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Wann und Wo wird bei mir Gutachten erstellt?

Hotte

Erfahrenes Mitglied
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#81
:confused:...3 zur Auswahl...:confused:
Hab das Schreiben der DRV vor mir liegen,da steht wörtlich:
"Sie werden gebeten sich am ..2.2015 um 9 Uhr bei uns zur ärztlichen Begutachtung vorzustellen.
Die Begutachtung wird ca 3 Std in Anspruch nehmen,je nach Aufwand.
Ort Deutsche Rentenversicherung Nord,Sozialmedizinischer Dienst"

Hab keine Ahnung wer mich da begutachtet und was da begutachtet wird...:confused::(

Da sind die Ansagen meiner PUV schon wesentlich genauer,dort hab ich schon Namen(4 aber nicht zur Auswahl,jeder nur für verschiedene Teilbereiche zuständig) und Abläufe und die Begutachtung ist erst im Mai....
 

welchunsinn

Erfahrenes Mitglied
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#82
Hallo Hotte,

in etwa das gleiche Schreiben hatte ich damals erhalten. Weit gefehlt, eine fachliche Kompetenz war nicht gegeben - völlig fachfremde Begutachtung - wenn über haupt noch von Begutachtung in meinem Fall gesprochen werden kann.

Der Gutachter muss fachlich geeignet sein, auch die Fachrichtung des Gutachters ist Dir mitzuteilen.

Denke mal darüber nach, m.E. irgendwie ein Parteigutachten ...


Aus eigener leidvollen Erfahren kann ich nur empfehlen einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen.
 

Hotte

Erfahrenes Mitglied
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#83
Danke für die Antworten:)
Kann gut angehen,das Schreiben sieht mir auch aus wie son 0815 Formblatt wo nur Datum und Name von der DRV eingesetzt wird .....
ganz klar wird das mit der Liste die drunter steht was ich mitzubringen hab:
u.a.
-Ihre Brille/n ( hab noch nie eine gehabt)
-wenn vorhanden Rötgenaufnahmen (hab ich mittlerweile 15 CDs voll inkl.MRT und CT Befunden)
-wenn vorhanden Krankenhausberichte der letzten 2 Jahre (hab im letzten halben Jahr 8 Krankenhausaufenthalte und 2 stationäre Rehas gehabt Akten füllen 2 große Ordner)
usw......
Naja,bin ja mal gespannt auf was fürn Wundergutachter ich da treffe und was der aus dem Hut zaubert,ein "normaler" Mensch bräuchte schon 3 Std um die Befunde zu lesen(ich brauch dafür 2 Tage;)).
Und eigentlich liegt der DRV ja auch alles vor,deswegen hatte der Sachbearbeiter die EMR auch gleich genehmigt. Aber dann sind meine Akten wohl aufn falschen Schreibtisch gelandet wo wohl einer saß der meint das man unbegutachtet(persönlich) keine EMR bewilligen kann...:(.

Habe schon 2 Fachanwälte um eine Rechtsauskunft kontaktiert,waren jedoch beide der gleichen Meinung das die Ansprüche die ich stelle gegenüber PUV und DRV bei der Aktenlage kein Thema sind. Und wenn ich nicht mehr verlangen würde(was mir beide empfehlen) bräuchte ich keinen Rechtsbeistand. Sollte ich jedoch das verlangen was mir zusteht (PUV 100% Invalidität/ DRV volle EMR) würden mich beide gerne vertreten.
Ich habe allerdings keine Zeit(bleibt wohl nicht viel),Lust(will noch so viel wie möglich mit meiner Familie genießen) und Kraft mich ewig mit den auseinander zu setzen und deswegen werde ich mich mit der kleinsten Prozentzahl pro Behinderung/Einschränkung zufrieden geben.
Sollten die Versicherungen die Grenze jedoch unterschreiten nehme ich natürlich einen Anwalt.
 

welchunsinn

Erfahrenes Mitglied
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#84
Hallo Hotte,

auch mir wurde von zwei Rechtsanwälten bestätigt, sowie von mehreren Ärzten ich sei zu 100% für immer Erwerbsunfähig :eek: Daraufhin stellte ich erst freiwillig den Antrag, damals hatte ich selber jedoch noch die Hoffnung wieder Arbeitsfähig zu werden.

