspflicht geht auch gegen null.


Gruß
Isswasdoc
 

Sekundant

Aktiver Sponsor
Registriert seit
24 März 2009
Beiträge
3,593
Ort
hier, gleich links von dir
Website
fallakte.12hp.de
#19
hallo Isswasdoc,

auch wenn es nervt und immer wieder überhört wird (geht mir bisher nicht anders) kann ich nur empfehlen das bei jeder gelegenheit wieder vorzubringen und wo möglich und nötig auf die fehlerhafte darstellung hinzuweisen; dass dieses und jenes nicht mit dem unfallereignis zusammenpasst, dass dieses und jenes bei der beurteilung nicht berücksichtigt wurde oder aus dem grund der falschen darstellung nicht die richtigen schlüsse gezogen wurden.

frage: hast du das erwähnte fachbuch? ich habe nur einzelne kapitel im auszug. würde mich interessieren.


gruss

Sekundant