Ja, auch Ärzte brauchen in meinen Fall über 8 h die gesamten Unterlagen zu studieren.

Naja, wie bereits erwähnt die DRV sieht das anders und ich muss einsehen das ich Erwerbsunfähig bin und es keine Chance auf Heilung für mich gibt.
 

Hotte

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#85
Moin,wollt nur mal kurz den Stand der Dinge durchgeben...
Hatte gestern einen sehr merkwürdigen Termin zur Begutachtung des sozialmedizinischen Dienstes der Rentenkasse...:confused:
Bin da mit allen Unterlagen erschienen,aber eine Begutachtung wurde vom Gutachter abgelehnt....da meine Diagnostik und Heilverfahren noch nicht abgeschlossen ist,ich solle mich erst wieder bei der Rentenkasse melden wenn keine stationären Aufenthalte in Kliniken und Rehaeinrichtungen mehr anliegen...(Nach einem 1 Minutengespräch stand ich wieder vor der Tür)
OK,das hätt man mir aber vieleicht auch vorher mitteilen können,denn hätt ich mir die Tagestour sparen können...:mad: Möchte mal wissen wann das Ihrer Meinung nach sein soll (Ende der Behandlungen nicht in Sicht...)...:confused:

Gruß Hotte
 

Hotte

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#86
Moin,so nun ist das soweit das ich auch zu der Einsicht gekommen bin das ich ohne Rechtsanwalt wohl doch nicht klar komm...:(
Gestern Post von der Rentenversicherung die mich sprachlos macht,angeblich war ich am 6.2.15 gar nicht bei der Begutachtung und Sie drohen mir das unentschuldigtes Fernbleiben nach §66 SGB 1 Konsequenzen hat und mein Antrag abgelehnt wird (EMR)....
Ich versteh die Welt nicht mehr...dabei hab ich sogar ne Bescheinigung von denen das ich am 6.2.15 zur ärztlichen Untersuchung da war und die Fahrtkostenerstattung hab ich auch erhalten (auf Überweisunggsträger steht sogar Datum,Zeit,Ort)...:confused:.
Vor 2 Wochen hab ich neue Befunde (MRT mit Kontrastmittel) bei der RV eingereicht, bei denen einige Gewebe-und Knochenschädigungen klar ersichtlich sind,ich denke mal das die medizinisch keine Ablehnung mehr hinbekommen nun versuchen die das halt mit der Mitwirkungspflicht der ich angeblich nicht nachkomme....
Ich soll da zwar in einer Woche erscheinen hab aber Angst das die meine Anwesenheit wieder verleugnen,also werd ich den Termin absagen (faxen) aus den o.g. Gründen da ich mit meinem Rechtbeistand weiteres vorgehen beraten muß (leider erst Anfang April Termin bekommen) weil das wird mir jetzt alles zu hoch...:(
 

MEGGY..

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#87
Hallo Hotte,

offensichtlich handelt es sich um ein Missverständnis
(ein Gutachten liegt ja der Rentenversicherung auch nicht vor).

An Deiner Stelle würde ich am Montag anrufen, die Situation schildern
um Rückruf und schriftliche Bestätigung bitten, dass Du den Gutachten-
Termin wahrgenommen hattest.


Schönes Wochenende

Meggy
 

Hotte

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#88
Hallo Hotte,

offensichtlich handelt es sich um ein Missverständnis
(ein Gutachten liegt ja der Rentenversicherung auch nicht vor).

An Deiner Stelle würde ich am Montag anrufen, die Situation schildern
um Rückruf und schriftliche Bestätigung bitten, dass Du den Gutachten-
Termin wahrgenommen hattest.


Schönes Wochenende

Meggy
Moin Meggy,das ist ja das unglaubliche diese Bestätigung das ich da war hab ich ja vor mir liegen....:confused:.
Aber vieleicht hast ja recht und es handelt sich um ein Mißverständnis,hab ja auch mit Post von der RV gerechnet,aufgrund der neuen Unterlagen die ich eingereicht hab (Kenntnisnahme und evtl.neuer Gutachtertermin)....aber das ich garnicht erschienen sein soll beim 1.Gutachtertermin damit hat ich absolut nicht gerechnet...vieleicht (hoffentlich) ist den nur das falsche Einladungsschreiben (Formblatt) rausgerutscht.
Dir auch ein schönes Wochenende...:)

Gruß Hotte
 
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#89
Hallo Hotte,

ich hatte das gleiche Theater.
Ich wuste damals nicht wie ich mich wehren hätte können. auch meine begleit persohn die eine Sozialarbeiterin war und bis heute ist, schüttelte den kopf über dieses.
ich bin dann begutachtet worden und in die EU rente geschickt wurden.
Erst befristete und seit 1,5 Jahren unbefristete.
das ganze hat drei jahre gedauert bis ich in Rente war.
Ganz Lebe Grüße Janette
 

Hotte

Erfahrenes Mitglied
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#90
Moin liebe Forianer,wollte mal kurz ne Rückmeldung abliefern zu meiner 1. Frage in diesem Thread (Wann und Wo Gutachten/Prozente).
So ein "Teilerfolg" gabs denn diese Woche 64% Invalidität wurde bei dem Gutachten der BG-Hamburg (29.9-2.10.15 im Auftrag der PUV) festgestellt:).
Ich habe daraufhin meine Unfallrente rückwirkend zum 6/2014 erhalten und eine Kapitalleistung aus 44% (PUV sieht noch 20% Besserungschancen/ Neubegutachtung im April 2017 angebahnt). So weit so gut.....ich bin allerdings mit dem Gutachten nicht zufrieden,weil es meiner Meinung nach zu gering ausgefallen ist und werde selbst noch ein Gutachten in Auftrag geben.
Anerkannte Invalidität:
-Schultergelenke 120° = 2x7%
-Einschränkungen Wirbelsäule = 20%
-organisches Psychosyndrom = 30 %
So folgende Sachen find ich nicht korrekt:
- Schultergelenke sind nur zu 90° beweglich/aktiv,der Gutachter hat mir passiv unter großen Schmerzen die Arme hochgerissen,so dass ich über 90° kam,in der linken Schulter hab ich heut noch Schmerzen von seinem "Arm ausreissen"
-Bei der Wirbelsäulenverletzung heißt es nur lapidar "zu 20 % eingeschränkt..." fortlaufende Instabilität, Implantate,Versteifungen Wirbelkörper-und Bandscheibenentfernungen finden keine Beachtung und werden nicht erwähnt
-Verkürzungsfehlstellungen der Knochenbrüche werden zwar erwähnt, werden aber als "folgenlos" abgetan
-Geruchseinschränkungen(50%) werden zwar erwähnt,aber als Folge einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung (von der ich noch nie was gemerkt hab) gesehen und nicht als Unfallfolge.
-Tinnitus wird auch bescheinigt,aber ohne organischen Ursprungs damit nicht Versichungspflichtig (Phsychoklausel).
So naja an den unteren Punkten werde ich noch arbeiten,(hab ja noch bis 6/2017 Zeit/3 Jahresfrist)bin aber eigentlich auch froh das jetzt zumindest der Anfang mit der PUV relativ fix geklappt hat und ich mir witschaftlich erstmal keine Sorgen mehr machen muß:). Ich hoff das ich nach meiner letzten Rücken OP schnell wieder auf die Beine komm (wird jeden Tag besser) und denn gehts halt weiter.
Eine Frage hätt ich da aber noch...Einspruch gegen das jetzige Gutachten muß ich doch nicht erheben oder?
Die Versicherung hat ja eh schon eine Nachbegutachtung terminiert?

LG Hotte
 

Rajo1967

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#91
Hallo Hotte,

erstmal meinen Glückwunsch das Du einen Teil gemeistert hast und Du kein Gerichtsverfahren dafür führen musstest.

Die Aussagen der PUV beissen sich ganz extrem. Bei der Unfallrente gelten die gleichen Voraussetzungen wie bei der Invalidität.
Sehen sie eine "Besserungstendenz" dann dürfte auch die Unfallrente nicht gezahlt werden - also in diesem Zusammenhang totaler Nonsens was da von sich gegeben wird.

Zu dem Gutachten, einen Widerspruch würde ich an Deiner Stelle nicht abgeben - eine Stellungnahme mit Kritikpunkten und diese wie Du das hier auch gemacht hast, formulieren. Bei dem was Du schilderst ist eindeutig, das man in BG-Manier versucht die Schäden zu bagatellisieren.
Warte aber damit ab bis Du das Geld auf dem Konto hast ;).

Beim Zivilrecht gibt es als solches keine "Widersprüche oder Widerspruchsfristen" wie im Sozialrecht. Die PUV hat zwar erneute Gutachten angekündigt, aber ob diese tatsächlich von der Seite ausgeführt werden ist kein Muss (sie haben sich das Recht vorbehalten).
Du selber brauchst nur, wenn Du eine erneute Begutachtung willst, innerhalb der 3-Jahres-Frist diese beantragen (am besten 3 Monate vor Ablauf der Frist) und brauchst Dir dieses Recht nicht schriftlich vorbehalten.
 

Hotte

Erfahrenes Mitglied
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#92
Moin Rajo,danke für die Info:).
Also,so doll widerspricht sich der Bescheid von der PUV nicht,sie erkennen ja eine derzeitige Invalidität von 64% an (deßhalb auch die Rentenzahlung). Da ich aber zurzeit noch unfallbedingte OPs und Therapien habe,haben Sie halt 20 % der Invaliditätssumme einbehalten,da es in Ihren Augen noch gesundheitliche Verbesserungen (aber auch Verschlechterungen) geben kann. Weiterhin geben Sie an : Sollte es bei der Nachbegutachtung zu einem Invaliditätsgrad unter 50% kommen,wird die Rentenzahlung eingestellt,ohne Rückforderung der bereits gezahlten Rente,da zwischenzeitlich eine Invalidität von über 50%(64%) vorlag. Bei der Invalditätssumme behalten sie sich eine Rückforderung vor,sollte die Invalidität unter 44% sinken,da diese auf Invalidität auf Dauer gezahlt wird...."

LG Hotte

P.S.:Geld ist schon auf dem Konto,am selben Tag wo ich den Bescheid und Gutachten bekommen hab:):):)
 
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Rajo1967

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#93
Hallo Hotte,

klar widerspricht sich das, denn wenn sie die Prozente für die Unfallrente anerkennen spricht auch nichts dagegen das auch für die Invaliditätssumme so zu tun.
Es spielt auch im Moment keine Rolle ob es sich verbessert oder verschlechtert. Da beides möglich ist ist das reine Spekulation im Rahmen der Erstbemessung was gemacht wird. Dafür gibt es ja die "Neubemessung" zum Ablauf der 3 Jahresfrist.

Wenn Du aber erstmal damit zufrieden bist, dann ist das ok. Da Du das jetzt erstmal so durcch hast, würde ich hier auch keine neue Baustelle aufmachen. Konzentriere Dich jetzt auf die DRV :).

Dazu kannst Du auch die Gutachten der PUV nutzen (Bei meiner Frau wurde auf Grund dieser Gutachten die volle EM-Rente gewährt).
 

Hotte

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#94
Jap,wird gemacht;).
Bin im Moment nämlich sehr zufrieden (schönes Gefühl-lange nicht gehabt:)).
Jetzt kann ich sogar schmunzeln wenn ich Post vom Verbrecherverein (DRV) habe.....grad gestern wieder ne Ablehnung auf Reha bekommen,nach meiner Wirbelkörperentfernung,da ich ja angeblich "TopFit" bin.
Mit den neuen Gutachten der BG wirkt das Gutachten der DRV schon lächerlich,als ob es bei den Gutachten um verschiedene Menschen geht,dabei sollen ja angeblich beide über mich sein....:D.
Hab jetzt einiges in die Hand bekommen um mit der DRV Schlitten zu fahren (Gutachten,Geld,Mut,Bestätigung),der Laden bekommt mich jetzt nicht mehr klein;).

LG Hotte
 

Rajo1967

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#95
Hallo Hotte,

ja das ist die richtige Bezeichnung. Ich hatte ja berichtet das wir nun endlich rückwirkend die voll EM Rente durch haben.

Gestern kam die Bestätigung das ab Dez. die erste Rente gezahlt wird (1. Zahlunge also Ende Dez. = 4 Monate nach dem Vergleich). Die Nachzahlung für Jahre wurde immer noch nicht geleistet, vollständig einbehalten, und in 1,5 Wochen steht dazu wieder ein Gerichtstermin gegen die DRV auf Grund dieser Vorgehensweise.
 

Hotte

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#96
@Rajo jap ist schon schlimm das sich sowas "Sozialversicherung" nennen darf:mad:, bei der Renten"versicherung" hab ich mittlerweile das Gefühl,dieser ganze "Laden" dient nur um Beiträge zu kassieren damit viele Menschen einen sicheren und angenehmen Arbeitsplatz bei dem "Club" haben. Ich weiß nicht wie es bei euch ist/war....bei mir glaub ich das kein Antrag,kein Brief,usw. überhaupt noch da gelesen wird geschweige denn das sich jemand die Mühe macht sich mit meinem Fall zu befassen,weil persönliche Antworten erhalte ich schon lange nicht mehr (ungefähr seit Gutachten DRV),ich glaub die geben nur meine Versicherungsnummer bei Briefeingang ein und denn erscheint auf deren PC "Der bekommt nix und ist kerngesund"und bekomm denn auf meine Eingaben nur so ne vorgefertigten unpersönlichen Pauschalbriefe(-absagen):confused:.
Die gegenteilige Meinung hab ich allerdings zu meiner Krankenversicherung die Ihren Namen "Sozialversicherung" durch und durch verdient,die hilft mir immer und überall wieder auf die Beine zu kommen:).

LG Hotte
 
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Hotte

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#97
:rolleyes:Ich nochmal,wollt nun kein weiteres Thema aufmachen und dachte mir meine Post von heute von der DRV passt hier gut rein aufgrund meines letzten Beitrages hier.....
Also grundsätzlich hat die Einstellung der DRV sich nicht geändert " der kriegt nix" ,nur die Begründung hat sich jetzt schlagartig geändert,zuletzt wurden ja alle Anträge abgeschmettert mit der gleichen Begründung und zwar mit " wir sehen die Erwerbsfähigkeit weder gemindert noch gefährdet aufgrund der gesundheitlichen Situation (kerngesund;)) des Herrn ......".
So nachdem ich den letzten Ablehnungsbescheid (auf AHB nach weiterer Wirbelsäulen OP und Reha) meinen Hausarzt vorgelegt hatte ist Ihm der" Kragen geplatzt" und hat zusammen mit dem Chirurgen der Uniklinik und meinem Neuropsychologen erneut einen Antrag bei der DRV gestellt,mit klaren Ansagen über meinen gesundheitlichen Zustand. So und was kam heut wieder ,natürlich wieder ein Ablehnungsbescheid,diesmal aber mit der Begründung " Aus hiesiger ärztlicher Sicht besteht keine ausreichende Belastbarkeit der Wirbelsäule nach mehreren aufwendigen Operationen noch ist Herr.... phsychisch in der Lage aufgrund seines organischen Phsychosyndroms (schweres SHT mit organischen Schäden) eine Rehabilitationsmaßnahme erfolgreich abzuschließen,sollte sich der Gesundheitszustand maßgeblich bessern,so daß Herr ..... rehabilitationsfähig ist,können Sie erneut einen Antrag stellen...."
Der Laden ist echt der Hammer erst bin ich zu gesund und dann zu kaputt für ne Reha....:confused:.
Naja ich bin ja mal gespannt was die andere Abteilung der DRV (EMR /Klageverfahren) zu diesem Brief Ihrer "Arbeitskollegen" sagen;)
 
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Rajo1967

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#98
Hallo Hotte,

so ist´s richtig, Du bist nicht Rehafähig auf Grund Deiner gesundheitlichen Schäden - aber arbeiten gehen kannst Du :D

Das Schreiben gleich ans Gericht und nachfragen was denn das soll, Du bemühst Dich um Aufklärung des Sachverhaltes und um gesundheitliche Reha und da schreibt man das Du zu große Schädigungen hast.

Jetzt möge doch das SG dazu Stellung nehmen.;)
 

Hotte

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#99
Hallo liebe Forengemeinde,
so ich bin jetzt mit meinen Versicherungen durch (3,5 Jahre nach Unfall) und möchte das hier mal einstellen,da ich selber vor ca. 3 Jahren hier auf das Forum gestoßen bin,auf der Suche nach Antworten.
Vieleicht hilft dieser Beitrag ja jemanden dem was ähnliches passiert ist wie mir(siehe 1.Beitrag von mir in diesem Thread) und kann ungefähr einschätzen wo die "Reise" hingeht.
Also hier die "Ergebnisse" meines Unfalls:

- Schwerbehindertenausweis mit 60% GdB

-unbefristete Erwerbsminderungsrente nach gewonnenem Sozialgerichtsverfahren vorher sollte ich von der deutschen Rentenversicherung überhaupt keine Rente erhalten nach übelstem Schlechtachten der DRV das zum Glück durch Gerichtsgutachten komplett zerlegt worden ist.

-Entschädigungsleistung der PUV für 84% Invalidität (30 % instabile Wirbelsäule mit ventraler und dorsaler Spondylodese für 2 Wirbelkörper,20 % organisches Psychosyndrom,10% neuropatisches Schmerzyndrom durch notwendige OPs,10% Anosmie funktioneller Geruchsverlust,14 % Bewegungseinschränkung Arm)

-Private Unfallrente ein Leben lang da die Invalidität dauerhaft über 50% liegt.

Ganz zufrieden bin ich mit der Endbegutachtung der PUV zwar nicht, da ich z.B. für den Tinnitus keine Entschädigung erhalten habe obwohl eine Hörschädigung vorliegt,diese soll aber angeblich ein "Vorschaden"sein
genauso wie das organische Psychosyndrom was bei der Erstbegutachtung mit 30% bewertet wurde und eigentlich genauso weiterhin vorliegt, ich kann bloß mittlerweile durch die Psychotherapie damit besser umgehen,ändert ja aber eigentlich nichts am Schaden selbst und trotzdem haben Sie es auf 20% runtergestuft. :-(

Ich bin jetzt aber zu dem Schluß gekommen das ich das jetzt alles so lass wie es ist,da wir jetzt wirtschaftlich gut zurecht kommen und ich das Thema Versicherungen gerne abhaken will und wenn man den Psychostress nicht mehr hat gehts einem schlagartig irgendwie besser ich fühl mich auf einmal 20 kg leichter ;-)

Und das allerwichtigste für mich ist, meine Gesundheit ist seit einiger Zeit stabil (kleine auf und abs gibts natürlich immer) und ich habe gelernt meine Einschränkungen zu akzeptieren und mein Leben damit einzurichten. Krank fühl ich mich schon länger nicht mehr ich bin eben nur stark eingeschränkt in meinen Möglichkeiten :)

LG Hotte
 

Gsxr1983

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Hallo Hotte,

durch deine Beiträge und Tips denen ich schon lange folge, sehe sicher nicht nur ich eine Chancen am Horizont.

Was du mir gezeigt hast und worauf hin ich erst aktiv wurde ist das Gutachter nicht um die Gesundheit des Probanden bemüht sind und das man sich damit Abfinden kann nicht mehr zu der Leistungsgesellschaft zu gehören.

Das leben ist kein Sprint es ist ein Marathon.

Bleib uns noch lange erhalten.

MfG


GSXR